„Gemeinde ohne Kinder- und Jugendarbeit ist keine Gemeinde. Das gilt im Ballungsgebiet wie im strukturschwachen Raum.“
„Jugendliche wollen mitbestimmen. Sie haben ein Recht darauf auf allen Ebenen.“
„Das Verhältnis zwischen Evangelischer Kirche und Evangelischer Jugend ist keine Einbahnstraße. Das Priestertum aller Gläubigen entfaltet sich im partnerschaftlichen Miteinander und im beiderseitigen Respekt ihrer Strukturen.“
„Evangelische Jugend bildet: eigenständig, ohne Angst, ohne Schwellen und vor allem außerhalb von Schule.“
„Der ‚Inner Circle’ bleibt Zielgruppe; zukunftsfähig ist Evangelische Jugend, wenn es ihr gelingt, ihn zu erweitern. ‚Moderne Performer’ und ‚Underdogs’ bereichern!“
„Der Sozialraum ist Orientierungsmaßstab. Ihn zu verstehen, ist für erfolgreiche evangelische Kinder- und Jugendarbeit Pflicht. Netzwerkkooperationen sind ein Baustein für gelingende Orientierung am Sozialraum.“
„Zukunft der Evangelischen Jugend heißt: christlich authentisch, gemeinschaftsorientiert, nach innen und außen offen, also milieusensibel und beziehungsorientiert. Das ist zeitgemäß!“
„Klimawandel, Ernährungskrise, Rohstoffknappheit und Finanzkrise zwingen auch die Evangelische Jugend zu einem ‚Sustainability Mainstreaming’.“
„Die Zukunft ist ökumenisch und international oder sie ist ‚Nichtzukunft’!“
„Begeisternde Glaubensvermittlung motiviert zum Entdecken und Entfalten des Glaubens. Sprachfähigkeit im Glauben entsteht, wenn glaubendes Vertrauen spürbar im Leben auch durch Handeln Gestalt gewinnt und wächst.“
„Die gesellschaftlichen Entwicklungen verunsichern das bisherige Modell vom Ehrenamt. Damit es zukunftsfähig bleibt, braucht es eine kritische Bestandsaufnahme und Strategieentwicklung.“
„Evangelische Kinder- und Jugendarbeit braucht profilierte Fachkräfte. Anforderungen an Ausbildung, berufsbegleitende Fortbildung und Personalentwicklung müssen definiert und umgesetzt werden.“