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Kirche im Vauban geht neue Wege
Vereinbarung zum ökumenischen Engagement der Kirchen im jüngsten Stadtteil Freiburgs unterzeichnet

Freiburg Vauban (clw). Eine Vereinbarung zum ökumenischen Engagement der Kirchen im Vauban unterzeichneten die evangelische Johannesgemeinde und die katholische Pfarrei St. Peter und Paul. Bei einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag, 11. Juli, auf dem Marktplatz im Vauban legten die Gemeinden damit die Grundlage für ein profiliertes Auftreten im jüngsten Freiburger Stadtteil. „An der Ökumene führt kein Weg vorbei“ so der katholische Pfarrer Franz Wehrle. Der evangelische Pfarrer Martin Auffarth machte deutlich, wie wichtig das gemeinsame Auftreten als „Kirche im Vauban“ im Stadtteil ist. In den übermittelten Grußworten der beiden Stadtdekane Markus Engelhardt und Claudius Stoffel brachten sie die Freude über das Engagement der Gemeinden, das den „Freiburger Weg“ der Kirchen widerspiegelt zum Ausdruck. Der Stadtteil Vauban gehört räumlich zu der evangelischen Johannesgemeinde in Merzhausen sowie der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul in der Seelsorgeeinheit St. Georgen.

Im Stadtteil Vauban gehören nur noch die Hälfte der 5.000 Einwohnern der katholischen oder evangelischen Kirche an. Die christlichen Kirchen haben auf dem Gebiet keine eigenen Gebäude. Und doch gibt es hier aber eine neue Form von „Kirche“: Sie besteht aus den Menschen und ihrem Engagement. Unterstützt werden diese von zwei hauptamtlichen Ansprechpartnern. Das kirchliche Leben spielt sich in angemieteten, funktionalen Räumen im Stadtteilzentrum Haus 37 oder in der Vaubanallee 11 ab. Es gibt einen Ökumenischen Kirchenladen als Einkaufs- und Informationszentrum, die OASE als Versammlungs- und Begegnungsort sowie zwei Gruppenräume. Des Weiteren gibt es nur noch ein gemeinsames Büro und eine Kontaktadresse.

Die Zusammenarbeit der beiden christlichen Gemeinden fand bereits seit zehn Jahren selbstverständlich im Stadtteil gemeinsam statt und wurde mit der Vereinbarung verbindlich gemacht. Diese Arbeit wurde damit gewürdigt und finanzielle, strukturelle, räumliche und personelle Rahmenbedingungen geklärt. Für das zukünftige Wirken im Angesicht der kirchlichen Veränderung wurden so die Weichen gestellt. Alles was möglich ist, steht nun in der gemeinsamen Verantwortung der beiden Kirchen.


13.7.10



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Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenbezirks Freiburg