Freiburg (nr) Entspricht Gott dem Bild, das ich von ihm habe und was bringt er mir? Alles lässt sich praktisch wissenschaftlich beweisen wozu brauche ich da noch den Glauben? Ist Liebe etwa nicht immer an Bedingungen geknüpft? Es wäre schön, wenn ich etwas an der Welt ändern könnte, aber Hoffnung ist doch was für Träumer oder?
Diese und weitere Fragen will das missionarisch ausgerichtete Jugendevent „Jesushouse“ in den kommenden Tage auch in Freiburg nachgehen.
Von Mittwoch 30. März bis Sonntag 2. April hat JesusHouse im Paulussaal, Dreisamstr. 3 seine Türen für Menschen zwischen 16 und 21 Jahren geöffnet. Freiburg ist damit Teil eines überkonfessionellen Jugendevents, der in ganz Deutschland und mehreren europäischen Ländern stattfindet: Insgesamt werden bei JesusHouse an über 400 etwa 140.000 Besucher erwartet. Der Hauptteil der Veranstaltung wir zentral aus der Porsche-Arena in Stuttgart auf Großleinwände übertragen. Die lokale Veranstaltung im Paulussaal wird von Jugendgruppen aus verschiedenen evangelischen und evangelisch-freikirchlichen Gemeinden aus der Stadt organisiert und knüpft an die JesusHouse-Woche vom November 2010 an.
An diesen Tagen feiern Jugendliche und junge Erwachsene vier Abendveranstaltungen mit ausgefallenem Programm. Einen Großteil der Abende haben die Jugendlichen selbst vorbereitet. Los geht es um 18 Uhr mit der JesusHouse-Lounge, dann startet gegen 19.50 Uhr eine gut einstündige Live-Schaltung in die Stuttgarter Porsche-Arena dem zentralen JesusHouse-Veranstaltungsort. Dort steht am ersten Tag der Fußball-Nationalspieler Cacau auf der Bühne, an einem anderen Tag spricht eine ehemalige Prostituierte und Heroinabhängige über ihren Lebensweg und ein junger Mann, der ohne Arme und Beine auf die Welt kam, erklärt am letzten Abend, warum er ausgerechnet wegen dieser Einschränkung ein erfülltes und wie er sagt „unverschämt gutes“ Leben lebt und wie er weltweit Menschen Mut machen und Hoffnung geben kann. Die drei berichten aus unterschiedlichen Perspektiven über ihre Glaubenserfahrungen.
„Wir wollen mit JesusHouse junge Leute einladen, sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und mit dem christlichen Glauben intensiv auseinander zu setzen. Wir sind sicher, dass man damit ein gutes Fundament für ein gelungenes Leben legen kann auch, wenn nicht immer alles perfekt läuft. Und weil Christsein eben keine langweilige Angelegenheit ist, bieten wir den Besuchern Spaß und Unterhaltung, die mit Tiefgang und der Möglichkeit zu freundschaftlichen Begegnungen gewürzt sind“, erklärt Jugendreferent Carsten Fokken, der JesusHouse in Freiburg leitet.
Gott, Glaube, Liebe und Hoffnung zentrale Begriffe des christlichen Glaubens stehen auf dem Programm.
Weitere Informationen insbesondere über JesusHouse in Freiburg
www.freiburg.macht-jesushouse.de
Das Programm in Kürze
Mittwoch, 30. März: Gott?
„Wozu Gott? Gott ist mir egal. Und sowieso: Ist Glaube nicht Einbildung?“ Das sind häufige Reaktionen auf die Frage, was Gott mit einem zu tun hat. Christen glauben, dass Gott sich in Jesus zeigt und so eine Beziehung zu uns haben möchte. Weil er uns liebt. Warum er uns liebt und wie Christen darauf kommen, das ist Thema des Abends.
Donnerstag, 31. März: Glaube
„Ich kann nun mal nicht jedem vertrauen. Das wäre ja nicht schlau.“ Dieser Einwand gegen den Glauben ist gerechtfertigt. Andererseits kann man auch nicht an allem zweifeln, dann würde man morgens sein Bett nicht verlassen. Der Gott der Bibel wirbt um das Vertrauen der Menschen. Wie? Das erfährt man nur, wenn man sich darauf einlässt. Dazu und zur kritischen Erforschung der Bibel werden die Jugendlichen eingeladen.
Freitag, 1. April: Liebe
Liebe ist gerade in heutigen Zeiten ein sehr abgedroschener Begriff. Trotzdem gibt es kaum etwas, wonach sich die meisten Menschen mehr sehnen, als geliebt zu werden so geliebt, wie sie sind, mit ihren guten und schlechten Seiten. Und nicht, weil sie besonders schön, besonders intelligent, besonders reich, besonders stark … sind. Christen sagen, dass es diese Liebe bei Gott und Jesus gibt. Am Abend wird Mut gemacht, sich auf das Experiment einzulassen.
Samstag, 2. April: Hoffnung
Viele junge Menschen leben mit enttäuschten Hoffnungen: „Wieder keinen Ausbildungsplatz bekommen. Die zerstrittenen Eltern vertragen sich nicht mehr. Einen wirklich guten Freund bekomme ich sowieso nicht, ich bleibe wohl immer allein.“ Christen leben mit einer Hoffnung, die auf das Leben im Jenseits gerichtet ist, die aber schon im Hier und Jetzt die Sicht auf die Dinge und damit auch das Leben ändern kann meist nicht von heute auf morgen, aber nach der Erfahrung vieler Christen doch auf Dauer.
Die Jugendgruppen dieser Gemeinden haben JesusHouse in Freiburg vorbereitet:
CalvaryChapel Freiburg
Christliche Missionsgemeinde Freiburg
Dreisam3 Evangelische Gemeinde mitten in Freiburg
Evangelische Chrischona-Gemeinde Freiburg
Freie Evangelische Gemeinde Freiburg
Heilsarmee Freiburg
Alle mitwirkenden Gemeinden sind durch das Netzwerk der Evangelischen Allianz Freiburg e.V., die auch die rechtliche Verantwortung übernimmt, verbunden.
JesusHouse …
ist eine Einladung, sich mit wesentlichen Fragen des Lebens auseinander zu setzen. Die Veranstaltungen richten sich in erster Linie an junge Menschen zwischen 16 und 21 Jahren. JesusHouse wird in zwei zeitlich voneinander getrennten Abschnitten veranstaltet: JesusHouse lokal hat zwischen September und November 2010 stattgefunden. Christliche Jugendgruppen in Deutschland luden für einige Tage in ihrer Stadt zur Beschäftigung mit zentralen Lebensfragen, zum Reden über Gott und die Bibel und zum Singen, Beten und Feiern ein. Bei JesusHouse zentral gibt es inhaltlich ähnliche Akzente, jedoch wird ein zentral veranstaltetes Programm vom 30. März bis 2. April 2011 aus der Porsche-Arena in Stuttgart per Satellit an mehrere hundert teilnehmende Orte übertragen. Beim Fernsehsender ERF eins und über das Internet kann die Veranstaltung ebenfalls verfolgt werden. JesusHouse wird veranstaltet vom ProChrist e.V., Kassel (www.prochrist.org).
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