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Aufgetankt beim Kirchentag
Ein persönlicher Erfahrungsbericht
Beim 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden hat auch eine Gruppe Freiburger Jugendlicher teilgenommen. Studierende die in der ESG engagiert sind waren ebenso dabei wie Mitarbeitende des Jugendwerks. Frank Schrade war einer der Gruppe. Hier sein persönlicher Erfahrungsbericht

Mit dem Sonderzug ging es früh morgens um 6Uhr vom Hauptbahnhof Freiburg los. Eine Gruppe von jungen Studierenden der Evangelischen Hochschule sowie eine handvoll Alleinreisender traf sich gespannt und erwartungsvoll.
Ich hatte mir einiges vorgenommen: Einen Freund in Bautzen besuchen, eine Bibelarbeit mit Jörg Zink und Nina Hagen, die Dresdner Kultband das „Blaue Einhorn“,…

Der Kirchentag wurde für mich durch den Eröffnungsgottesdienst am Elbufer, im Hintergrund mit der traumhaft beeindruckenden

Kirchentagspräsidentin Göhring-Eckardt bei einem Besuche im Frühjahr in Freiburg. Foto: g hammer
Dresdner Altstadtkulisse, eingeläutet. Noch bei kühler Witterung hat mich das Thema „…da wird auch dein Herz sein“ gespannt gemacht. Werde ich mich diesem Thema nähern? Ich freute mich auf eine interessante schöne Stadt. Die Kirchentagspräsidentin Kathrin Goetz-Eckert erlebte ich als authentisch und interessant - menschenfreundlich bei ihrer Bibelarbeit. Mich hat angesprochen, dass ein persönlicher Glaube bei ihr und den anderen RednerInnen immer wieder aufleuchtete, als Grundlage zum Handeln.

Die einfache Geste über das Kirchetagsmotto, vom mit Zeigefingern und Daumen geformten Herzen, durch das man den Himmel und die anderen Menschen sieht, hab ich immer wieder ausprobiert und hat mir gefallen.

Die Gruppe vom Jugendwerk Freiburg war im Berufschulzentrum in Pirna untergebracht, was mit einer halben Stunde Fahrzeit zur Stadtmitte sehr günstig lag. Ich habe die Gastgeber als angenehm freundlich erlebt und aufmerksam, – etwa in der schönen Tischdeko mit frisch gepflückten Blumensträußchen oder dem Gute-Nacht-Cafe mit liebevoll gemütlicher Teeoasen-Atmosphäre, mit Snoozelecke und abgehängten Tüchern.

Die Bibelarbeit von Jörg Zink war sehr persönlich, via Internet übertragen aus seinem Wohnzimmer zu Hause in Stuttgart verabschiedete er sich nach 60 Jahren vom Kirchentag.

Er hat den Blick auf die Ewigkeit gerichtet und auf die Zeit als er als junger Soldat zusammen mit einem zum Tode verurteilten französischen Soldaten im Knast einsaß. Dessen hoffnungsvolles Glaubenszeugnis in auswegsloser Situation hat ihn tief beeinflusst.

Allein unter ca. 130.000 KirchentagsbesucherInnen habe ich nach Großveranstaltungen immer wieder für mich Orte des Auftankens und der persönlichen Begegnung gefunden: Eine Dresdner Jugendrockband auf der Bühne im Ostragehege war so eine powervolle Erfahrung; eine tolle herausragende Stimme einer Jugendlichen aus dem Baltikum im CVJM-Zelt; ein Tanzworkshop zum mitmachen im Themenbereich Älter werden/Demenz, aus dem ich nach einer halben Stunde Tanz wieder mit Kraft und Lebensfreude aufgetankt herausging.

14. 6. 2011



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Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenbezirks Freiburg