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Ökumenisches Projekt hat die Menschen bewegt
"Lebenskunst Sterben" mit 6.000 Besuchern
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Freiburg (gh). Die Ausstellung "LebenskunstSterben" in der Freiburger St. Martins-Kirche geht am Freitag, 19. November 2010, um 18 Uhr, mit einer Finissage im Kreuzgang des innerstädtischen Gotteshauses zu Ende. Mehr als 6.000 Besucherinnen und Besucher haben die Ausstellung mit ihren großformatigen Portraits von schwer erkrankten Menschen besucht und sich beeindrucken lassen.
Die beteiligten Veranstalter wollen sich am Freitagabend treffen und sich zu ihren Erfahrungen und Eindrücken während der vergangenen drei Wochen Ausstellungzeit austauschen. Besucher der Ausstellung sind willkommen.
Im Anschluss an die Finissage wird, um 20 Uhr, in die Reihe "Zur Nacht" ins Freiburger Münster eingeladen. Ein Abend mit viel Musik und Texten. Mitwirkende bei diesen meditativen Angebot mit Wort und Gebet unter dem Titel "Einen sah ich sterbend in das Leben gehn..." sind der evangelische Stadtdekan Markus Engelhardt (Rezitation/Wort), Guillaume Chastel (Schlagwerk) und die Münsterorganistin Barbara Kolberg. Der Eintritt ist frei.
Ein breites Bündnis von rund 20 Veranstaltern hatte sich mit der Ausstellung und der gleichnamigen Veranstaltungsreihe den "Lebensthemen" Sterben und Tod inmitten der Stadt, inmitten des pulsierenden Lebens am Rathausplatz gestellt. Auch im Freiburger Münster und in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse waren eindrückliche Portraits von sterbenskranken Menschen zu sehen. Im Gästebuch der Ausstellung finden sich etliche Kommentare und Meinungsäußerungen, die belegen, dass das Projekt die Menschen in Freiburg bewegt hat und nachdenklich stimmt. Auffallend war auch, dass viele Kinder, Jugendliche und Auszubildende die Ausstellung besuchten. Auch etliche Religionslehrer die Gelegenheit genutzt um mit ihren Klassen in der St. Martinskirche einen Besuch abzustatten.
Hauptveranstalter und Initiatoren des Projekts waren die Katholische und Evangelischen Kirche sowie die Caritasakademie für Gesundheits- und Sozialberufe. Schirmherren waren Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon, Weihbischof Bernd Uhl und der badische Landesbischof Ulrich Fischer.
An Ausstellung und Programm beteiligen sich Arbeitskreis Leben Freiburg e.V., Caritasverband Freiburg-Stadt e.V., c-punkt Münsterforum, Diakonisches Werk Freiburg, Echtzeit Tanz Performance Projekte, Evangelische Erwachsenenbildung, Evangelische Sozialstation Freiburg im Breisgau e.V., Heinrich-Hansjakob-Haus, Hospiz Karl Josef gGmbH, Hospizgruppe Freiburg e.V., Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg, Katholische Sozialstation Freiburg im Breisgau GmbH, Kommunales Kino Freiburg e.V., Semno UG, das Theater im Marienbad sowie die Sponsoren Bestattungsinstitut Müller, Horizonte Bestattungen und Trauerbegleitung und die Erzbischof Hermann Stiftung der Erzdiözese Freiburg.
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Zehn Jahre ZUR NACHT im Freiburger Münster
Dekan Engelhardt gestaltet Jubiläumsabend mit
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Freiburg Mitte (clw/gh). Am Freitag, 19. November, findet im Münster Unserer Lieben Frau ein besonderes Jubiläum statt. Seit zehn Jahren gibt es mit "Zur Nacht" ein Veranstaltungsformat, das in den Abendstunden Raum bietet, sich über zwei Stunden hinweg einem Thema anzunähern und mit diesem im wahrsten Sinne des Wortes umzugehen. Der "Jubiläums"-Abend mit dem Titel "Einen sah ich sterbend in das Leben gehn ..." findet von 20 bis 22 Uhr zum Abschluss der Ausstellung- und Veranstaltungsreihe "LebenskunstSterben" statt. Er wird gestaltet vom evangelischen Dekan Markus Engelhardt (Rezitation), Guillaume Chastel (Schlagwerk) und der Münsterorganistin Barbara Kolberg.
Bei den 45 Abenden waren insgesamt mehr als 8000 Besucher im Alter von 25 bis 80 Jahren "Zur Nacht" im Münster.
"Die Besucher sind immer auch eingeladen, im Münster umherzugehen, sich im besten Sinne bewegen zu lassen", so die Münsterorganistin. Sie war es auch, die "Zur Nacht" vor zehn Jahren ins Leben rief.
Noch vor der Eröffnung des c-punkts im Jahr 2001, startete damit die erste Veranstaltungsreihe des MÜNSTERFORUMs. Am 10. November 2000 fand der erste Abend im Rahmen der ökumenischen Tagung "Kirche in der Stadt" der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Katholischen Akademie Freiburg statt.
Die Themen von "Zur Nacht" sind Fragen des Lebens und des christlichen Glaubens. Zudem werden Persönlichkeiten in den Blick genommen, deren Betrachtung bereichern kann.
"Zur Nacht" ist eine Suche, die einlädt, sich auf den Weg zu begeben, sich von verschiedenen Seiten an unterschiedliche Themen heranzuwagen und die christliche Botschaft zu suchen. Somit ist "Zur Nacht" weder ein Konzert noch ein Vortrag.
Jeder Besucher entscheidet, wie und wie weit er mitgeht. Möglichkeiten gibt es viele: Kommen und Gehen, wiederkommen. Sich für eine Weile in eine Ecke des Münsters zurückziehen und einem Gedanken Raum geben, während andere dem Verlauf weiter folgen.
"Musik und Wort stellen sich ganz in den Dienst des Ganzen", berichtet Kolberg.
Die Abende hinterlassen Eindruck bei den Besuchern. Insbesondere die Persönlichkeiten der Mitwirkenden prägen die Vielfalt und Gestaltung der Themen. Manche, wie beispielsweise Pfarrer Heinz Vogel und Sänger und Saxophonist Peter Erdrich, die auch den ersten Abend im Jahr 2000 mitgestalteten, prägen die Abende immer wieder.
Themen und Fragen von "Zur Nacht" waren unter anderem: Scheitern als Teil des Lebens, die Frage "Wer bin ich?", Stille, Sehnsucht nach Heimat, Paulus, Augustinus und Meister Eckhart, die Psalmen, Nikolaus, Weggefährten und Weggeschichte Jesu sowie ein Abend mit dem Tanztheater Freiburg und der Choreographin Irina Pauls.
Der größte Reichtum der Veranstaltungsreihe ist das Münster. Der kirchliche Raum erschließt sich dem Betrachter aus ganz unterschiedlichen, individuellen Perspektiven. Barbara Kolberg ist immer wieder aufs Neue fasziniert: "Dieser Raum eröffnet und beschenkt uns mit uns etwas, das wir selber nicht schaffen können".
12. 11. 10
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Ausstellung "LebenskunstSterben"
Vom Sterben und vom Leben davor
Einladung zur Vernissage am Samstag, 30. Oktober 2010, 19 Uhr, in St. Martin am Rathausplatz
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Freiburg Mitte (clw). Was beschäftigt Menschen vor ihrem Tod? Sind Sie traurig, wütend, verzweifelt, lebensfroh? Die Freiburger wissen zu leben. Aber was ist mit Sterben? Leben vor dem Tod? Leben mit dem Tod? Sterben? Öffentlicher Raum?
Im Herbst 2010 werden diese Fragen in die Öffentlichkeit gebracht - in ökumenischer Ausrichtung, an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen.
Von 30. Oktober bis 19. November 2010 gibt die Ausstellung "LebenskunstSterben" in der Kirche St. Martin am Rathausplatz Gelegenheit, sich den "Lebensthemen" Sterben und Tod inmitten der Stadt, inmitten des pulsierenden Lebens am Rathausplatz zu stellen.
Der Eintritt ist kostenfrei.
Das Programm und Impressionen gibt es auf der Homepage www.lebenskunst-sterben-freiburg.de
Download des Programmheftes hier.
Zur Vernissage am 30. Oktober, 19 Uhr, waren die Fotografin Gülay Keskin und die Projektleiterin Julia Severin aus Heidelberg, anwesend. Lesen Sie hier das Wort von Dekan Markus Engelhardt anlässlich der Ausstellungseröffung.
Für die Schirmherrschaft konnten Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon, Landesbischof Dr. Ulrich Fischer und Weihbischof Dr. Bernd Uhl gewonnen werden. Der große Kreis der Träger und Unterstützer aus Kirche und Gesellschaft zeigt die hohe Bereitschaft, die Themen Sterben und Tod einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.
Wir laden Sie ein, die Ausstellung zu besuchen und die Bilder auf sich wirken zu lassen.
Die Eröffnung der Foto-Ausstellung bot einerseits Gelegenheit, direkt von den Urheberinnen etwas über die Geschichte und Idee der 16 Portraits zu erfahren. Zudem war die Vernissage auch der Auftakt zu dem umfangreichen Begleitprogramm, das von vielen Einrichtungen in Freiburg mitgestaltet wird. In über 50 Vorträgen, Diskussionen, Workshops, Begegnungen, Gebeten, Theaterinszenierungen, Gottesdiensten, Filmen und musikalischen Darbietungen geht es um die Auseinandersetzung mit dem Thema Lebenskunst Sterben. Auf unterschiedliche Weise, an unterschiedlichen Orten, für unterschiedliche Zielgruppen. Mehr bei www.lebenskunst-sterben-freiburg.de
Zur Ausstellung:
Von November 2007 bis Juli 2008 führten die Fotografin Gülay Keskin und die Hospizmitarbeiterin und Projektleiterin Julia Severin Gespräche mit Menschen auf Palliativstationen, im stationären Hospiz und im ambulanten Bereich. Die daraus entstandenen, drei Meter hohen Portraits und Aussagebilder von 16 Betroffenen, lassen die Betrachter an deren Gedanken und Gefühlen teilhaben.
Die Ausstellung entstand als Kooperationsprojekt der christlichen Kirchen sowie deren Wohlfahrtsverbänden, Krankenhäusern und Hospizgruppen in Heidelberg und wurde bereits von weit über 20.000 Menschen gesehen. Nach Heidelberg, Luzern und Bremen wird die Ausstellung nun in Freiburg mitten in der Innenstadt in St. Martin am Rathausplatz gezeigt. Zudem sind einzelne Bilder im Münster Unserer Lieben Frau und in der Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau (Kaiser-Joseph-Straße) zu sehen.
LebenskunstSterben wird getragen von der Katholischen und Evangelischen Kirche in Freiburg sowie der Caritas-Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe. An Ausstellung und Programm beteiligen sich Arbeitskreis Leben Freiburg e.V., Caritasverband Freiburg-Stadt e.V., c-punkt Münsterforum, Diakonisches Werk Freiburg, Echtzeit Tanz Performance Projekte, Evangelische Erwachsenenbildung, Evangelische Sozialstation Freiburg im Breisgau e.V., Heinrich-Hansjakob-Haus, Hospiz Karl Josef gGmbH, Hospizgruppe Freiburg e.V., Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg, Katholische Sozialstation Freiburg im Breisgau GmbH, Kommunales Kino Freiburg e.V., Semno UG und dem Theater im Marienbad.
31. 10. 10
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