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Veranstaltungsreihe "Nachhaltigkeit als Lebenskunst":
Start des dritten Zyklus zum Thema „Raum“
Mitveranstalter sind die beiden Kirchen mit der Evangelischen Akademie Baden, der Evangelischen Erwachsenenbildungreiburg und der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg

Freiburg. Nach den beiden erfolgreichen Themenzyklen „Zeit“ und „Lebens-Mittel“ der Veranstaltungsreihe „Nachhaltigkeit als Lebenskunst“startet nun im Oktober der dritte Themenzyklus mit dem Titel „Raum“. Die Idee der Reihe ging aus der SolarRegion Freiburg hervor. Im Bereich der Solarenergie, des Klimaschutzes und der nachhaltigen Entwicklung hat Freiburg seit Jahren bereitsgroße Erfolge erzielt, die auch internationale Aufmerksamkeitauf sich gezogen haben. Gerade diese Erfolge machen klar:Beispielhafte Förderprogramme, politische Weichenstellungenund technische Planungen werden dann wirksam, wenn sich diese politischen Ziele auch im Handeln der Menschen wieder finden, in deren alltäglichen Verhaltensweisen und Wertorientierungen.

Die auf zwei Jahre angelegte Veranstaltungsreihe ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Freiburg, der Evangelischen Akademie Baden, der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg und der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. Sie wird gefördert aus dem Innovationsfonds KlimaundWasserschutz der badenova und von der Landesstiftung Baden-Württemberg.

Mit Appellen und reinen Sachinformationen lassen sich Wertorientierungen kaum vermitteln. Deshalb sollen die technischplanerischen Maßnahmen der Stadt von Bildungsveranstaltungen begleitet werden, die nicht belehren, sondern auf Reflexion und Diskussion setzen. "Mit unserer Kultur und Wirtschaftsweise beeinflussen wir unsere Lebensräume wesentlich und tragen gleichzeitig Verantwortung gegenüber künftigen Generationen," so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik bei der Vorstellung des dritten Zyklus der Veranstaltungsreihe.

„Bei der Entwicklung nachhaltiger Lebensweisen spielt das Thema Raum eine entscheidende Rolle. Unser heutiges Handeln und Wirtschaften nimmt Flächen in Anspruch und erzeugt Mobilität und Migration aber auch in zunehmenden Maße virtuelle Räume“, so Stuchlik weiter. Die Reihe bietet mit vielen, unterschiedlichen Veranstaltungen „Raum“ für Anregungen und Möglichkeiten zum Gedankenaustausch. Über den Innovationsfonds stellt der regionale Energiedienstleister badenova jährlich fast zwei Millionen Euro für besondere Projekte aus dem Umweltschutz zur Verfügung.

Die Wahrnehmung von Räumen kann besonders im Innern von Kirchen erlebt werden, welche als Stätten der Besinnung und Stille gleich mehreren Veranstaltungen der Reihe Platz bieten werden.

Das ausführliche Programm ist bei der Bürgerinformation im Rathaus und beim Umweltschutzamt, Telefon: 201-6101 erhältlich sowie unter www.nachhaltigkeit-als-lebenskunst.de zu finden.



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Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenbezirks Freiburg