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Verabschiedet:
Sie war ein Viertel Jahrhundert pädagogisch prägend
Evangelische Fachhochschule und Landeskirche würdigen Professorin Gramlich
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Freiburg (gh). Nach 25 Jahre als Dozentin und Professorin für Religions- und Gemeindepädagogik an der Evangelischen Fachhochschule (EFH) Freiburg, wurde in dieser Woche (Mittwoch, 25. 6. 2008) Helga Gramlich (65) mit einem Festakt feierlich i
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| Helga Gramlich bei ihrer Verabschiedung in der Evangelischen Fachhochschule Foto: g. hammer |
n den Ruhestand verabschiedet. "Ein Ära geht zu Ende", sagte EFH-Rektor Reiner Marquard vor zahlreichen Gästen aus allen Teilen der Landeskirche. Er würdigte in Gegenwart viele ehemaliger und heutiger Studierenden die Professorin, die die Entwicklung des Studiengangs Religionspädagogik und Gemeindediakonie maßgeblich geprägt habe. Oberkirchenrat Gerhard Vicktor bezeichnet die Hochschulpädagogin als "barmherzige Hüterin auch der Schwachen". Der stellvertretende Landesbischof betonte dass Professorin Gramlich an etlichen Reformprozessen innerhalb der Hochschule beteiligt und in zahlreichen Gremien der Landeskirche und Hochschule tätig war. Allein drei Mal war sie Mitglied der Landesynode (1972 - 78; 1978 - 84 und 2002 - 08). Dadurch sei es zu einer "engen Verbindung und Verzahnung der Hochschule und der Kirchenleitung gekommen".
Professorin Gramlich hatte ihre pädagogische Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule (PH) Heidelberg unter anderem beim damaligen Professor und späteren badischen Bischof Klaus Engelhardt begonnen. Nach 18 Jahre Tätigkeit im Schuldienst unter anderem als Ausbildungslehrerin für Studierende und Referendare sowie als Lehrbeauftragte an der PH übernahm sie ab 1983 die Professur in Freiburg. Hier war sie vor allem für die Ausbildung und Praxisanleitung und begleitung für künftige Religionspädagogen und Gemeindediakone zuständig. Sie entwickelt den Lehrplan für den damaligen Diplomstudiengang mit und war an der Einführung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge maßgeblich beteiligt. Seit 2002 bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand war sie auch Dekanin des Fachbereichs
In ihrem abschließenden Wort erklärt Professorin Gramlich ihr sei stets "das Lernen als Verhaltensänderung auf Grund von Erfahrung" von Bedeutung gewesen. All ihre pädagogische Arbeit habe unter der Prämisse gestanden "Welterleben in Weltwissen zu verwandeln". Lehrende seien "nur die Ermöglicher" von Lernsituationen, die Lernenden selbst seinen die Experten ihrer Lebenssituation, sagte Gramlich.
27. 6. 2008
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