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Einweihung c-punkt
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Freiburg (gh). Am Freitag 22. Oktober wurde die Einweihung der neu sanierten Räume der Citypastoral in der Alten Münsterbauhütte, Herrenstraße 30 sowie die neue ökumenische Zusammenarbeit im "c-punkt" gefeiert. Dazu hatten die Katholische und die Evangelische Kirche der Stadt zu einem ökumenischen Gottesdienst, zusammen mit Dekan Claudius Stoffel und Dekan Markus Engelhardt ins Münster eingeladen. Rund 300 Menschen nahmen an diesem Gottesdienst teil, dessen Anlass der katholische Dekan Claudius in seinem Begrüßungswort zu Beginn als "historisch" bezeichnete.
Der c-punkt ist ein "niederschwelliges" Angebot beider Kirchen für Informationen und Gespräch. Seit Juni diesen Jahres gibt es nun die ökumenische Zusammenarbeit. Das wurde gefeiert. Neben beiden katholischen hauptamtlichen Religionspädagoginnen arbeite jetzt auch ein evangelischer Diakon mit halben Deputat mit.
Der c-punkt besteht seit 2001 und wird getragen von der katholischen Gesamtkirchengemeinde.
Im Anschluss sind die Gottesdienst nahmen sehr viele Besucher am Abend der Begegnung im c-punkt in der benachbarten Kooperatur teil .
Ökumenischen Gottesdienst im Münster anlässlich der offiziellen Eröffnung und Einweihung des c-punkt
Lesen Sie hier die Ansprache von Dekan Engelhardt
Lesen Sie hier die Ansprache von Dekan Stoffel
Foto rechts: Beim Segensgebet vor der Alten Münsterbauhütte mit dem c-punkt.
Foto oben: Der c-punkt Innenansicht
23.10.2010
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Anhaltender Applaus beim Meister Eckehart-Oratorium
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Freiburg-Zähringen (gh). Eine Vielzahl vom musikalischen Stilen, Elementen und Einfällen prägte die Komposition des Meister-Eckehart-Oratoriums, von Jörg Bartels (Emmendingen), das am vergangenen Samstag in der Thomaskirche uraufgeführt wurde. Es waren musikalisch gegensätzliche Pole ("Übereinstimmung des Gegensätzlichen") und gelegentlich nur akustische Tupfer, die das Werk bestimmten und dennoch einen inneren Zusammenhalt hatten. Die sechs Solisten (Sibylle Schaible, Frauke Hofmann, Susanne Otto, Christoph Waltle, Hugo Pieri und Georg Gädker) das Streichsextett Stingendo und die kleine Chorauswahl der Stadtkantorei Emmendingen zeigten sich hoch konzentriert. Die von Pfarrer Matthias Uhlich zusammen gestellte dichte Auswahl aus Eckehart-Texten, einigen Bibelworten und Zitaten anderer Dichter, brachten den Hörern die Welt des mittelalterlichen Mystikers näher. Sie kreisten um moderne, heutige Themen und wirkten in ihrer musikalischen Umsetzung verführerisch sich mehr mit dem Meister aus Mittelalter mehr zu befassen. Am Ende der Uraufführung gab es nach einer staunenden Stille lang anhaltenden Applaus.
21. 9. 2010
Lesen Sie auch den Beitrag der Badischen Zeitung:
Musik, die wie Meditation wirkt
(veröffentlicht am 21. September 2010 auf badische-zeitung.de) |
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Kirchen üben Kritik an "bestimmten Medien".
Die Würde der Person gilt auch für den wegen einer schweren Sexualstraftat verurteilten und nach 25 Jahren Haft entlassenen Mann
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Freiburg (gh). In der öffentlichen Debatte um einen 58-jährigen Mann, der als Sexualstraftäter verurteilt war und jetzt nach einem Gerichtsurteil aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden musste und zur Zeit, weil er als gefährlich gilt, unter Polizeibewachung in Freiburg lebt, haben sich die beiden Kirchen in Freiburg eingeschaltet. In einer gemeinsamen Erklärung (Titel: "Das Recht gilt allen Menschen!") kritisieren Dekan und Dompfarrer Claudius Stoffel und die Dekanatsratsvorsitzende Barbara Henze, beide von der katholischen Kirche sowie Dekanstellvertreter Pfarrer Wolfgang Schmidt vom evangelischen Stadtkirchenbezirk die Berichterstattung in "einigen Medien" und verweisen auf Artikel 1 des Grundgesetzes und auf die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland.
In der Erklärung heißt es "Opfern von Gewalttaten und deren Angehörigen müssen von einer Gesellschaft erwarten können, dass ihnen Hilfe und Zuwendung in jeglicher Form zu teil werden." Die Würde des Menschen dürfe weder von staatlicher noch von privater Seite verletzt werden. Zugleich betonen die Verfasser in der Erklärung "Auch Straftäter, die Recht gebrochen haben, bleiben unabhängig der Schwere der Tat diesem Grundsatz unterstellt. Sie verlieren rechtlich die Würde als Person nicht, auch ihnen stehen alle rechtlichen Mittel weiterhin zu."
Mit "Sorge" nehmen die Theologen die Berichterstattung in "einigen Medien" war. Diese wurden die "Debatte missbrauchen, die hochkomplizierte Rechtlage mit aufgeheizten Berichterstattungen zu sabotieren und in der Bevölkerung Ängste zu schüren,...". Die Verfasser appellieren daher an die Medien "Ihre Verantwortung als Berichterstatter einer offenen Gesellschaft wahrzunehmen" und distanzieren sich zugleich von der "für alle Seiten schlimmen Hetze bestimmter Medien".
In ihrer Online-Ausgabe heute (12. 8. 2010) zitiert die Badische Zeitung Dekan Stoffel der gemeinsam mit dem Stadtcaritasverband prüfen wolle "wie in einer den strafentlassenen Menschen angemessenen und notwendigen Weise Unterkunfts- und Begleitungsmöglichkeiten gefunden werden" könnten.
Hier finden Sie die Erklärung der beiden Kirchen im Orginal
12. 8. 2010
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Freiburger Theologe für Prälatur Nordbaden
Traugott Schächtele folgt Ruth Horstmann-Speer
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Karlsruhe/Freiburg/Schwetzingen (zfk). Am kommenden Sonntag, dem 18. Juli 2010, um 16 Uhr, wird in der Heidelberger Heiliggeistkirche die Prälatin des Kirchenkreises Nordbaden, Ruth Horstmann-Speer, verabschiedet. Ihr folgt Traugott Schächtele, der bislang an der Evangelischen Hochschule Freiburg Theologie unterrichtete und die Ausbildung der Prädikanten in der Badischen Landeskirche verantwortete.
Ruth Horstmann-Speer wurde 1995 zur Prälatin berufen und tritt nach 15 Dienstjahren nun Ende Juli in den Ruhestand. Sie war damals die erste Frau auf einer Prälatenstelle. Die beiden Prälaten der Kirchenkreise Nord- und Südbaden unterstützen den Landesbischof in der geistlichen Leitung der Landeskirche. Ihre Aufgabe ist vornehmlich die Seelsorge an den Seelsorgern. Zudem sind sie für die Verbindung der Kirchenleitung zu den Gemeinden zuständig.
Traugott Schächtele war von 1998 bis 2007 Dekan des Kirchenbezirks Freiburg und ist seit drei Jahren Professor für Systematische Theologie, Homiletik und Liturgik an der Evangelischen Hochschule Freiburg. Zugleich war der promovierte Theologe Landeskirchlicher Beauftragter für die Prädikantinnen und Prädikanten. Der 52-Jährige war maßgeblich an der strukturellen Neugestaltung der Evangelischen Kirche in Freiburg beteiligt. Dienstsitz der nordbadischen Prälatur, die von Baden-Baden bis Wertheim am Main reicht, ist Schwetzingen. In Baden gibt es zwei Prälaturen. Der zweite Prälatursitz ist Freiburg für Südbaden.
14.7. 10
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| "Genial" - Zusammenarbeit von Kirche und Kommune |
Freiburg (gh). Als "geniale Lösung" bezeichnete Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne) das gemeinsame Projekt von Kirche und Stadt bei der Melanchthonkirche in Haslach. Hier wurde das alte Gemeindehaus grundlegend saniert und auf kirchlichem Grund Einrichtungen für Quartiersarbeit, Stadtteiltreff und Sozialberatung geschaffen. Dekan Markus Engelhardt betonte, die Kirche habe sich mit diesem Projekt für die Anliegen der Stadt geöffnet, denn gemeinsam ginge es bei Kirche und Kommune immer um den Menschen.
Bei dem 1,2 Millionen-Projekt wurde der alte Melanchthonsaal komplett energetisch saniert, gleichzeitig wurde ein Anbau für die Arbeit des 1969 gegründeten unabhängigen Nachbarschaftshilfswerks e. V. errichtet. Direkt neben dem Gemeindehaus sind jetzt in einem eingeschossigen Holzbau die modernen Büros für die Sozialberatung und die Quartiersarbeit untergebracht. In einem Verbindungsraum, einem ehemaligen Gruppenraum, zwischen Büros und Kirchensaal kann nun auch der Stadtteiltreff mit Café und Mittagstisch unterkommen. Alle Räume sind zudem barrierefrei zu erreichen. Ein Viertel der Kosten habe die Stadt übernommen, 40 Prozent Bund und Land und den Rest von über einer halben Million Euro die Evangelische Kirche in Freiburg. Dies sei ein gutes Beispiel, wie Kirche und Stadt zusammenarbeiten können, so Salomon..
Dekan Markus Engelhardt sprach von einer "absolut zukunftsweisenden Idee", denn die Kooperation von Kirche und Stadt werde, auch aus finanziellen Gründen, Schule machen. Er bezog sich auch auf das Leitbild der Melanchthongemeinde das konsequent umgesetzt sei, darin steht: "Wir wollen gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam begleiten. Wir wollen Brücken bauen und ein tolerantes Miteinander aller Gruppen und Generationen ermöglichen."
Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister setzte der Dekan einen überdimensionalen Schlüssel zusammen, dessen beide Hälften die beiden Bauträger symbolisierten.
Kein Wunder, dass man am Samstag auf dem schönen Gelände der Melanchthongemeinde, gleich neben dem Dorfbach, überall nur strahlende Gesichter sah. Rund 1000 Besucherinnen und Besucher waren gekommen um die Neuerungen in ihrem Stadtteil gebührend zu feiern.
>>> weiter Fotoeindrücke vom Fest finden Sie hier
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Vertrauenstelefon für Missbrauchsfälle eingerichtet
Psychotherapeut steht für Gespräch bereit - Arbeitsgruppe wird gebildet
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Karlsruhe (18.03.10). Ein Vertrauenstelefon für Meldungen und Gespräche im Zusammenhang von Missbrauchsfällen hat die Evangelische Landeskirche in Baden nun eingerichtet. Ein erfahrener Psychotherapeut steht zum Gespräch zu Verfügung.
Bereits in der letzten Woche hatte die Evangelische Landeskirche in Baden auf die bislang bekannten fünf Fälle sexuellen Missbrauchs hingewiesen. IN allen Fällen wurde das Arbeitsverhältnis aufgelöst, die Fälle datieren in die sechziger Jahre, der letzte Fall war im Jahr 2001. Die Landeskirche will aber eine möglichst umfassende Aufklärung von möglichen Missbrauchsfällen in ihren Einrichtungen erreichen. Dazu hat sie alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler der evangelischen Schulen aufgerufen, ihnen bekannte Missbrauchsfälle zu melden. Als Anlaufstelle wurde ein Vertrauenstelefon eingerichtet, an der der ehemalige Leiter der Vertrauensstelle für Kindesmissbrauch und sexuellen Missbrauch in Konstanz, Peter Linzer, zum Gespräch zur Verfügung steht. Peter Linzer, Diplom-Psychologe und psychologischer Psychotherapeut, ist als Sexualtherapeut mit Lehrbefähigung und seiner Qualifikation als Supervisor, speziell auf dem Gebiet sexueller Störungen, ausgewiesener Fachmann. Darüber hinaus ist er ausgebildet und erfahren in der Traumatherapie. Er untersteht der strikten Schweigepflicht und klärt mit den Betroffenen, welche weiteren Schritte eingeleitet werden können.
Exklusiv für Betroffene und Ratsuchende ist folgende Mailadresse eingerichtet:
peter.linzer@web.de
Zudem ist ein Telefonanschluss freigeschaltet, der nur für Rat suchende zur Verfügung steht unter der Rufnummer
0176 96541496
Bis auf weiteres hat Herr Linzer zwei Telefonsprechstunden in der Woche:
Dienstag von 13.00 bis 14.00 Uhr und
Donnerstag von 17.00 bis 18.00 Uhr.
Darüber hinaus ist er täglich über die Mailbox und das E-Mail Postfach erreichbar und wird sich umgehend mit jedem Rat suchenden in Verbindung setzen.
„Wir wollen für die Zukunft lernen, Missbrauch so gut es geht vorzubeugen und bei sich erhärtendem Verdacht konsequent und zum Schutz der Opfer zu handeln“, unterstreicht Oberkirchenrat Christoph Schneider-Harpprecht, Bildungsreferent der Evangelischen Landeskirche in Baden. Für die Aufarbeitung sowie weitere Konsequenzen hat die Landeskirche eine Arbeitsgruppe eingerichtet.
Pressemitteilung der Landeskirche vom 18. 3. 2010
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Wejwer wieder im Westen
Gemeindediakon wird in neuer Gemeinde-Konstellation eingeführt.
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Freiburg (gh). Der neue Gemeindediakon der evangelischen Westpfarrei, Joost Wejwer ((46), wird am kommenden Sonntag, 28. März, um 18.30 Uhr, im Katharina-von-Bora-Haus in Hochdorf, Zu den Mühlmatten 6, gottesdienstlich in seinen Dienst eingeführt. Dekan Markus Engelhardt wird den Segen über dem Diakon sprechen. Die Gemeindepfarrer Ulrich Bayer (Markuskirche) und Horst Herbert (Lutherkirche) werden die Liturgie gestalten und Wejwer selbst wird predigen. Musikalisch wird der Bläserkreis March-Hochdorf die Akzente setzen. Wejwer ist Nachfolger von Diakonin Petra Glünkin, die im vergangenen Sommer in eine andere Aufgabe wechselte.
Der Neue im Hauptamtlichenteam ist im Freiburger Westen kein unbekannter. Er war bereits in den 90er Jahren Gemeindediakon in der Kreuzkirche. Schon damals koordinierte er Teile der übergemeindlichen Kinder- und Jugendarbeit und war Bezirksbeauftragter für Kindergottesdienst. Über Stationen in der Ortenau und Emmendingen kommt der studierte Diplom-Relilgionspädagoge, der in Pretoria/Südafrika geboren ist, nun in die neu gebildete Westpfarrei. „Ich freue mich auf das gemeinsame Gestalten im Freiburger Westen vom Gemeinde, Gemeinden und Kirche“, sagt der Diakon lächelnd.
Auch in der neuen Gemeindekonstellation soll sein Schwerpunkt die Kinder- und Jugendarbeit sein, insbesondere im Konfirmandenunterricht und im Kindergottesdienst. Sein zweites gemeindliches Standbein hat der Diakon in Hochdorf. Wejwer ist dabei eingebunden in das Team der Pfarrerinnen und Pfarrer, das für die sechs Predigbezirke vom Stühlinger bis Hochdorf zuständig ist. Den Einführungsgottesdienst hat Wejwer unter ein Motto gestellt, das auch für die gegenwärtige Lage in der Westpfarrei insgesamt spricht, es ist ein Wort, das lautet: „Hoffnungsvoll“.
24. 2. 10 |
Neue Gemeindediakonin im Rieselfeld
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Freiburg (gh). Sie ist in Ostberlin geboren, betrat erst mit 18 Jahren zum ersten Mal eine Kirche, war dann Mitglied der Friedensbewegung und lies sich erst mit Zwanzig taufen. Am Sonntag wird nun Manuela Fuelle (46), um 19 Uhr, in der Maria Magdalena-Kirche (Maria-von-Rudloff-Platz) als neue Gemeindediakonin der evangelischen Gemeinde in ihren Dienst von Prälat Hans Pfisterer eingeführt. Sie ist Nachfolgerin von Sonja Hinz, die im vergangenen Herbst auf eine Stelle in Zürich gewechselt ist.
Nach ihren beiden Studien in Religionspädagogik und Theologie in Greifswald war Manuela Fuelle zunächst als Religionslehrerin in Berlin, Tübingen und Freiburg tätig. Jetzt, in der Maria Magdalena-Kirche ist ihre Aufgabe die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil zu begleiten und weiter zu entwickeln. Sie ist dazu von der Badischen Landeskirche mit einem halben Deputat angestellt.
Den Einstieg hat die neue Gemeindediakonin bereits geschafft. Letztes Wochenende galt bei einem Konfirmandentag für 57 Jugendliche mitzuwirken. In Planung sind nun die "Konfifahrt" und weitere Aktivitäten in der ausgeprägten Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde. "Ich möchte daran mitwirken, besonders auch Jugendlichen eine zweite Heimat zu geben.", sagt die Mutter eines Abiturienten. Für sie sei "sehr schön, Kinder in christlicher Tradition aufwachsen zu sehen, und daran aktiv mitwirken zu können."
5. 2. 2010 |
| Traugott Schächtele wird Prälat in Nordbaden |
Freiburg/Karlsruhe/Schwetzingen (gh). Traugott Schächtele, ehemaliger Dekan im Evangelischen Kirchenbezirk Freiburg und seit drei Jahren Professor an der Evangelischen Hochschule Freiburg, wird neuer Prälat für den Kirchenkreis Nordbaden der Badischen Landeskirche. Der promovierte Theologe wurde am 27. Jan. 2010 vom Landeskirchenrat in synodaler Besetzung (also ohne die Oberkirchenräte und den Bischof) gewählt. Schächtele war von Landesbischof Ulrich Fischer vorgeschlagen worden. Er wird ab Sommer Nachfolger von Prälatin Ruth Horstmann-Speer (62), die seit 1995 die Prälatur Nordbaden leitet und nun in Ruhestand gehen wird. Dienstsitz der Prälatur, die von Baden-Baden bis Wertheim am Main reicht, ist Schwetzingen. Schächtele wird am 18. Juli 2010 in der Heidelberger Heiliggeistkirche in sein neues Amt eingeführt
Traugott Schächtele war von 1998 bis 2007 Dekan des alten Kirchenbezirks Freiburg, der einst von Breisach bis nach Schluchsee reichte. Der heute 52-Jährige war maßgeblich an der strukturellen Neugestaltung der Evangelischen Kirche in der Dreisamstadt beteiligt. Heute bildet die Evangelische Kirche einen eigenen Stadtkirchenbezirk.
Nach seiner Dekanstätigkeit war Schächtele an die Evangelisch Hochschule berufen worden und war zugleich landeskirchlicher Beauftragter für die Prädikantinnen und Prädikanten. An der Hochschule hatte er eine Professur für Systematische Theologie, Homiletik und Liturgik. Als Beauftragter für die Prädikantenarbeit bildete er im Freiburger Fortbildungszentrum Ehrenamtliche aus, die berechtigt sind öffentliche Gottesdienste zu leiten.
Prälaten sind in der Badischen Landeskirche mit beratender Stimme ein Teil der Kirchenleitung. Es gibt zwei Prälaturen (Südbaden, Sitz in Freiburg und Nordbaden mit Sitz in Schwetzingen). Die Prälaten unterstützen den Landesbischof in der geistlichen Leitung der Landeskirche. Dabei sind sie seelsorglich für Haupt- und Ehrenamtliche tätig, unterstützen die Pfarrer in ihrer Amtsausübung durch Fortbildungen und Beratung und fördern die Verbindung zwischen der Kirchenleitung und den Gemeinden..
Traugott Schächtele wurde in Wolfenweiler (Schallstadt) bei Freiburg geboren und hat in Freiburg, Tübingen, Basel und Heidelberg Theologie studiert. Nach seinem Examen im Jahr 1984 wurde mit einer Arbeit über das allgemeine Priestertum bei Augustin promoviert und absolvierte in Karlsruhe-Wolfartsweier sein Lehrvikariat. 1990 ging Schächtele als Pfarrvikar nach Rheinau-Freistett, anschließend nach Ettlingen, wo er später auch Gemeindepfarrer der Luthergemeinde war. Schächtele ist verheiratet mit der Gemeindediakonin und Diplom-Religionspädagogin Gabi Schächtele. Das Ehepaar hat fünf erwachsene Kinder.
Der Professor für Theologie ist seit 1989 Mitglied des Vorstandes des Evangelischen Pfarrvereins Baden und seit 1999 dessen Erster Vorsitzender. Auch dem Kuratorium des Diakoniekrankenhauses Freiburg steht er als Vorsitzender vor. Seit 2009 ist Schächtele auch Autor beim Wort zum Tag in SWR 2.
27.1.10
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Evangelische Kirche investiert in Kleinkinder
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Freiburg (gh). Die Evangelische Kirche in Freiburg investiert in den nächsten Jahren rund 5,7 Millionen Euro (bis 2014) in ihre Kindertagesstätten. Zusammen mit den Ausgaben für den laufenden Betrieb gibt die Kirche jährlich rund jeden fünften Kirchensteuer-Euro für den Bereich der Vorschulkinder aus. Aktuell stehen in fünf Kindertageseinrichtungen Planungen an. So werden in Freiburg-Tiengen 590.000 Euro investiert. Hier wird der Bau energetisch saniert (Außenhaut, Dach, Fenster), die Sanitärräume werden modernisiert und die Kita wird für die Anforderungen des Orientierungsplanes um einen Raum erweitert. Die Bauarbeiten sollen in den Pfingstferien beginnen.
Auch im Kinderhaus der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde (Weingarten) steht eine energetische Sanierung an (600.000 Euro), genauso wie im Kindergarten der Kreuzkirche. Hier im Stühlinger ist auch die Erweiterung des Baus für eine Kleinkindgruppe geplant (920.000 Euro).
Im Stadtteil Landwasser (Zachäuskindergarten) wird die Einrichtung um mehrere Räume erweitert (350.000 Euro), um für Orientierungsplan und Kleinkindgruppe die räumlichen Voraussetzungen zu haben. In der Kindertagesstätte der Friedenskirche (Neuburg /Alter Messplatz) wird durch eine Baumaßnahme die sanitären Einrichtungen modernisiert und weitere Räume ausgebaut (130.000 Euro).
Im Zeitraum bis 2014 sollen alle evangelischen Einrichtungen ein Raumprogramm erfüllen, welches den Vorgaben des Orientierungsplanes und damit auch den neuen städtischen Richtlinien entspricht. Dafür werden weitere Investitionen in der Größenordnung von 3 Mio Euro erwartet. Finanziert werden diese Maßnahmen durch Zuschüsse der Stadt Freiburg (Konjunkturpaket II, IVP- Programm, Investitionszuschüsse), sowie Eigenmittel und Darlehen der Evangelischen Kirche.
Insgesamt gehören zur evangelischen Kirche in Freiburg 23 Kindertagesstätten, die von 18 verschiedenen Trägern betrieben werden. Dabei handelt es sich meist die Gemeinde- oder Diakonievereine, die einst von Gemeindegliedern in den Pfarreien speziell für die Trägerschaft der Kindergärten gegründet wurden und heute noch als eingetragene Vereine selbständig sind. Im Zuge der Verwaltungsstrukurreform ist nun auch der Stadtkirchenbezirk selbst zum Träger des Kindergartens in Tiengen geworden und der Diakonieverein der Paulusgemeinde hat seine Einrichtung zum 1. Januar 2010 an den Stadtkirchenbezirk im Rahmen übertragen . Auch der Diakonieverein beim Diakonischen Werk Freiburg betreibt eigene Kitas.
19. 1. 10
Lesen Sie auch den Beitrag der Badischen Zeitung zum Kindergarten in Tiengen:
Kindergarten wird runderneuert (veröffentlicht am 22. Januar 2010 auf badische-zeitung.de)
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Zum Abschied eine Uraufführung
Pfarrer Uhlich wechselt in den Religionsunterricht
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Freiburg (gh). Ein musikalischer Gottesdienst wird sein letzter als Gemeindepfarrer in der Thomaskirche sein. Pfarrer Matthias Uhlich verabschiedet sich am kommenden Sonntag, 17. Januar, um 18 Uhr, aus seiner Zähringer Gemeinde, in der er vor zehn Jahren gewählt worden war. Künftig wird der 57jährige Theologe in der Emil-Gött-Schule, der Karlschule (beides Grund- und Hauptschulen) sowie in der Berufschule in Waldkirch im Religionsunterricht tätig sein.
Und zum Abschluss gibt es noch einmal etwas ganz besonderes, die Uraufführung einer "Weg-Kantate", deren Texte Pfarrer Uhlich selbst zusammenstellt und teilweise auch geschrieben hat. Das Werk, das sich an das Gesangbuchlied "Vertraut den neuen Wegen" (EG Nr. 295) anlehnt, hat eigens für diesen Anlass der Freiburger Musiker Klaus Miehling komponiert. Der Titel der Kantate lautet "Ich bin der Weg" und spielt auf eine Bibelstelle im Johannesevangelium an. Das Stück ist mit vier Flöten (es spielt die Gruppe "Flöten en bloc"), vier Gamben und Solostimmen besetzt und auch die Gemeinde wird mitsingen. Neben dem Kantatenstück werden auch eine Motette zu Psalm 119 sowie zwei Fantasien als weitere konzertante Elemente zu hören sein.
Nach dem Gottesdienst sind die Besucher und Mitarbeitenden der Thomaskirche zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen, bei dem man sich von Pfarrer Uhlich auch persönlich verabschieden kann. Der freilich wird zunächst im Pfarrhaus wohnen bleiben und die Meditationsgruppe, sowie den Ökumenekreis und den Krabbelgottesdienst weiterhin begleiten.
12. 1. 10 |
Positive Reaktionen auf Kirchenstand
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Freiburg (gh), Mehr als 2.000 Kontakte zu Besuchern hatten die Pfarrerinnen, Pfarrer und andere Mitarbeiter am Wochenende bei der Freiburger Hochzeitsmesse "Trau". "Wir haben an rund ein Drittel der über 6.600 Besucher entweder ein nettes "give-away" oder eine Broschüre weitergereicht", sagte Günter Hammer von der Evangelischen Kirche in Freiburg. Der Öffentlichkeitsbeauftragte des Stadtkirchenbezirks erklärte, dass sich aus diesen Werbekontakten mehr als 200 Beratungs- und Informationsgespräche in der Kirchenkoje rund um das Thema "kirchliche Trauung" ergeben hätten. Dabei habe der gemeinsame Kirchenstand der katholischen und evangelischen Kirche viel positiven Zuspruch erfahren. "Die Leute freuen sich, dass die Kirchen auch bei solch einer Veranstaltung vertreten sind und nutzen die Möglichkeit die kirchlichen Experten quasi im Vorübergehen anzusprechen", sagte Hammer, der seit zwölf Jahren den Kirchenstand begleitet. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre wisse man, dass auf Grund der Kontakte bei der Hochzeitsmesse sich Paare für eine Trauung in der Kirche entschlossen hätten bzw. der Gedanke an eine kirchliche Heirat verstärkt wurde.
Auf der Hochzeitsmesse stellen im Allgemeinen Brauthäuser, Juweliere, Reiseveranstalter und andere Branchen rund um das Thema Hochzeit und Heiraten aus. Auch der Europapark Rust war bei der Hochzeitmesse mit seinen beiden kirchlichen Seelsorgern vertreten.
11.1.10
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| Glaube gegen das Erschrecken in der Welt |
Freiburg (gh). "Der Glaube ist lebenswichtig." Dies sagte Dekan Markus Engelhardt in seiner Predigt zur diesjährigen Jahrslosung am Neujahrstag 2010 in der Freiburger Friedenskirche. "Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an micht!", so lautet das Motto der evangelischen Kirche in ganz Deutschland für dieses Jahr.
Angesichts des erlebten (Er-)Schreckens über die mögliche persönliche und politische Zukunft fragte der Freiburger Dekan nach den Ergebnissen des Weltklimagipfels in Kopenhagen: "Nur noch ganz abgebrühte (neoliberale) Ideologen bestreiten, daß eine weitere Erderwärmung bis 2030 um mehr als zwei Grad katastrophale Folgen hat, vor allem für die Menschen der 3. Welt.", so Engelhart. Und: Wie werden die Europäer mit einem Ansturm von Klimaflüchtlingen umgehen wenn "wir uns jetzt schon massiv gegen Armutsflüchtlinge aus Afrika abschotten?"
Der Theologe versuchte eine Antwort auf diese Fragen. "Zur 'Erde', zur Welt gehören auch die Schrecken des Daseins. Wer auf der Erde lebt und über diese Erde geht, lasse sich nicht lähmen und beherrschen von den ungezählten Gestalten und Formen des Schreckens. Kommt der Schrecken über dich, dann prüfe, welchen Ursprung er hat. Sieh, ob er wahr ist oder ein Phantom, das sich aufbläht. Schau, ob du dich heute erschrecken lassen mußt und nicht das Morgen erst einmal abwartest. Prüfe, wäge ab und kämpfe. Werde Herr über den Schrecken. Dazu hat dich Gott berufen."
Lesen Sie die komplette Predigt zur Jahreslosung von Dekan Engelhardt hier (pdf-Dokument)
4. 1. 10
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Das Friedenslicht ist da
Pfadfinder bringen das Weihnachtslichtlicht aus Bethlehem
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Freiburg (gh). Das Friedenslicht aus Bethlehem ist in der Stadt eingetroffen. Verschiedene Pfadfindergruppen trugen die Flamme, die in der Geburtsgrotte Jesus entzündet wurde und über eine ununterbrochene Stafette nach Deutschland gebracht wird, in letzen Tagen und noch bis Weihnachten in Freiburger Kirchen, Seniorenheime und Krankenhäuser. In Hochdorf überreichte die Gruppe Falken vom Pfadfinder-Stamm der Globetrotter das Licht am 4. Adventsgottesdienst im Katharina-von-Bora-Haus. An Heilig Abend kann das Friedenslicht dann mit einer Kerze nach Hause getragen werden. Unser Bild zeigt die Wölflinge (7 bis 9-Jährige) aus Hochdorf mit Pfarrer Dieter Habel und der Laterne mit der Friedensflamme Bild: gh |
Sozialarbeiter und Pfarrer:
doppelter Abschied in Weingarten
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Freiburg (gh). "Es hat mir Spaß gemacht und ich konnte von meinen Ideen vieles verwirklichen". Wolfgang Stahlberg, Sozialarbeiter und Diplompädagoge schaut gerne auf seine Tätigkeit in Weingarten zurück. In der Dietrich-Bonhoeffergemeinde bildete er einen Teil des Gruppenamts, in dem Pfarrer und Sozialarbeiter gleichberechtigt ein Pfarramt und zusammen mit dem Ältestenrat eine Gemeinde leiten. Nach 23jähriger Tätigkeit, auch als Geschäftsführer des Diakonievereins der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, geht Stahlberg jetzt in Ruhestand. Er wird am Sonntag, 13. Dezember im Gottesdienst um 10 Uhr von Dekan Markus Engelhardt verabschiedet. Den Abschied teilt er sich mit seinem Kollegen Pfarrer Dirk Schmid-Hornisch, der die Gemeinde ebenfalls verlässt. Schmid-Hornisch wurde in seiner Funktion als Stadtjugendpfarrer bereits im Herbst verabschiedet.
Mit dem Abschied es Sozialarbeiters wird auch die Konstruktion des Gruppenamtes aufgelöst, was einst, in den 70er Jahren begann und ein Modell für das interdisziplinäre Zusammenwirken in der gleichberechtiggten pfarramtlichen Gemeindeleitung war.
In einer Übergangszeit, bis die Nachfolge geklärt ist, wird Wolfgang Stahlberg in der Funktion es Geschäftsführer bleiben.
Lesen Sie hier den Beitrag der Badischen Zeitung zum Wirken von Wolfgang Stahlberg.
Ein Netzwerk für den ganzen Stadtteil (veröffentlicht am 12. Dezember 2009 auf badische-zeitung.de)
Einen Beitrag zur Verabschiedung von Pfarrer Schmid-Hornsich als Jugendpfarrer im Juli 09 finden Sie hier
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Evangelische Kirche ehrt langjährig Mitarbeitende
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Freiburg (gh). In der Evangelischen Kirche in Freiburg gibt es viele langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies wurde vor kurzem wieder deutlich, als beim Jahresempfang der Kirchenverwaltung 15 Kirchendiener, Pfarramtssekretärinnen, Erzieherinnen und Organisten für langjährige Mitarbeiterschaft geehrt wurden. Am beeindruckensten dabei ist die Zugehörigkeit von Rolf Röbcke, der seit 55 Jahren die Orgel spielt und als Kirchenmusiker mit einem kleinen Deputat regelmäßig in der Matthias-Claudius-Kapelle in Günterstal Dienst tut. Ebenfalls mehrere Jahrzehnte an der Orgel ist Joachim Gottschalk, der seit 30 Jahren in der Tiengener Kirche spielt.
Für fünfzehn Jahre im Dienst der Evangelischen Kirche Freiburg wurden geehrt: Hans Beck, Kirchendiener an der Christuskirche; Axel Eickhoff, Kirchenmusiker in der Johanneskirche (Merzhausen); Isabella Engel, Verwaltungsangestellte in der Bauabteilung im Kirchenverwaltungsamt; Karls Liebsack, Kirchendiener der Petruskirche und Harald Reichert, Personalsachbearbeiter im Kirchenverwaltungsamt.
Genau zehn Jahre als Mitarbeitende in der Evangelischen Kirche dabei sind
Gabriele Behr, Erzieherin in Tiengen; Ludmilla Bosler, Kirchendienerin der Kreuzkirche; Rosa Frey, Erzieherin in Tiengen; Gabriele Koch, Dekanatssekretärin; Sonja Krauss, Hausmeisterin im Hochdorfer Katharina-von-Bora-Haus; Arno Lebsack, Kirchendiener der Lukaskirche und Sigrid Lutz-Hirsch, Pfarramtssekretärin der Westpfarrei.
14. 12. 09
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Neue Pfarrer in der Christuskirche gewählt
Ute Jäger-Fleming wechselt vom Westen in den Osten |
Ute Jäger-Fleming wird neue Pfarrerin der Christuskirche. Der Ältestenkreis der Pfarrgemeinde Ost wählte zusammen mit dem Dekan und in Abstimmung mit den Ortsältesten im Gemeindegottesdienst am Sonntag (6. 12.09) die 45-Jährige Theologin. Sie folgt Pfarrerin Irene Leicht, die ihre Stelle reduzierte und sich ganz auf ihre Arbeit in der Evangelischen Erwachsenenbildung konzentriert. Ute Jäger-Fleming war seit September 2008 in der Matthäuskirche (Pfarrgemeinde West) als Pfarrvikarin eingesetzt.
Studiert hat Jäger-Fleming in Heidelberg und in der Kirchlichen Hochschule in Berlin aber auch an der traditionsreichen Universität in Aberdeen. In Schottland legte sie auch ihren Master in Theologie ab. In den 90er Jahren war sie gemeinsam mit ihrem Mann zu einem längeren Aufenthalt in Thailand in der dortigen Evangelischen Kirche in drei Dörfern auf dem Land tätig. Dort waren die Arbeit in der gemeindlichen Gesundheitsvorsorge und die Zusammenarbeit mit buddhistischen Gläubigen wichtig gewesen. Wieder in Schottland und nach der Geburt ihrer beiden Kinder lehrte die Theologin in einem College (kontextuelle und feministische Theologie) und wurde Beauftrage der schottischen Kirche für den Ökumenischen Rat Schottlands Ehrenamtlich war sie auch im YWCA aktiv. Vor drei Jahren dann kam die gebürtige Nordbadenerin in ihre badische Heimat ins Südbadische zurück. In Kirchzarten arbeitete sie zunächst als Lehrvikarin, bevor sie in der Sundgauallee mit ihrer Familie in die Pfarrwohnung einzog und für den größten Predigtbezirk der Pfarrei (Bischofslinde/Betzenhausen/Lehen) zuständig wurde.
Die neue Stelle im Predigtbezirk der Christuskirche in der Ost-Pfarrei wird sie erst nach Beginn des neuen Jahres, wahrscheinlich im Frühjahr antreten.
6.12.09 |
International bekannter Maler im Gottesdienst
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Freiburg (gh). Vor zehn Jahren schuf er das beeindruckende Fenster im Gemeindezentrums Petrus - Paulus (Lorettostraße 59). Jetzt macht, Tobias Kammerer (Rottweil), der inzwischen international renommierte Künstler wieder einen Besuch am Fuße des Lorettobergs. Am 1. Adventssonntag, 29. November, ab 9.30 Uhr, im Gottesdienst und beim anschließenden Empfang wird der Maler und Bildhauer Einblicke in sein Schaffen geben. Werke von ihm sind inzwischen in ganz Deutschland und bis nach Hong Kong zu sehen. Der Gottesdienstraum im Gemeindezentrum mit dem Kammerer-Fenster war 1999, aus Spendenmittel finanziert, komplett neu gestaltet worden. Das musikalisch umrahmte Programm wird durch einen Impulsvortrag von Prälat i.R. Gerd Schmoll zum Thema "Gemeinde" abgeschlossen.
Mit diesem Besuch des Künstlers will die Gemeinde zum einen an die Neugestaltung des Kirchenraums erinnern und zum anderen besonders auf die Bedeutung des vielseitig genutzten Saals hinweisen. Denn im Zuge allgemeiner Sparmaßnahmen sei der Erhalt des Raumes "über kurz oder lang" nicht mehr gewährleistet, teilte Gemeindepfarrer Markus Franke mit. Seit der Neugestaltung fühlten sich die Gottesdienstbesucher in dem Raum sehr wohl.
24.11.09
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Neue Gemeindediakonin
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Freiburg (gh). Sonja Rau ist neue Gemeindediakonin der evangelischen Pfarrgemeinde Ost. Am vergangenen Sonntag (11. Oktober 09) stellte sie sich im Gottesdienst in der Friedenskirche der Gemeinde vor. Die 52-jährige Religionspädagogin ist in Freiburg nicht neu. Sie hatte an der Evangelischen Hochschule studiert, war dann einige Jahre in Waldshut-Tiengen tätig und schließlich über zehn Jahre in Freiburg-Hochdorf. Im Jahr 2002 wechselte sie in den Religionsunterricht an Schulen im Markgräflerland. In der Ost-Gemeinde wird sie mit einer halben Stelle für die Kinder- und Jugendarbeit an der Friedens- und Auferstehungskirche zuständig sein. Mit der zweiten Hälfte ihres Deputats ist sie nach wie vor im Religionsunterricht in und bei Müllheim tätig.
12.10.09
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Gemeinsames Wort der Kirchen in München?
Heino Falcke erinnert an Erfahrungen der DDR-Kirche
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Freiburg (gh). Die beiden großen Kirchen sollten nicht weiter ihre Kontroversen behandeln, sondern ein gemeinsames Wort angesichts der globalen Doppelkrise erarbeiten. Dies forderte der ehemalige Propst von Erfurt, Heino Falcke am Montag bei einer Lesung in der Katholischen Akademie Freiburg. Angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftkrise und der sich verschärfenden Klimakrise, müssten die Kirchen auf "die Basis der Zivilgesellschaft hören" und daraus bis zum Ökumenischen Kirchentag im kommenden Mai 2010 ein gemeinsames Wort veröffentlichen, so der 80-jährige Theologe.
Es hätten sich bereits inoffizielle Gruppen gebildet in denen unter dem Leitwort "fair teilen - statt sozial spalten" zu einem gemeinsamen Wort der Kirchen im kommenden Jahr gearbeitet würde, sagte der ehemalige DDR-Regime-Kritiker. Zur Vorgehensweise für die Erarbeitung eines solchen Wortes könnten die Erfahrungen der ehemaligen Kirche in der DDR hilfreich sein. Denn für eine Ökumenische Versammlung sei in Erfurt 1987 ein Problemkatalog der DDR-Gesellschaft mit fast 11.000 Zuschriften zusammengestellt worden. Das Motto damals lautete: "Eine Hoffnung lernt gehen - geh mit". Dieser Katalog habe den Veränderungsstau in jener Zeit aufgezeigt und somit den Status quo "unerträglich" werden lassen. Einen ähnlichen Effekt erhofft sich Falcke auch von den Vorbereitungen für ein "Wort der Kirchen". Diese Vorbereitungen müssten von verschiedensten Gruppen getragen werden.
Auf Einladung der Evangelischen Erwachsenenbildung, der Katholischen Akademie, des c-punkt - Münsterforum und des Herder Verlags hatte Falcke sein neu erschienenes Buch "Wo bleibt die Freiheit? - Christsein in Zeiten der Wende" vorgestellt (Kreuz Verlag 2009). Der ehemalige Leiter des Kirchensprengels Erfurt hatte dabei besonders den gewaltfreien Charakter der Revolution in der DDR vor 20 Jahre hervorgehoben. Dieser friedliche Charakter sei im Kern von der Spiritualität der Friedensgebete geprägt worden. Auch habe es die Friedensbewegung in ganz Europa im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts geschafft, dass vor allem politische Gewalt in vielen Gesellschaften nicht mehr akzeptiert wurde. Hingeben drohe momentan vor allem durch den weltweiten Terrorismus und die militärischen Reaktionen darauf, es zu einer "Rückentwicklung" des gewaltfrei erreichten zu kommen.
17. 11. 09 |
Traugott Schächtele wieder zum Vorsitzenden des Pfarrereins gewählt.
Dritte Amtsperiode - Untersuchung zur Gesundheit von Pfarrern veröffentlicht
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Freiburg/Mannheim/Karlsruhe (gh). Wiedergewählt zum Vorsitzenden des Evangelischen Pfarrvereins Baden e. V. wurde am Dienstag, 13. Oktober 09, Professor Traugott Schäc htele aus Freiburg. Die Mitgliederversammlung, die im Rahmen des Badischen Pfarrertags in Mannheim tagte, wählte den ehemaligen Freiburger Dekan damit zum dritten Mal seit 1999 in dieses Amt.
Als einen Schwerpunkt der Arbeit des Pfarrvereins in der jüngsten Vergangenheit bezeichnete Schächtele die neulich veröffentlichte Untersuchung zur gesundheitlichen Belastung von Pfarrerinnen und Pfarrern, die durch Prof. Joachim Bauer von der Universität Freiburg durchgeführt wurde. Jetzt gälte es aus dieser wissenschaftlichen Erhebung die nötigen Schlüsse für den Pfarrersberuf zu ziehen, so der wiedergewählte Vorsitzende, der an der Evangelischen Hochschule in Freiburg tätig ist. Es sei "nötig eine Debatte um das Pfarrerbild der Zukunft unter sich verändernden Rahmenbedingungen und im Verhältnis zu anderen kirchlichen Berufsbildern" zu führen sagte Schächtele vor den Geistlichen in Mannheim. Ein weiterer Schwerpunkt der abgelaufenen Amtszeit, sei die Aufrechterhaltung der Krankenhilfe des Pfarrvereins gewesen, die als Krankenversicherung für die Pfarrerschaft fungiert.
Im Pfarrverein Baden, mit Sitz in Karlsruhe, sind rund 2.000 evangelische Theologen aus ganz Baden zusammengeschlossen. Der Pfarrverein ist zugleich Berufsverband und die Krankenversicherung der Pfarrerinnen und Pfarrer in der badischen Landeskirche.
14. 10. 09
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"Familiencafé in Thomas" wird eröffnet
Raum für Begegnungen und Unterstützung in Zähringen
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Freiburg-Zähringen. In Freiburgs nördlichem Stadtteil gibt es ab dem 23. September, um 15 Uhr, ein neues Angebot, speziell für Mütter, Väter, Kinder und Großeltern. An diesem Tag eröffnet das "Familiencafé bei Thomas" in der Tullastraße 15. In den Räumen des Gemeindezentrums der Thomaskirche, gehen künftig zweimal monatlich immer mittwochs Nachmittag die Türen zum große Foyer auf. Hier wird Raum geboten zum Treffen und Reden, zum Ausspannen und Kontakte knüpfen, zum Spielen und Informationsaustausch. Ein freundliches Team bietet Kaffee, Tee, Saft, Kuchen und Knabbereien und vermittelt auch gerne Unterstützung und Hilfe bei persönlichen oder familiären Problemen. Das "Familiencafé" soll ein Anlaufpunkt für Begegnungen von Bürgerinnen und Bürger sein, der offen ist für alle Menschen aus dem Viertel, unabhängig von Nationalität, Religion und Weltanschauung.
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| In der Tullastraße steht der markante Turm der Thomaskirche Foto: g hammer |
Entstanden war die Idee an einem "Runden Tisch Zähringen". Dabei hatten sich Anfang des Jahres auf Einladung des evangelischen Pfarrgemeinde Freiburg-Nord Vertreterinnen und Vertreter von Kindertagesstätten, Schulen, Kirchen, der Stadt Freiburg, dem Bauverein Breisgau, der Polizei, der Evangelischen Jugendhilfe und des Bürgervereins Zähringen getroffen. Bei den Gesprächen wurde rasch deutlich, dass insbesondere die Menschen im Viertel zwischen Autobahnzubringer und Komturplatz einen Anlaufpunkt brauchen.
Das neue "Familiencafé bei Thomas" lädt alle Interessierten zur Eröffnung am Mittwoch, 23. September 2009, um 15 Uhr ein.
15. 9. 09
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Kirche für mehr Lärmschutz
Ortsältestenkreis tritt Bürgerinitiative bei |
Freiburg-Hochdorf (gh). Der Ortsältestenkreis der evangelischen Gemeinde in Hochdorf tritt, wie viele Menschen und Gruppen am Ort, für mehr Lärmschutz beim Bau und Betrieb der geplanten Güterbahnlinie (3. und 4. Gleis) entlang der Autobahn ein. Deshalb haben die Mitglieder des lokalen Leitungsgremiums beschlossen als Gruppe der IG Igel e. V. (Interessengemeinschaft gegen Lärm und Umweltbelastung) beizutreten. Den Mitgliedsbeitrag zahlen die sechs Ältesten, der Pfarrer und die Diakonin aus der privaten Tasche.
"Bei dieser Frage geht es um die Menschen, die künftig hier am Ort wohnen, und wir haben als Kirche die Aufgabe den Menschen beizustehen", sagte Pfarrer Dieter Habel bei der OÄK-Sitzung am Mittwoch (22. 4. 09) und votierte für den Igel-Beitritt. Er betonte, dass es nicht um eine parteipolitische Stellungnahme gehe, sondern um ein Zeichen der Solidarität mit der Ortschaft. Die Initiative zu dem Beschluss war von einem OÄK-Mitglied ausgegangen, das auch im Hochdorfer Ortschaftsrat mitarbeitet.
Zur Zeit läuft die Offenlegung der Bahnplanung für den so genannten Planabschnitt 8.1, der ein kurzes Stück an die Freiburger Gemarkung (Tunisee) hineinreicht. Deshalb seinen alle Freiburger Bürgerinnen und Bürger ab sieben Jahren berechtigt gegenüber dem Regierungspräsidium Widerspruch gegen die vorgesehene Planung des 3. und 4. Gleises einzulegen. Dieser Widerspruch sei jetzt wichtig, weil die vorgelegte Planung auch die Höhenlage der künftigen Bahntrasse für den anschließenden Planabschnitt 8.2 festlegt, von der die Hochdorfer Bevölkerung direkt betroffen ist. Gefordert wird, dass die Trasse tiefer gelegt wird, damit effektivere Lärmschutzmaßnahmen möglich sind. Die weitere "Verlärmung" solle verhindert werden und ein gemessener Lärmschutz für das "Jahrhundertprojekt Rheintalbahn" müsse gesichert werden, heißt es bei der IG Igel.
In der evangelischen Gemeinde will man deshalb auch Unterschriftenlisten auslegen, damit sich Gottesdienstbesucher und Besucher des Gemeindehauses eintragen können. Widerspruch kann noch bis Mitte Mai eingelegt werden.
Der Ortsältestenkreis ist nach der innerkirchlichen Reform der Leitungsgremien in der evangelischen Kirche in Freiburg ein Ausschuss des Ältestenkreises der neuen Pfarrgemeinde West. Die Mitglieder des OÄK wurden bei der allgemeinen Kirchenwahl vor eineinhalb Jahren gewählt und repräsentieren die rund 1250 Evangelischen in dem Stadtteil. Bereits im vergangenen Jahr (Juni 08) hatte der badische Landesbischof Ulrich Fischer an die Verantwortlichen bei Bahn und Politik appelliert die "Bedenken der Menschen" zu berücksichtigen. Fischer: "Es muss mehr in den Lärmschutz entlang der geplanten Strecke investiert werden."
26. 4. 09
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| Auferstehungsgemeinde feierte 50-Jähriges |
Freiburg (gh). Mit einem Festkonzert und einem Festgottesdienst feierte die Auferstehungsgemeinde am Wochenende ihr 50-jähriges Jubiläum. Zum Gottesdienst am Sonntag und dem anschließenden bunten Open-
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| Alle Pfarrer und die aktuelle Pfarrerin an der Auferstehungskirche: Helmut Zeilinger, Rudolf Atsma, Anke Ruth-Klumbies, Hans-Dieter Wolfinger und Frieder Schmitthenner. Foto: G. Hammer |
Air-Programm waren alle ehemaligen Pfarrer angereist. Sie hatten sich zusammen mit der amtierenden Pfarrerin Anke Ruth-Klumbies vor dem Altar der Auferstehungskirche zu einem "Gruppenbild mit Dame" postiert.
Die Auferstehungskirche ist Ende der 50er Jahre aus der Friedensgemeinde im Freiburger Osten hervorgegangen. Der erste Pfarrer der Gemeinde trieb dann auch den Neubau der Auferstehungskirche voran, die im Sommer 1962 eingeweiht wurde. Über alle die Jahrzehnte ist die Gemeinde vor allem wegen des sozial-politischen und diakonischen Engagements der Gemeindeglieder und der Pfarrer und Pfarrerin in Freiburg und Umgebung bekannt geworden.
In ihrer Predigt zum Festtag, deren Text auf der Geschichte vom Fischfang des Petrus basierte stelle Pfarrerin Ruth-Klumbies heraus, dass die Zukunft der Auferstehungsgemeinde in einem "Dialog unterschiedlicher Lebenskontexte" zu sehen sei. "Wir können unsere Netze verstärkt mit anderen lebensweltlichen Netzen verknüpfen. So wie es Jesus tat, er verknüpfte sein Gotteswortnetz mit dem Netz der Fischer und etwas Neues entstand daraus: Menschenfischer."
Die komplette Predigt von Pfarrerin Anke Ruth-Klumbies finden Sie HIER
12. 7. 09
Sie auch:
Ein großes Wiedersehen (veröffentlicht am 15. Juli 2009 auf badische-zeitung.de)
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Jugendpfarrer wird verabschiedet
Jugendgottesdienst zur "interkulturellen Öffnung"
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Freiburg (gh). Fünf Jahre war er im Nebenamt als Bezirksjugendpfarrer für den Stadtbezirk tätig, jetzt gibt Bezirksjugendpfarrer Dirk Schmid-Hornisch diese Aufgabe wieder zurück. Am kommenden Freitag wird ihn die Bezirksvertretung der Evangelischen Jugend und Dekan Markus Engelhardt in ihrer Sitzung, um 16 Uhr, in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Buggingertraße, aus dem Amt verabschieden. Im Anschluss an das Treffen der Bezirksjugend wird zu einem Jugendgottesdienst eingeladen , der die „interkulturelle Öffnung der Jugendarbeit“ zum Thema hat. Vorbereitet und geleitet wird der Gottesdienst von der Jugendgruppe „Amicellis“ und Pfarrer Schmid-Hornisch.
Als seine wichtigste Aufgabe während der vergangenen fünf Jahre bezeichnet Schmid-Hornisch die geistliche Begleitung der Jugendarbeit im Bezirk und in den Gemeinden. Besonders die gemeinsam mit dem Jugendwerk eingeführten Jugendtage hätten sich bewährt. ,Denn die bestanden immer aus dem Dreiklang „Gottesdienst, Aktion und Grillen“, was bei Jugendlichen gut angekommen sei. Ein Höhepunkt seiner Zeit als Bezirksjugendpfarrer sei der lokale Jugendkirchentag 2007 gewesen, der im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 200. Geburtstag der Evangelischen Kirche in Freiburg gefeiert wurde. Auch die guten ökumenischen Beziehungen auf den verschiedensten Ebenen seien dem scheidenden Jugendpfarrer wichtig gewesen. Wer Schmid-Hornisch, der auch Gemeindepfarrer der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche ist, als Jugendpfarrer oder pfarrerin nachfolgt ist, noch nicht geklärt. Die Bezirksvertretung beantragt jedoch der Kirchenleitung, dass künftig mehr Personalkapazitäten für die Evangelische Kinder- und Jugendarbeit in Freiburg zur Verfügung gestellt wird.
21. 7. 09
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Suche nach Trost - Solidarität mit Winnenden
ZDF-Fernsehgottesdienst aus der Melanchthonkirche |
Freiburg (gh). Einen bewegenden Gottesdienst im Gekenken an die Ereignisse in Winnenden und Wendlingen, in dessen Mittelpunkt ganz die Suche nach Trost stand,
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| Jugendliche legten beim Gottesdienst vor dem Altar Blumen nieder. (Foto: g hammer) |
erlebten rund 120 Besucherinnen und Besucher in der evanglischen Melachthonkirche und geschätzte 800.000 bis eine Million Zuschauer des ZDF. Die Übertragung im Zweiten war kurzfristig angesetzt worden.
Schüler und Jugendliche aus dem Stadtteil Haslach schilderten ihre Betroffenheit, sprachen von ihren Ängsten und betenen für die Opfer, die Angehörigen und die Helfer. Gemeinde Pfarrer Jochen Kunath stellte in seiner Predigt ganz heraus, dass bei Gott Trost zu finden sei. "Gott schüttelt über diese Ereignisse ganz heftig den Kopf", sagte der Pfarrer. Im Gottesdienst wirkte auch Pfarrerin Alexandra Winter aus Murrhardt im Rems-Murrkreis mit. Die leitende Notfallseelsorgerin war etxra nach Freiburg gekommen, schilderte aus eigener Anschauung die Not der Betroffenen und sprach über die Hilfsmaßnahmen, die sicherlich noch lange gebraucht würden. Die Sopranistin Sybille Scheible sang unter anderm "Seufzen, Tränen, Kummer, Not" von J.S. Bach. Sie wurde begleitet von Frau Ott und Ilevea Saliek an de Orgel und Jaume Gonzalez (Oboe).
Hier finden Sie die einige Texte und die Predigt zum Gottesdienst.
15. 3. 09 |
Stadt-Gebet im Münster
Gedenken an die Opfer von Winnenden |
Freiburg. An die vierhundert Menschen versammelten sich heute um die Mittagszeit im Freiburger Münster zu einem Stadt-Gebet im Gedenken an die in Winnenden erschossenen Menschen und ihre Angehörige und Freunde. Eingeladen zu diesem Innehalten in der Geschäftigkeit eines Samstags hatten die evangelische und die römisch-katholische Kirche in Freiburg. Dompfarrer Claudius Stoffel sagte: "Was geschehen ist, übersteigt das, was wir Menschen fassen können." Und der evangelische Dekan Markus Engelhardt bekannte: "Dieses Geschehen macht stumm und in dieser Stummheit machen wir viele Worte." Die aber nichts erklären, nichts wegrationalisieren könnten. Und er sprach er von einer Ahnung: "Kann ich auch manchmal nicht an Gott glauben, so glaubt er doch unbeirrt an mich."
In die tiefe Still der Kathedrale hinein las eine Franziskanerin die Namen der getöteten Menschen vor. Und Claudius Stoffel erinnerte im Gebet auch an den 17 Jahre alten Tim und dessen unerklärliches Tun. Im Anschluss zündeten viele Frauen und Männer Kerzen an und stellten sie am Altar auf ein Tuch mit einer Dornenkrone und Blumen.
aus Badische Zeitung online, 14. 3. 09
Hier finden sie den biblischen Impuls von Dekan Engelhardt im Münster.
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Dekan Engelhardt:
"Unsere Hilflosigkeit, unser Zorn und unser Mitfühlen brauchen Raum"
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Freiburg (gh). Nach dem schrecklichen Geschehen in Winnenden gab aktuell es verschiedene Stellungnahmen seitens von Bischöfen und des EKD-Ratsvorsitzenden. Und auch im Lokalen wird überlegt wie zu reagieren ist. Der Freiburger evangelische Dekan Markus Engelhardt sagte heute:
"Die Nachricht vom "Amoklauf" in Winnenden, der 16 größenteils noch junge Menschen jäh aus ihrem Leben gerissen hat, ist schrecklich und kaum zu fassen. Dass dieser Ausbruch brutalster Gewalt ausgerechnet in einer Schule geschah, an dem Ort also, an dem gelehrt und gelernt wird, dass der Mensch nur als Mitmensch ein Mensch ist, macht erst recht hilflos und verschlägt die Sprache. In solch einer Situation spüren viele, dass wir über alle Erklärungsversuche hinaus einen Ort brauchen, wo wir unsere pure Hilflosigkeit, unseren Zorn und unser Mitfühlen mit den unmittelbar Betroffenen artikulieren können. Unsere Kirchen sind solche Orte. Auch in Freiburger Kirchen werden an diesem Sonntag die Pfarrerinnen und Pfarrer in den Gottesdiensten dem schrecklichen Geschehen Raum geben.
Es ist im Moment noch nicht die Zeit, die tieferen Ursachen eines solchen Gewaltausbruchs mitten unter uns zu ergründen. Jetzt gilt es der Trauer Raum zu geben. Im übrigen möchte ich mit Blick auf den Täter, der schließlich selber den Tod gefunden hat, an das Wort erinnern, das der damalige Bundespräsident Johannes Rau nach der vergleichbaren Tragödie an der Erfurter Schule in Bezug auf den damaligen Täter und dessen Familie gesagt hat: "Was immer ein Mensch getan hat, er bleibt ein Mensch". Dies ist Kern und Stern des christlichen Glaubens und seines Menschenbildes."
11.3. 09
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Das Abendmahl bringt in Bewegung
Dekan Engelhardt fordert an Ostern ein Ende des "Zwistes zwischen den Konfessionen" |
Freiburg (gh). "Wenn Menschen, die gemeinsam auf dem Weg des Lebens sind, anfangen miteinander zu sprechen, wenn sie sich schwer mit dem Glauben tun, dann ist das ein heilsames Wegstück". Dies sagte Markus Engelhardt am Ostermontag in seiner Predigt in der Freiburger Christuskirche. Der Dekan des evangelischen Stadtkirchenbezirks legte dabei die biblische Geschichte von den Emmausjüngern aus, denen auf ihrem Weg der auferstandene Christus begegnet war. Christen bräuchten ihre "Müdigkeit im Glauben" nicht verbergen, denn Jesus sei schon mit ihnen unterwegs und höre zu, bevor sie selbst dies erkennen.
Durch die Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift könnten Resignation und Zweifel aber überwunden werden, so der Theologe. Denn die Bibel werde zum "spannenden und unverzichtbaren Gesprächspartner", deren Einsichten und Durchblicke aufhorchen ließen. Der Auferstandene selbst habe mit den Emmausjüngern das Abendmahl gefeiert, "von einer Trennung nach Konfessionen hat er dabei aber nichts gesagt".
Engelhardt verwies darauf, dass gerade in der Tischgemeinschaft mit Jesu die Menschen ihm und untereinander "am allernächsten" kommen. Der Zwist der Konfessionen um das Heilige Abendmahl solle "am Tisch des Herrn schweigen", forderte der Dekan. Denn Jesus Christus sei selber der Gastgeber. Dies sei wichtiger als alle Unterschiede der Konfessionen in ihrem Amtsverständnis. Der Dekan beklagte die "schroffen Abgrenzungen" des ehemaligen und des jetzigen Papstes, die es Katholiken verwehrten, an den Abendsmahlfeiern anderer Konfessionen teilzunehmen. Zugleich würdigte Engelhardt "die beeindruckende eucharistische Frömmigkeit" des früheren Papstes.
In Freiburg erlebe er "einen Katholizismus, dem menschlich und theologisch wirklich an geistlicher Gemeinschaft mit uns liegt, für den wir Protestanten mehr sind als "keine Kirche im eigentlichen Sinn"“. Doch wenn es um den Tisch des Herrn gehe, könne sich die evangelische Kirche nicht der katholischen Lehre anschließen. Engelhardt: "Wo im Namen Jesu Brot und Wein geteilt werden, " braucht er keinen menschlich-priesterlichen Stellvertreter, durch dessen 'Weihegewalt' die Eucharistie erst zur Eucharistie wird." Die evangelische Kirche könne deshalb nicht anders, als alle Christen, die dies wollen, das Abendmahl mitfeiern zu lassen.
Die Teilnahme an Abendmahl bringe Bewegung ins Leben, meinte Engelhardt. Denn "wer mit dem Auferstandenen Gottesdienst feiert, der lässt die Dinge nicht so wie sie sind", der komme auch nach tiefster Traurigkeit wieder in Bewegung und könne nach vorn schauen.
>>>Die komplette Predigt des Dekans lesen Sie hier
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| Katholische Gemeindetheologen stehen zur Ökumene |
Freiburg (gh). Auch unter den hauptamtamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Seelsorgeeinheiten und katholischen Pfarreien in Freiburg gibt es großen Unmut über die aktuellen Ereignisse beim Vatikan im Zusammenhang mit der Piusbruderschaft. Wie einer am Mittwoch (11.2.09) veröffentlichten Pressemitteilung des Katholischen Stadtdekanats, anlässlich einer Pastoralkonferenz am vergangenen Montag, zu entnehmen ist, lassen aber die Pfarrerschaft und die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keinerlei Zweifel daran aufkommen, was vor allem in der Ökumene erreicht wurde. Sollten die Ansichten der Piusbruderschaft "salonfähig" werden hätte das Folgen. "Frauen und Laien würden im Gemeindeleben keine Rolle mehr spielen, der fruchtbare Dialog mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen fände ein klägliches Ende, gemeinsame Errungenschaften wie die ökumenische Kirche Maria-Magdalena, gemeinsame Taufen und ökumenische Vereinbarungen, die viele der 32 Pfarreien mit evangelischen Gemeinden getroffen haben, müssten aufgegeben werden", befürchten die katholischen Gemeindetheologen, laut Pressemitteilung. Die Antwort der Freiburger Gemeindepfarrer und pastoralen Mitarbeiter auf diese Befürchtungen ist hingegen klar: "Weder die ökumenische Arbeit noch das Bild einer Kirche, die sich in der Moderne bewegt, stehen zur Debatte."
Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.
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Noch am selben Tag (Mittwochabend) hat Dekan Engelhardt auf die Pressemitteilung reagiert:
Freiburger "Tonlage tut gut"
Evangelische Reaktion auf Ergebnisse der katholischen Pastoralkonferenz
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Freiburg (gh). Der evangelische Dekan Markus Engelhardt freut sich über die Verlautbarung der katholischen Pastoralkonferenz, die am heutigen Mittwoch vom katholischen Stadtdekanat als Pressemitteilung veröffentlicht wurde. (Im Internet bei www.katholische-kirche-freiburg.de) Auf der Homepage des Evangelischen Kirchenbezirks Freiburg schreibt der Dekan:
"Mit Freude und Zustimmung habe ich die ausführliche Stellungnahme der Pastoralkonferenz des katholischen Dekanats Freiburg zu den jüngsten Vorgängen in der römisch-katholischen Kirche gelesen. Angesichts der bisherigen sehr positiven Erfahrungen mit den ökumenischen Beziehungen zwischen unseren beiden Kirchen hier in Freiburg hat mich der Tenor der Erklärung freilich nicht überrascht. Vielmehr ist er eine schöne Bestätigung der Erfahrung, auf welch stabiler Grundlage die Ökumene in Freiburg steht. Dennoch tut eine solche Tonlage uns Evangelischen gut angesichts der jüngsten Entscheidung in Rom, die aus evangelischer Sicht nicht als ein einzelner "Ausrutscher" erscheint, sondern sich einreiht in eine Kette von Entscheidungen und Aussagen in den letzten Jahren, die Zweifel aufkommen lassen, ob manches in der Ökumene bei uns Erreichte in Rom noch gewollt wird.
Angesichts solcher Irritationen habe ich die klare Haltung vieler deutscher Bischöfe, insbesondere des Freiburger Erzbischofs Dr. Zollitsch, mit großem Respekt und Dankbarkeit zur Kenntnis genommen. Auch auf der Ebene unserer Stadt ist das Verhältnis zwischen dem katholischen Stadtdekan Claudius Stoffel und mir von freundschaftlicher Solidarität und großem gegenseitigen Vertrauen geprägt. Dies kann durch die jüngsten Ereignisse nicht in Frage gestellt, sondern nur bestärkt werden. Wir sind uns einig in der Ablehnung eines Kirchenbildes, das die Kirche als Trutzburg der Hundertprozentigen gegen die feindliche Welt ansieht. Jesus Christus ist nicht gegen die Gottlosen, Zweifler und Glaubensschwachen gestorben, sondern für uns alle. Das kann nur heißen, dass seine Kirche Platz und Heimat auch für die anbietet, die sich schwer tun mit dem Glauben und der Kirche. Darin weiß ich mich mit meinem Kollegen und Amtsbruder Claudius Stoffel einig." So weit Dekan Markus Engelhardt.
11.2. 09
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130.000 Euro für Brot für die Welt
50. Aktion wird am Sonntag eröffnet
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Freiburg (gh). Am kommenden Sonntag, 1. Advent, startet die 50. Aktion Brot für die Welt. Traditionell wird in den evangelischen Gemeinden in der Adventszeit bis Heilig Abend für die "fernen Nächsten" in den Ländern des Südens gesammelt. Die Aktion steht in diesem Jahr unter der Leitwort: "Es ist genug für alle da". Bei der vergangenen Aktion kamen in Freiburg-Stadt (incl. Merzhausen) durch Sammlungen und durch die Kollekten in den Gottesdiensten rund 130.000 Euro für die Aktion Brot für die Welt zusammen.
Mit der Sammelaktion gehen auch Informations- und Bildungsarbeit einher. So wird "Brot für die Welt" in den Gemeinden vorgestellt und erläutert. Jugendliche lernen beispielsweise im Konfirmandenunterricht die Problematik des Nord-Süd-Konflikts kennen, es gibt in manchen Kirchen nach dem Gottesdienst die Möglichkeit fair gehandelte Waren zu kaufen und in zahlreichen Gemeindebriefen liegen Informationsbroschüren bei. Einige Gemeinden in Freiburg haben direkte Beziehungen zu einzelnen Projekten in Afrika oder Asien und pflegen den Kontakt schon seit etlichen Jahren.
Brot für die Welt arbeitet grundsätzlich mit Kirchen und Partnerorganisationen vor Ort zusammen. Leitmotiv der gesamten Tätigkeit ist: "Den Armen Gerechtigkeit". Schwerpunkt der Projektarbeit ist die Ernährungssicherung, der Kampf gegen HIV/Aids, Gesundheitsversorgung, Bildungsarbeit sowie Friedens- und Versöhnungsarbeit.
Mehr Informationen bei www.brot-fuer-die-welt.de
27.11. 08
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| Weihnachten: Geschenke antworten auf Gottes Liebe |
Freiburg (gh). Weil sich Gott den Menschen geschenkt habe, beschenken sich an Weihnachten die Menschen mit großen und kleinen Gaben. Auf diesen Zusammenhang hat Dekan Markus Engelhardt in einem Zeitungsinterview hingewiesen (Freiburger Wochenbericht am 23. 12. 08). Es sei in diesem Jahr auch aus christlicher Sicht besonders wichtig materielle Dinge zu schenken, das stütze die Konjunktur und erhalte Arbeitsplätze. Der beste Geschenktipp sei jedoch so viel Zeit wie möglich an die zu schenken "die Sie lieben", so der Dekan.
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Dekan Markus Engelhardt
Foto: gh |
Lesen Sie hier das komplette Interview.
Wäre Weihnachten ohne materielle Geschenke ein besseres Weihnachten?
Nein. Geschenke (wobei es keine Rolle spielt, ob sie materiell oder immateriell sind) gehören zu Weihnachten wie das Amen zur Kirche und das Münster zu Freiburg! Wenn Gott nach christlicher Überzeugung die Welt so sehr liebt, daß er im Kind in der Krippe uns nicht weniger als sich selbst zum Geschenk macht, dann können wir nicht anders, als auf dieses eine große Geschenk durch unsere vielen kleinen Geschenke an die, die wir lieb haben, zu antworten.
Oder unterstützt die Kirche den Gedanken des Geschenkekaufs? Falls ja - in welchem Maße und mit welchen Grenzen?
Es geht nicht um das Geschenkekaufen, sondern um das Schenken an sich. Nicht der materielle, sondern der immaterielle Wert des Geschenks ist wichtig. Das Geschenk soll die beschenkte Person würdigen und wertschätzen: Schau her, ich habe an dich gedacht, ich schenke dir etwas, wovon ich glaube, es paßt zu dir, es freut dich. Das kann etwas materiell Teures sein, aber ebenso etwas ganz einfaches Selbstgemachtes. In diesem Jahr indes ist auch aus christlicher Sicht das materielle Schenken wichtig: es stützt die angeknackste Konjunktur und kann damit Arbeitsplätze erhalten.
Welches wäre ihr persönlicher (materieller oder auch nicht materieller) Geschenketipp?
Der wichtigste Tipp ist nicht materiell: schenken Sie den Menschen, die Sie lieben, so viel Zeit wie möglich! Materiell: Der Roman "Der Turm" unseres Freiburger Mitbürgers Uwe Tellkamp. Endlich "der" Roman über die Wende 19898, auf den seit 20 Jahren viele gewartet haben.
21. 12. 2008
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Siebenbürger Kirchentag in Freiburg
Erstmals im Südwesten |
Freiburg (gh). Am kommenden Wochenende findet in der Dreisamstadt der 30. Siebenbürger Kirchentag statt. Für 31. Oktober bis 2. November hat das "Hilfskomitee der Siebenbürger Sachsen und Evangelischen Banater Schwaben" gemeinsam mit der Kreisgruppe der Siebenbürger Sachsen ein umfangreiches Programm zusammengestellt zu dem Siebenbürger und Banater aus ganz Deutschland eingeladen sind. Das Leitwort des landsmannschaftlichen Kirchentags lautet: "Ökumene - Leben in versöhnter Verschiedenheit".
Erstmals seit Beginn der zweijährlichen Treffens 1948 findet der Siebenbürger Kirchentag im Südwesten Deutschlands statt. Die Gottesdienste, Bibelarbeit, Konzerte und Vorträge werden in der Freiburger Lutherkirche (Stühlinger, Friedrich-Ebert-Platz bei den Unikliniken) und im Zachäusgemeindezentrum (Landwasser, Auwaldstraße 88) sein. Eröffnet wird das Treffen am Freitag (31. 10.), um 18 Uhr, in der Lutherkirche mit einer Feier zum Reformationstag. Eine Bibelarbeit und ein Podiumsgepräch (Thema: "Versöhnte Verschiedenheit) folgen am Samstagvormittag in Landwasser.
Prominentester Gast des Kirchentags ist der siebenbürgische Bischof Professor Dr. Christoph Klein. Er wird am Samstag (16 Uhr, Zachäuskirche) den Festvortrag halten zu dem Thema: "Leben im gemeinsamen Haus Europa am Beispiel der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien." Im anschließenden Rund- und Podiumsgespräch werden Fragen erörtert die das Leben in Deutschland und im heutigen Siebenbürgen aufwirft.
Den Abschluss des Treffens bildet ein Gottesdienst am Sonntag, 2. November, um 10.15 Uhr, in der Zachäuskirche unter Mitwirkung der Siebenbürgischen Kantorei, sowie ein daran anschließender Vortrag über Kirchen- und Festtrachten der Siebenbürger Sachsen.
Begleitend zum Kirchentag wird in der Lutherkirche eine Ausstellung über den Reformator Philipp Melanchthon gezeigt.
Eine genaue Porgrammübersicht finden Sie HIER
26. 10. 08
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Heidland in EKD-Synode entsandt
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Freiburg/Bad Herrenalb (gh). In der Evangelischen Kirche war er schon Mitglied auf lokaler, auf bezirklicher und auf Landesebene in den jeweiligen Synoden, die gelegentlich auch als "Kirchenparlamente" bezeichnet werden. Jetzt wurde Fritz Heidland (65), auch in das "kirchliche Bundesparlament", die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) entsandt. Die Landessynode in Baden wählte den ehemaligen Verwaltungsdirektor beim Freiburger Regierungspräsidium als einen von vier Delegierten, bei ihrer aktuellen Herbst-Tagung in Bad Herrenalb, die heute (Freitag, 24. Okt. 08) zu Ende ging.
Heidland war in Freiburg über mehrere Amtsperioden hinweg Vorsitzender des Kirchengemeinderat sowie der Bezirkssynode. Außerdem war der berufenes und ist aktuell gewähltes Mitglied der badischen Landessynode. Von den 72 Synodalen des höchsten gesetzgebenden Gremiums wurde er jetzt auch erneut zum Vorsitzenden des Rechtsauschusses gewählt. Der Verwaltungsjurist war erst im September vom Freiburger Regierungspräsidenten Julian Würtenberger in den Ruhestand verabschiedet werden.
Die 11. Synode der Badischen Landeskirche hatte sich nach den Kirchenwahlen in dieser Woche bei ihrer ersten Sitzung nach den Kirchenwahlen neu konstituiert.
24.10.08
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Das unsichere Zelt und das bergende Haus?
Ökumensicher Gottesdienst beim 26. ZMF |
Freiburg (gh). Beim ökumenischen Gottendienst am ersten Sonntag des Zeltmusikfestivals auf dem Mundenhof-Gelände gab es auch in diesem Jahr wieder regen Zulauf. Und das trotz Regens. Denn kurz vor Beginn der Feier öffnete der Himmel seine Schleusen und die rund
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| Dekan Stoffel und Dekan Engelhardt (re.) beim Gottesdienst im Gastrozelt des ZMF Foto: G. Koch |
400 Besucherinnen und Besucher mussten vom Gipfelzelt in das geschütztere Gastro-Zelt umziehen. Dies tat allerdings der guten Laune, die die meisten Gottesdienst-teilnehmer hatten keinen Abbruch. Sie ließen sich auch vom Chor es CVJM Denzlingen anstecken, der mit seinem eigenen Sound das Lob Gottes verkündigte.
Geleitet wurde der Gottesdienst von den beiden Dekanen der großen Freiburger Kirchen. Dekan und Dompfarrer Claudius Stoffel vom katholischen Stadtdekanat trug in seinen Gebeten das Anliegen der Gläubigen vor Gott. Und Dekan Markus Engelhardt zog in seiner Predigt (zu Psalm 127), die das Motiv vom Unterwegssein in Zelten aufgriff, Parallelen zu Gefährdungen und Unsicherheiten des Leben, die jedem Menschen begegnen. Diesen Unwägbarkeiten des Lebens stünde die Sehnsucht nach Sicherheit und Verlässlichkeit und Geborgenheit gegenüber. Bei den Deutschen, die der Dekan als das "sicherheitsbessenste Volk der Welt" bezeichnete, sei dieses Streben besonders ausgeprägt. Jesus nachfolgen hieße, dem eigenen Lebensweg jedoch nicht ausweichen, sich den Herausforderungen und Schwierigkeiten stellen, auch wenn sie in Unsicherheiten führten, auch wenn einem der Boden darüber schwankend werden könne.
Lesen Sie hier die komplette Predigt von Dekan Engelhardt
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Evangelische Fachhochschule und Landeskirche würdigen Professorin Helga Gramlich
in den Ruhestand verabschiedet
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Freiburg (gh). Nach 25 Jahre als Dozentin und Professorin für Religions- und Gemeindepädagogik an der Evangelischen Fachhochschule (EFH) Freiburg, wurde in dieser Woche (Mittwoch, 25. 6. 2008) Helga Gramlich (65) mit einem Festakt feierlich in den Ruhestand verabschiedet. "Ein Ära geht zu Ende", sagte EFH-Rektor Reiner Marquard vor zahlreichen Gästen aus allen Teilen der Landeskirche. Er würdigte in Gegenwart viele ehemaliger und heutiger Studierenden die Professorin, die die Entwicklung des Studiengangs Religionspädagogik und Gemeindediakonie maßgeblich geprägt habe.
>>> weiter |
West-Ältestenkreis startet mit Segen
Einführung in der Lutherkirche am Sonntag, 11. Mai |
Freiburg-West (gh) Mit einem festlichen zentralen Gottesdienst wird am kommenden Pfingstsonntag, 11. Mai 2008, um 10 Uhr, in der Lutherkirche, Friedrich Ebert-Platz (bei den Uni-Kliniken) der neue Ältestenkreis der evangelischen Pfarrei Freiburg-West eingeführt. Dabei werden sieben Frauen und fünf Männer werden für ihren Dienst in der Leitung der Pfarrei gesegnet. Alle vier Pfarrer der Westpfarrei (Pfr. Horst Herbert, Pfr. Dieter Habel, Pfr. Ulrich Bayer und Pfr. Matthias Hasenbrink ) wirken gemeinsam mit der Diakonin Petra Glünkin in dem Gottesdienst mit. Die Predigt wird Pfarrer Ulrich Bayer aus dem Predigbezirk Markus halten. Alle Gemeindeglieder aus dem Freiburger Westen sind zu diesem besonderen Ereignis eingeladen. In den andern Kirchen entfallen die Gottesdienste zugunsten des gemeinsamen Pfingstgottesdienstes, bei dem es auch vie
r Taufen geben wird.
Zu der im vergangenen Jahr im Zuge der innerkirchlichen Organisationsreform gebildeten West-Pfarrei gehören die Lutherkirche und Kreuzkirche (Stühlinger), die Markuskirche (Mooswald), die Matthäuskirche (Bischofslinde, Betzenhausen und Lehen), die Zachäuskirche (Landwasser) sowie die evangelischen Gemeinde in Hochdorf. Rund 12.500 Gemeindeglieder zählen zu der Pfarrei mit den sechs Predigt- bzw. Gemeindebezirken. Der neue Ältestenkreis (ÄK) hatte sich bereits im Januar konstituiert und seine Arbeit aufgenommen. Zum Vorsitzenden wurde Eberhard Stärk aus der Markuskirche gewählt.
Nach der evangelischen Strukturreform in Freiburg hat der Ältestenkreis wesentlich mehr Rechte aber auch Pflichten als in der Vergangenheit. So verfügt das Gremium über ein deutlich größeres Haushaltsbudget, entwickelt Konzepte für die Nutzung der Gebäude und ist für Teile des kirchlichen Personals zuständig. Außerdem kann der Ältestenkreis den Pfarrer oder die Pfarrerin wählen. Unterstützt wird der "große" Ältestenkreis von den Orts-Ältestenkreisen in den einzelnen Stadtteilen. Diese waren ebenfalls im vergangen November bei den Kirchenwahlen gewählt worden.
6. 5. 08
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| Milchboykott akzeptieren |
Stuttgart/Freiburg/Stegen. (gh) Der Milchboykott an dem auch etliche Landwirte aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald beteiligt sind, sollte als politische Mittel akzeptiert werden. Zu dieser Einschätzung kommt der Beauftragte für agrarsoziale Fragen des Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland, Clemens Dirscherl. In einer Stellungnahme die vergangene Woche veröffentlicht wurde, warnt der Kirchenmann aber auch davor, dass so genannten "Streikbrechern", in Wort oder Tat Gewalt angedroht werde.
Nach Auskunft von Pfarrer Jörg Wegener, von der Evangelischen Versöhnungsgemeinde (Sitz in Stegen), dessen Pfarrei, vom Dreisamtal bis zum Thurner reicht (acuh St. Peter und St. Märgen), sind aus seiner Gemeinde keine Gemeindeglieder involviert. Die Gemeinde habe sich schon in den letzten Jahren mit dem Milchpreis und den damit zusammenhängenden Problematik bei regionalen Lebensmittel intensiv auseinandergesetzt. So habe das letzte Gemeindefest 2007 unter dem Motto gestanden: "Was kommt in meinen Warenkorb?"
Lesen Sie hier die komplette Stellungnahme des EKD-Agarexperten
Stellungnahme des EKD-Ratsbeauftragten für agrarsoziale Fragen:
Angesichts der aktuellen Diskussionen um den Milchlieferboykott kommt es in Teilen Deutschlands zu harten Auseinandersetzungen innerhalb der bäuerlichen Bevölkerung. So sehr ein Milchstreik als politisches Mittel der Milchbauern akzeptiert werden kann, um auf die eigene existenzbedrohende Situation aufgrund unzureichender Erzeugerpreise hinzuweisen, so wenig ist es hinzunehmen, dass gegenüber so genannten Streikbrechern“ in Wort oder Tat Gewalt angedroht bzw. ausgeübt wird. Der berechtigten ethischen Legitimation einer öffentlich wirksamen Aktion wird dadurch die Glaubwürdigkeit entzogen.
Aus diesem Grunde appellieren wir dringend an die beteiligten Milchbäuerinnen und -bauern, ihre Berufskollegen, welche sich nicht an dem Milchstreik beteiligen wollen, weder zu nötigen daran teilzunehmen, noch zu verunglimpfen oder durch entsprechende Drohungen oder Handlungen einschüchtern zu wollen. Dies ist einer bäuerlichen Unternehmensethik nicht würdig.
Dr. Clemens Dirscherl
Ratsbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland
Evangelisches Bauernwerk, Waldenburg-Hohebuch
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Dem Menschen Achtung entgegenbringen
Pfingstpredigt von Dekan Engelhardt in der Christuskirche
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Freiburg (gh). Gegen die verbrauchende Embryonenforschung hat sich der Dekan des evangelischen Stadtkirchenbezirks Freiburg, Markus Engelhardt, ausgesprochen. In seiner Predigt zum achten Kapitel des Römerbriefs am Pfingstsonntag in der Christuskirche sagte der Dekan: "Der Geist Christi ist ein Geist, der zur verbrauchenden Forschung an Embryonen Nein sagt". Gottes Geist wolle nicht , "dass wir, statt uns zu freuen, dass Gott Mensch wurde, daran arbeiten, dass der Mensch zum Gott wird". Gottes Geist, der der Geist Christi ist, sei geleitet von der Frage: Dient es dem Leben des Menschen und seiner Mitgeschöpfe", was der Mensch tue, und im Blick auf das technisch und wissenschaftlich Machbare: "Müssen wir es machen?", so der Theologe.
Jede Weltanschauung, auch der moralischste Humanismus, wenn er den Menschen zum Maß aller Dinge mache "vergottert letztlich den Menschen" und mache ihn damit "zum Herrn dieser Welt". Mit dem biblischen Begriff von der "fleischlichen Gesinnung" im Gegenüber zum "Geistlichen" seinen nicht "irgendwelche Laster sinnlicher Leidenschaften" gemeint. Das Wort vom "Geist, der willig ist , aber das Fleisch schwach", bezeichne oft ein triviales Missverständnis, wenn es beispielsweise auf die misslungene Diätkur bezogen werde oder "wenn bei der Kur dem Kurschatten nicht widerstanden" werden konnte. Vielmehr seien es die "subtilen, kultivierten Formen menschlicher Selbstüberhebung", die der wirkliche Ausdruck der "fleischlichen Gesinnung" sei.
Dies führe dazu dass das "Gesetz der Sünde und des Todes" herrsche und als "Dogma unseres von Zügen eines totalitären Kapitalismus durchzogenen Gemeinwesens" zum Ausdruck komme. Nicht mehr durch sein pures Da-Sein werde die Würde und der Wert eines Menschen geachtet, sondern der Wert des Menschen werde an dem bemessen "was und wie viel er leistet".
Engelhardt rief die Gläubigen auf, im Geist Jesu anzufangen sich "eines Menschen anzunehmen, ihm Beachtung und damit Achtung entgegenzubringen, ihn anzusehen und somit zu einem angesehenen Menschen zu machen". Um Menschen, die diese Haltung leben, zu entdecken müsse man nur die Augen aufmachen, denn es "gibt mehr von ihnen als wir meinen".
hier finden Sie die komplette Predigt von Dekan Engelhardt
11. 5. 2008
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Krankenhausseelsorge ist Begleitung
Jahrestreffen des Freundeskreis der Krankenhausseelsorge |
Freiburg (gh). Zu einem festlichen Gottesdienst und der anschließenden Jahresversammlung traf sich am Sonntag der Freundeskreis der Krankenhausseelsorge im Evangelischen Kirchenbezirk Freiburg. In der Emmauskapelle der chirurgischen
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| Die Emmauskapelle im 1. OG der Chrirurgischen Universitätsklinik wurde vor etwas mehr als 50 Jahren in den Kliniktrakt eingebaut. Foto: G . Hammer |
Universitätsklinik würdigte Dekan Markus Engelhard in seinem Grußwort die Arbeit der Krankenhausseelsorgerinnen und seelsorger. Das begleitende, manchmal unerkannte Mitgehen, so wie Jesus an der Seite der beiden Jünger auf ihrem Weg nach Emmaus gegangen ist, sei ein Kennzeichen der Seelsorge, so der Dekan.
Pfarrer Konrad Riebeling, Klinikpfarrer am Neurologischen Zentrum, erläuterte die strukturellen Zusammenhänge der Seelsorge in der Uniklinik. Zwei ehrenamtliche Seelsorgerinnen, die von den Freiburger Hauptamtlichen ausgebildet wurden, stellten ihre Arbeit dar. Sie betonten welch hohes Ansehen und Vertrauten die kirchlichen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter bei den Patienten genießen. Auch ein hauptamtlicher Seelsorger berichtet von seiner Arbeit, die direkt vom Freundeskreis der Krankenhausseelsorge unterstützt wird.
Im Gottesdienst hatte die Ärztin und Prädikantin Ursula Hellerich in einer beeindruckenden Predigt das Bild vom "Guten Hirten" aufgegriffen. "Der gute Hirte lässt sich das Leiden seiner Schafe nicht nur zu Herzen gehen, er erfährt es vielmehr am eigenen Leib.", sagte Hellerich. Wenn Mitglieder der Herde zu Hirten würden und umgekehrt, dann sei dies das, was in der Seelsorge geschehe: eine Begegnung auf gleicher Augenhöhe.
Musikalisch Umrahmt wurde der Gottesdienst von Ingrid Breitenfeld (Flöte) und Ui-Young Kum-Dähne (Orgel) sowie Schülerinnen mit einem Flötenquartett.
Die komplette Predigt von Prädikantin Hellerich finden Sie hier.
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Jugendliche vor dem Altar
Konfirmationen in Freiburg
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Freiburg (gh). Rund 400 Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden in diesen Wochen in evangelischen Kirchen Freiburgs eingesegnet. Am Sonntag (27. 4. 08) waren es in der St. Martinkirche (katholisch) in Freiburg-Hochdorf 12 junge Menschen, die vor den Altar traten und von Pfarrer Dieter Habel und Diakonin Petra Glünkin auch ihre Konfirmationsurkunden erhielten. Am Vorabend der Konfirmation hatten die jungen Leute gemeinsam mit ihren Eltern und Paten sowie mit der Leitung der Hochdorfer Gemeinde das Heilige Abendmahl gefeiert.
Beim so genannten "Gesprächsgottesdienst" der Konfirmanden, am Sonntag zuvor, hatten die 14-Jährigen das Thema "Freundschaft" aufgegriffen und so der Gemeinde gezeigt was der halbjährige Konfirmandenunterricht vermittelt hatte. Die Jugendlichen hatten mit eigenen Textentwürfen Gebete formuliert, den Bibeltext mit ihren Gedanken und Worten ausgelegt und passende Lieder ausgesucht.
Weil in Hochdorf das Katharina-von-Bora-Haus für die große Konfirmationsgemeinde zu klein ist, findet der Gottesdienst in der katholischen St. Martinskirche statt. Seit Jahren schon gilt es als ein Zeichen ökumenischer Verbundenheit, dass die evangelische Gemeinde zu diesem Anlass Gast in der katholischen Kirche ist.
27. 4. 08
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Neue Stadtsynode tagt und entscheidet über kirchliches Verwaltungszentrum
Konstituierung und Wahlen für die Leitung der Kirche
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Freiburg (gh). Ihre Konstituierung sowie Wahlen zu den leitenden Gremien der Evangelischen Kirche in Freiburg stehen im Mittelpunkt der ersten Tagung der neuen Stadtsynode. Das evangelische Kirchenparlament der Stadt kommt am Samstag, 5. April, ab 9 Uhr, in den Räumen der Johanneskirche in Merzhausen (St. Gallener Str. 5) zusammen. Nach dem Gottesdienst, gehalten von Dekan Markus Engelhardt, starten die 73 stimmberechtigten gewählten und berufenen Synodalen (37 Frauen und 36 Männer) aus den sechs Freiburger Pfarreien (plus 16 beratende Mitglieder) mit einem umfangreichen Programm. Denn neben dem oder der neuen Vorsitzenden der Synode sowie des Stellvertreters steht auch die Wahl einer Bezirksdiakoniepfarrerin / eines Bezirksdiakoniepfarrers auf der Tagesordnung sowie Wahlen zu fünf beschließenden Ausschüssen (Bezirksausschuss, Diakonieausschuss, Finanz- und Personalausschuss, Bau- und Planungsausschuss, sowie der Bildungsausschuss). Schließlich werden auch zwei neue Delegierte aus Freiburg für die Landessynode gewählt, dem höchsten Gremium der Badischen Kirche.
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| Das ehemalige Pfarrhaus der Christuskirche (Maienstraße 2) wird jetzt schon von der Erwachsenenbildung, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, dem Arbeitskreis Behinderte Christuskirche (ABC) sowie von der Ostpfarrrei genutzt. Foto: G. Hammer |
Im zweiten Teil der Tagung steht den Synodalen gleich eine weit reichende Entscheidung ins Haus. Dabei geht es um das neue Verwaltungs- und Bürogebäude, das ehemalige Pfarrhaus der Christuskirche, in der Maienstraße 2, vorgesehen ist. Nach einem Umbau in dem über 100 Jahre alten Jugendstilgebäude soll hier künftig das behördliche Zentrum für die Protestanten in Freiburg sein. Schon mittelfristig erhofft man sich durch den Umzug in das kircheneigene Haus in der Wiehre deutliche Einsparungen. Denn bisher ist die Kirche mit ihrer Verwaltung und weiteren Einrichtungen nur in Miete in der Goethestraße 2 untergebracht. Freilich sind für den notwendigen Umbau Investitionen von rund 1,8 Millionen Euro nötig. Die bisherige Synode, deren Amtszeit mit der Konstituierung endete, hatte das Projekt im vergangenen Jahr mit einer grundsätzlichen Entscheidung für die Planung auf den Weg gebracht.
Die Stadtsynode repräsentiert rund 52.000 Evangelische in Freiburg (einschließlich Merzhausen, Au, Wittnau und Sölden). Nach der innerkirchlichen Organisationsreform gibt es sechs Pfarreien und 20 Predigtbezirke.
1. 4. 08
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Dekan Engelhardt in der Christuskirche
Ostern: "Werdet nicht überraschungsfest" |
Freiburg (gh). Der Osterbotschaft könne man sich nicht "verstehend bemächtigen und sie damit in den Griff kriegen", sagte Dekan Markus Engelhardt, bei seiner Predigt am Ostersonntag in der Freiburger Christuskirche. Man könne sich über die Auferstehungsbotschaft nur immer wieder erschrecken - und sie zugleich feiern. "Richtet euch nicht im Gewohnten ein!" appellierte der Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks an die Gläubigen. Die Christen dürften angesichts der Osterbotschaft "nicht überraschungsfest" werden. Denn Ostern als die Umwertung aller bis dahin geltenden Werte sie die Überraschung der Welt schlechthin.
In seiner Predigt zum Paulusbrief an die Korinther (Korinther 15, 19 -28) meinte Engelhardt Ostern sei keine Privatsache, Ostern betreffe die ganze Welt. Ohne die Auferstehung des Gekreuzigten bliebe die Welt, was sie ist: alt und immer mehr veraltend. "Ostern heißt auch ein hochsensibles Gespür entwickeln für verheißungsvolle Anfänge, die leise, zart, kaum sichtbar anbrechen, aber dann eine unwiderstehliche Dynamik annehmen" , so der Theologe.
Er blickte zurück auf die deutsche Wendezeit 1989 und den Mauerfall und zog Parallelen zu Ostern. Angefangen habe alles in Leipzig mit den Friedensgebeten einer kleinen Zahl von Christen. Daraus sei eine große Bewegung geworden. Der Dekan zitierte das Wort eines Stasi-Generals, wonach man geplant hätte und auf alles vorbereitet gewesen sei, nur nicht auf Kerzen und Gebete. "Das ist Ostern", so Dekan Engelhardt.
Die komplette Predigt von Dekan Engelhardt finden Sie hier
25. 3. 2008
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Frauenpower in Neu Freiburg
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Der Bundesstaat Rio de Janeiro gilt als fortschrittliche Region. Doch der Schein trügt: Im Gegensatz zur Stadt Rio de Janeiro ist das Umland sozial und politisch deutlich zurückgeblieben. Das Projekt Ser Mulher, das seit 1997 von "Brot für die Welt" gefördert wird, hat das Ziel, die Lebensbedingungen von Frauen in den Armenvierteln der Stadt Nova Friburgo zu verbessern.
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| Mobbing-Beratungstelefon gibt Informationen |
Freiburg (gh). Mobbing habe zahlreiche und schwerwiegende negative gesundheitliche, sozial und ökonomische Auswirkungen. Darauf weist erneut der "Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA)" in Freiburg hin. So zerstöre Mobbing die Motivation zur Arbeit, mache krank (von Atemnot über Schmerzen bis Zittern) und verursache ernorme Kosten.
Seit 1999 gibt es in Freiburg ein "Mobbing-Telefon" für die Region Südbaden, bei dem Betroffene einen kompetenten Ansprechpartner finden. Unter der Telefonnummer 0761 29280099 gibt es zweimal wöchentlich (dienstags und donnerstags jeweils von 17 bis 19 Uhr) die Möglichkeit Lösungswege und angemessene Handlungsalternativen zu erarbeiten und zu besprechen.
Ein neu gestalteter Flyer mit ersten wichtigen Information über das Mobbing-Telefon Südbaden/Freiburg ist jetzt erschienen. Weitere Informationen auch unter www.mobbing-beratungstelefon.de
Mehr Informationen bei:
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt; Maienstraße 2, 79102 Freiburg
19. 2. 2008
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Ökumene in Freiburg
Dekan Engelhardt gratuliert Erzbischof Zollitsch
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| Freiburg (gh). Der neu gewählte Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sei in einer Zeit des Umbruchs, auch in der katholischen Kirche, und in der Nachfolge eines besonders bedeutenden Vorgängers gewählt worden. Dies sagte der evangelische Dekan Markus Engelhardt zur Wahl des Bischofs. Der erste Repräsentant der evangelischen Ortskirche gratulierte dem Erzbischof herzlich und wünschte ihm weiterhin die "Robustheit und Gelassenheit, die er bisher in seinem bischöflichen Amt ausgestrahlt" habe. Im Blick auf die Ökumene wolle er den neu gewählten Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz in diesem Moment nicht noch mehr mit Wünschen überhäufen. Doch verbinde er "gute Gedanken mit dieser Wahl, weil die Ökumene in Baden schon seit Jahrzehnten einen besonderen Stellenwert" habe. Engelhardt erwarte dass mit der Wahl Zollitschs ein "kraftvoller positiver Impuls für die gesamte Ökumene in Deutschland" ausgehe.
mehr Informationen
Seite der Deutschen Bischofskonferenz
Stellungnahme des badischen Landesbischofs
12. 2. 2008
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Evang. Jugendwerk beim Filmfestival "übermorgen"
"jesus camp" zeigt martialisches Christentum
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Freiburg (gh). Beim bundesweiten Filmfestival "übermorgen", das vom 7. bis 20. Februar auch in Freiburg läuft, ist vor Ort auch das Evangelische Jugendwerk (EJF) Filmpartner. Zuständig ist das EJF für den Film "jesus camp", der am Mittwoch 13. Februar, um 18 Uhr, im Friedrichsbau-Kino, Kaiser-Josef-Straße 268, gezeigt wird. Nach der Vorführung wird zu einem Podiumsgespräch eingeladen.
Der Film zeigt wie Kinder im Sommercamp in North Dakhota, USA, "von Erweckungspredigern der christlich-evangelikalen Bewegung mit suggestiven Methoden zur 'Armee Gottes' herangezogen werden", heißt es in der Ausschreibung. Die "resolute Predigerin" Becky Fischer, die das Camp organisiert, sei der zweifelhaften überzeugt, dass sich "Demokratie und Freiheit selbst zerstören", heißt es weiter. Der Oscar-nominierte Film der Regisseurinnen Heidi Ewing und Rachel Grandy, zeigt ein "martialisches Christentum", das die Frage aufwerfe, welchen Platz darin Andersdenken haben.
Im Anschluss an die Filmvorführung lädt das Jugendwerk zu eime Podiumsgespräch mit dem Leiter der Evangelischen Akademie und Weltanschauungsbeauftragten der Evangelischen Landeskirche Baden, Dr. Jan Badewien, ein.
Das Filmfestival "übermorgen" wird in hundert Städten in Deutschland von "Die Gesellschafter" gezeigt, einer gemeinnützigen Organisation der "Aktion Mensch". Die zentrale Frage des Festival sei "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?". Die Veranstalter plädieren für "ein gemeinsames Nachdenken über eine lebenswerte, gerechte und menschenwürdige Zukunft für alle".
In Freiburg werden in den kommenden zwei Wochen 14 verschiedene Filme gezeigt, die "Utopien, Träume und Weltentwürfe" thematisieren, wie der Untertitel des Festival lautet. Jeder Film hat einen andern Filmpartner vor Ort, darunter sind unter anderen die Lebenshilfe e.V., Greenpace Freiburg und das Studentenwerk Freiburg.
weiter Informationen bei Die Gesellschafter
6. 2. 2008
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Gottesdienst für Paare zum Valentinstag
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Freiburg (gh). Zu einem ökumenischen Gottesdienst für Paare anlässlich des Valentinstags (14. 2.), wird auf kommenden Sonntag, 17. Februar, um 11.30 Uhr, ins
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| Zeichnung: Helga Kruse-Rehr |
Kirchenzentrum Maria-Magdalena im Stadtteil Rieselfeld (Maria-von-Rudloff-Platz 1) eingeladen.
Bei dem Segnungsgottesdienst können sich "Verliebte, Freunde und Paare" von den Geistlichen persönlich segnen lassen. Im Rahmen des Gottesdienstes treten die Paare einzeln vor einen der beiden Pfarrer, die legen ihre Hände auf deren Kopf oder Schulter und sprechen ein persönliches Segenswort. "Wir überlassen diesen Tag nicht nur den verschiednen kommerziellen Anbietern, sondern feiern gemeinsam und bitten Gott um seinen Segen", sagte Pfarrer Raimund Fiehn von der evangelischen Kirche.
Der Gottesdienst findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt, er wird vom ökumenischen Singkreis sowie von ehrenamtlichen Mitarbeitern mitgestaltet. Für Kinder wird eine Betreuung angeboten. Im vergangenen Jahr nahmen nach Auskunft der Maria-Magdalena-Gemeinde rund 200 Besucherinnen und Besucher an den Gottesdienst teil, etwa 70 Paare hatten den persönlichen Segen empfangen.
11. 2. 2008
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Im Schuldekanat und Kirchenverwaltungsamt
Ruhestand für Sekretärinnen
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Freiburg (gh). Am Vormittag gaben sie ihre Schlüssel ab, am Nachmittag wurde Abschied gefeiert. Rosemarie Selbmann (63), die 14 Jahre lang mit einem 12-Stunden-Teildeputat im Schuldekanat tätig war und Monika Pecquet, die seit 2001 im
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| Monika Pecquet (li.) und Rosemarie Selbmann gehen in Ruhestand |
Kirchenverwaltungsamt im Vorzimmer des Amtsleiters bzw. der vorhergehenden Amtsleiterin die Fäden in der Hand hielt, wurden einige Tage vor dem Weihnachtsfest mit Dank und Anerkennung in den Ruhestand verabschiedet. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Dekanat, Schuldekanat und dem Kirchenverwaltungsamts wurde auf eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren angestoßen.
Damit beendeten zwei profilierte Persönlichkeiten in der kirchlichen Sekretariats- und Verwaltungsarbeit in Freiburg ihre Arbeit, machte der Vorsitzende des Finanz- und Personalausschuss, Jörg Frenzel, deutlich. "Ihre Arbeit kann jedem Maßstab genügen", sagte der stellvertretende ehrenamtliche Synodenvorsitzende im Blick auf seine eigene Berufstätigkeit in einer Freiburger Bank.
Zuvor hatte Schuldekan Manfred Jeub, die Arbeit seiner ehemalige Mitarbeiterin, Rosemarie Selbmann, mit anerkennenden Worten gewürdigt. Er hob die besondere Beziehungsarbeit hervor, die im Sekretariat und in der Medienstelle zu leisten sei. Die Sekretärin sei für viele, die mit dem Schuldekan zu tun hatten die "Visitenkarte mit Gesicht" gewesen. Rosemarie Selbmann hatte in früheren Jahren auch als freie Mitarbeiterin in der Psychologischen Beratungsstelle gearbeitet. Künftig wird sie sich auf ihre Praxis als psychotherapeutische Heilpraktikerin konzentrieren.
Amtsleiter Friedhelm Roth vom Kirchenverwaltungsamt unterstrich in seiner Rede für Monika Pecquet ihre Rolle als "gute Seele des Büros". "Sie haben mich verwöhnt", sagte Roth und hob hervor, dass es der ehemaligen Chefsekretärin zu verdanken sei, "dass die Geschäftsstelle der Gremien so gut organisiert" sei. In ihrem Ruhestand warten auf sie und ihren Ehemann unter anderem ihr Garten, dem sie sich nun mehr als bisher widmen können.
Mit kleinen Aufmerksamkeiten und Geschenken verabschiedeten sich auch die Kolleginnen und Kollegen sowie die Mitarbeitervertretung.
21. 12. 2007
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Dekan Engelhardt:
Weihnachten:
Erlösung von gnadenlosen Gesetzen
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Freiburg (gh). Wer an Weihnachten "ein Stück Wegs der Hirten mitgeht kann etwas von der Klarheit erfahren, die sie damals umleuchtete". Dies sagte Markus Engelhardt in seiner Predigt zum ersten Weihnachtsfeiertag in der Christuskirche. Diese Klarheit, so der evangelische Dekan, würde "Gottes großes Ja zum Leuchten bringen, das er an Weihnachten zu einer Welt voller Wenn und Aber, voller Vielleicht und Sowohl-als-auch, zu einer von vielen Verneinungen zerrissenen Menschheit spricht".
In zahlreichen Gottesdiensten an Heilig Abend und den Weihnachtsfeiertagen feierten die Gläubigen die Menschwerdung Gottes. Dabei waren besonders bei den Heilig-Abend-Gottesdiensten viele Kirchen bis auf den letzten Platz gefüllt und in nicht wenigen Gotteshäusern mussten die Besucherinnen und Besucher hinter den Bankreihen stehen, so groß war der Andrang.
Dass Gott als Kind in Windeln liegend Mensch geworden ist, sei "das Wunder, das unausschöpfliche und darum immer wieder zu umkreisende Geheimnis der Weihnacht", so Engelhardt. Jesus sei nicht als Halbgott sondern von einer Frau geboren zur Welt gekommen und in Windeln liegend, "um uns vor Augen zu halten, dass er nicht nach dem Pass, dem Land oder der Religion fragt. So wie jeder Mensch hilflos, schreiend und hungrig in diese Welt kommt, so sei "dieses unscheinbare Kind Gottes Liebeserklärung an diese Welt, an uns".
Mit der Geburt als Mensch sei Gott auch "unter das Gesetz getan", wie es im vorgegebenen Predigttext aus dem Paulusbrief an die Galatergemeinde (Kapitel 4,Vers 4-7) heißt. Dieses Gesetz, seien die Spielregeln einer Welt, die übereingekommen sie, dass sie Gott nicht nötig habe, deshalb aber durch das Gesetz selbst "kaputt" gehe und töte.
Durch "Gesetz" seien wir unterschwellig in Zwänge verstrickt. Dazu gehörten beispielsweise auch, dass die Medien, um der Auflage willen, einer "gierenden Öffentlichkeit" ständig immer privatere Neuigkeiten über so genannte Prominente als Futter liefern müssten.
Wenn Gott durch Weihnachten Mensch werde, dem Menschen zugute, dann werde das jedoch zur Erlösung vom Gesetz, wie Paulus schreibt. Dann sei es möglich "einem hoffnungslosen Menschenkind Zukunft zu schenken". Der Dekan nannte hier die Zuwendung zu Kindern in den Ländern des Südens, die sich selber nie aus ihrem Elend befreien könnten. Ihn habe beeindruckt, wie es gelungen sei durch eine Adoption einem Kind neue Perspektiven zu geben, berichtete der Dekan.
So sei Weihnachten "das Fest unserer Adoption durch Gott" das uns sagen wolle: "Ihr müsst nicht ein für alle Mal in den gnadenlosen Gesetzen dieser Welt gefangen bleiben". Weil Gott sich "unter das Gesetz" gestellt habe, seien die Menschen zu "freien Kindern" adopiert. Dies sei "die wirklich revolutionäre Umkehrung aller Verhältnisse, die im Stall von Bethlehem ihren Anfang genommen hat".
Die vollständige Predigt von Dekan Engelhardt finden Sie hier.
25. 12. 2007
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Jubiläumsball der Evangelischen Kirche in Freiburg
Kirche auf dem Parkett
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Die Jazztanz-AG des Kolleges St. Sebastian eröffnete den wunderbaren Ballabend der Evangelischen Kirche in Freiburg
(Foto: Günter Hammer) |
Freiburg (gh). Kirchenleute machen auch auf dem Tanzparkett eine gute Figur, das konnte man am Freitagabend im Paulussaal beim Jubiläumsball der Evangelischen Kirche sehen. Unter dem Motto "200 Jahre evangelisch in Freiburg. Die Kirche tanzt", fühlten sich rund 200 Besucherinnen und Besucher rundum wohl. Zum ersten Mal war in dem traditionreichen Raum der Kirche zu einem Tanzball eingeladen worden, und vom ersten Musikstück an war Bewegung auf der Tanzfläche. Es war spürbar, die Besucher, darunter etliche Theologinnen und Theologen sowie zahlreiche Ehrenamtliche hatten auf solch einen Event der Kirche gewartet.
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Segnung in der Auferstehungskirche
Gemeindediakonin kommt aus Ghana
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Freiburg (gh). Seit Anfang des Jahres hat die Ostpfarrei eine neue Mitarbeiterin. Vera Alotey hat vor rund fünf Wochen ihren Dienst als Gemeindediakonin begonnen und wird am kommenden Sonntag, 11. 2. 2007, 10 Uhr, im Gottesdienst in der Auferstehungskirche (Littenweiler) für ihre Aufgaben gesegnet. Die 30-jährige Mutter von zwei Kindern ist in Ghana geboren und in der westafrikanischen Hafenstadt Tema aufgewachsen. Sie studierte an der Evangelischen Fachhochschule (EFH) Religionspädagogik und Gemeindediakonie und wird nun als Angestellte der badischen Landeskirche in Freiburg eingesetzt.
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Neue Gemeindediakonien im Osten: Vera Alotey
Foto: g hammer |
In der neuen Ostpfarrei, die sich aus vier Predigtbezirken zusammensetzt, wird die Gemeindediakonin zunächst in Littenweiler einen Arbeitsschwerpunkt in der Kinder- und Jugendarbeit haben. Hier leitet sie künftig den Kindergottesdienst, wirkt in der Konfirmandenarbeit mit, begleitet das "A-Team", die Jugendleiterrunde der Kirche und organisiert zusammen mit ehrenamtlich tätigen jungen Leuten Freizeiten und Fahrten. "Ich werde aber auch mit den Nachbarpfarrämtern kooperieren, so gut es geht", sagt sie mit leichten Falten auf der Stirn. Denn sie habe nur ein 50-Prozent-Deputat, da gälte es klare Prioritäten zu setzen.
Mit 14 Jahren war Vera Alotey ihrem Vater aus dem westafrikanischen Land nach Deutschland in die Nähe von Ludwigsburg gefolgt. Dessen Asylantrag war positiv beschieden worden und so konnten die Kinder bald in die Schule gehen. Die Ghanaerin lief hier das gesamte deutsche Schulsystem: in einer Förderklasse der Hauptschule lernte sie Grundlagen der Sprache. Es folgten der Hauptschulabschluss, der Realschulabschluss und dann das Abitur. In der Evangelischen Jugend ihres Ortes lernte das Aufgabengebiet des Gemeindediakons kennen und startete ihr Studium an der Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie (EFH) in Freiburg. Zunächst Sozialpädagogik, doch nach einiger Zeit wechselt sie in den Fachbereich Religionspädagogik/Gemeindediakonie.
"An der EFH habe ich die Bibel näher kennengelernt", erklärt Alotey, die sich erst als Jugendliche in einer Baptistengemeinde hatte taufen lassen. Diese Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Heiligen Schrift habe sie zwar auch in "mittlere Glaubenskrisen" gestürzt, doch sei ihr wichtig geworden zu fragen "wie ich es anwende, was drin steht" und auf verschiedene Art und Weise umzusetzten.
Jetzt plant sie an ihrer ersten kirchlichen Arbeitsstelle erstmal einen Kinderbibeltag vor Ostern und eine Fahrt nach Taizé an Pfingsten.
7. 2. 06
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