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EKD-Präses Göring-Eckardt besucht Goethe II.
Freiburg (gh). "Menschen die draußen sind haben jetzt, nach den Kürzungen des Haushaltstitels, noch weniger Möglichkeiten auf den Arbeitsmarkt zurück zu kehren." Dies stellte die Grüne-Bundestagsabgeordnete Katrin Göring-Eckardt bei einem
Katrin Göring-Eckhardt hört im Arbeitslosentreff Goethe II. aufmerksam
zu. Foto: G. Hammer
Besuch des Freiburger Arbeitslosentreffs fest. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags zeigte sich am Donnerstag in Freiburg sehr interessiert an der Arbeit des Arbeitslosentreffs und Gründerzentrums Goethe II. Die Abgeordnete der Grünen/Bündnis 90 besuchte gemeinsam mit der Grüne-Landtagsabgeordneten Edith Sitzmann die Einrichtung der Freiburger Diakonie. Göring-Eckardt, die auch Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland ist und Präsidentin des kommenden Kirchentags in Dresden freute sich darüber, dass die Diakonie mit ihrer Einrichtung in Freiburg vor allem von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Menschen schon so lange in hoher Qualität begleitet. Zugleich sprach sie sich mit Sitzmann dafür aus, die von Bund und Land beschlossenen Kürzungen in diesem Bereich zurück zu nehmen.

Allein für Freiburg müssten Kürzungen in Höhe von 3.6 Millionen Euro hingenommen werden. Eingliederungsmaßnahem würden deutlich eingeschränkt, so Sitzmann. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen im Baden-Württembergischen Landtag kündigte an, dass Ihre Partei im diese Kürzungen zurück nehmen werde. Arbeitslosentreffs müssten deutlich mehr Unterstützung bei ihrer wichtigen Arbeit erfahren, so der einhellige Tenor. Auch Göring-Eckardt, betonte, dass Arbeitslosentreffs wie in Freiburg keine Konkurrenz zu den Job-Centern der Arbeitsagenturen seinen. Vielmehr seien sie ergänzend tätig und hätten schon lange erkannt wie notwendig es sei, bei Vermittlungsfragen auch das soziale Umfeld der Betroffenen mit einzubeziehen.

„Eigentlich müssten wir den Arbeitslosentreff zu machen“, erklärte im Gespräch mit den Politikerinnen Jochen Pfisterer. Der Geschäftsführer des Diakonischen Werks in Freiburg sieht die Einrichtung in einem Dilemma. Denn einerseits würde die nachhaltige Begleitung allseits anerkannt und immer wieder gewürdigt, andererseits stelle weder die Arbeitsagentur noch Bund oder Land entsprechende Gelder zur Verfügung. „Wir übernehmen Aufgaben der Job-Center“, so Pfisterer. Besonders wichtig seien der Arbeitslosentreff und dessen Beratungsangebote für alleinerziehende Frauen.


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Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenbezirks Freiburg