Freiburg (schu) Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und Gemeinden in Freiburg (ACK) und die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen laden gemeinsam am Ostermontag, den 25. April 2011 um 17.00 Uhr zu einem Ökumenischen Gedenkgottesdienst in das Freiburger Münster ein. 25 Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl am 26. April 1986 sind Tausende von Opfern zu beklagen. Hunderttausende leiden noch heute, sind noch immer krank und heimatlos.
Die radioaktiven Folgen der Atomreaktorunfälle in Fukushima bedrohen die Schöpfung. Neben dem Gedenken der Opfer werden auch die umgehenden Konsequenzen unmissverständlich angesprochen.
Mitwirkende an dem Ökumenischen Gedenkgottesdienst sind als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) u.a. neben der katholischen und evangelischen Kirche auch Pfarrer Petro Svidrun, Ukrainisch-Griechisch Katholische Kirche, Sigrid Walter, Evangelisch-Lutherische Kirche, Pfarrer Hans Martin Renno, Evangelisch-Methodistische Kirche, Andreas Kögel, Heilsarmee und Pfarrer Michael Philippi für die Freiburger Studierendengemeinde (ESG). Bernd Nößler, Wyhl und Erhard Schulz, Emmendingen werden als Sprecher der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen mit Zeitzeugen berichten der Reaktorunglücke von Tschernobyl und Fukushima gedenken und auch notwendige Konsequenzen formulieren.
Zum Beginn des Gedenkgottesdienstes wird das etwa 4 Meter hohe, von einem Brandanschlag gezeichnete Holzkreuz aus dem Wyhler Wald in das Münster getragen, begleitet von den Mitwirkenden sowie Kindern in ukrainischer Tracht und mit Lichtern.
Die japanische Sopranistin Kanae Matsumoto wird u.a. ein japanisches Lied mit Texten von Mutter Teresa vortragen und die japanische Ordensfrau Eiko Maria Kobayashi wird eine Fürbitte sprechen. Der seit der Wyhl-Zeit engagierte elsässische Umweltschützer Jean Jacques Rettig wird seine Fürbitte auf die Zukunft ausrichten.
Hans-Jörg Rasch, stellv. Dekan der katholischen Kirche in Freiburg und Markus Engelhardt, Evangelischer Stadtdekan haben die liturgische Gestaltung des Ökumenischen Gedenkgottesdienst übernommen.
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| Bereits vor fünf Jahren, zum 20-jährigen Gedenken, gab es einen Mahnweg mit dem Kreuz vom Stein "Nai hämmer gsait" im Wyhler Wald nach Freiburg und weiter nach Fessenheim. Foto: Günter Hammer (Archiv) |
Zu dem Ökumenischen Gedenkgottesdienst sind ganz herzlich Familien mit Kindern eingeladen, welche am Kreuz von Wyhl und der ukrainischen Ikone Blumen niederlegen können.
Nach dem Gedenkgottesdienst warten auf die Gottesdienstbesucher vor dem Die Kollekte kommt über Caritas International und Diakonie Katastrophenhilfe den betroffen Menschen in Tschernobyl und Fukushima zugute.
Freiburger Münster noch verschiedene Gesprächsmöglichkeiten an Informationsständen kirchlicher Gruppen und der Bürgerinitiativen.
Ergänzende und aktuelle Informationen werden im Internet angeboten.Hier finden sich dann später auch alle Beiträge und Fürbitten des Ökumenischen Gedenkgottesdienstes: www.Badisch-Elsaessische.net
19. 4. 2011
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