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Kinder waren von den Bauarbeiten fasziniert
Erweiterungsbau der Kita der Kreuzkirche eingeweiht
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Freiburg (gh). Mit einem wärmenden Fest am ersten kühlen Herbstwochenende wurde am Samstag (8. 10. 11) der Erweiterungsbau der Kindertagesstätte (Kita) der evangelischen Kreuzkirche in der Fehrenbachallee eröffnet. Nach den fast zweijährigen Bauarbeiten, die bei vollem Betrieb durchgeführt wurden, konnten nun zehn Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr zusätzlich in den fünfgruppigen Kindergarten (84 Kinder zwischen drei und sechs Jahren) aufgenommen werden. Die Kosten für den Um- und Erweiterungsbau, zu dem die komplette energetische Sanierung des rund vierzig Jahre alten Hauptgebäudes gehörte, beliefen sich auf 1,147 Millionen Euro. Davon finanzierte die Stadt Freiburg 300.000 Euro, das Regierungspräsidium 70.000 Euro und die Evangelischen Kirche gemeinsam mit der ehemaligen Träger, dem Diakonieverein der Kreuzkirche, den größten Brocken von 777.000 Euro. Seit Januar dieses Jahres war die Trägerschaft der gemeindediakonischen Einrichtung an den Stadtkirchenbezirk übergegangen.
Damit die Erweiterung und die Sanierung umgesetzt werden konnten, hatte die Kreuzgemeinde ein neues Raumkonzept entwickelt und weniger genutzte Gemeinderäume der Kindertageseinrichtung abtreten. Jetzt führt ein breiter Verbindungsgang vom Kitahauptgebäude zu weiteren Gruppen- und Ruheräumen im Untergeschoss der Kreuzkirche. „Während der Bauphase hatten wir eine unsichtbare dritte Erzieherin in den Gruppen“, berichtete Monika Münster, die Kita-Leiterin. Denn die Baustelle mit den Baggern, Gerüsten und Arbeitern habe fast alle Kinder interessiert und fasziniert. Da habe man die Einschränkungen, die während der Bauzeit entstanden waren gerne in Kauf genommen. Die Kinder seien mit den baulichen und organisatorischen Veränderungen besser zu Recht gekommen, als manche Erwachsene zunächst geglaubt hatten.
Aber auch inhaltlich ist im Kreuzkindergarten ein neuer Zweig entwickelt worden. Denn die Kita ist ins Bundesprogramm „Sprache und Integration“ aufgenommen worden und wird künftig als Konsultationseinrichtung gezielt die „Sprachförderung im Alltag“ unterstützen.
10. 10. 11 |
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