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Einführung in die Petrus- und Paulsgemeinde
Pfarrer und Maler
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Freiburg (gh). Neuer Pfarrer der evangelischen Petrus- und Paulusgemeinde ist Markus Franke. Der 45-jährige Theologe wurde am Sonntag, (16. September 2007), im Petrussaal, (Lorettostraße 59), von Dekan Markus Engelhardt gottesdienstlich in seinen Dienst eingeführt. Im Anschluss an den Gottesdienst gabe es einen Empfang.
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| Markus Franke ist neuer Pfarrer der Petrus- und Paulusgemeinde Foto: G. Hammer |
Markus Franke hatte bisher eine etwas untypische Pfarrerslaufbahn. Zwar studierte er in Stuttgart (alte Sprachen), Tübingen, Berlin (während der Zeit des Mauerfalls) und Heidelberg doch schloss er zunächst als Diplomtheologe ab. Er wurde Schulpfarrer und Angestellter der Internatsschule Birklehof in Hinterzarten, wo er auch acht Jahre lang wohnte. In der Andreasgemeinde Feldberg-Falkau und Titisee absolvierte er dann erst in den vergangenen beiden Jahre neben dem Schuldienst sein Pfarrvikariat. Nach dessen Abschluss wurde er auf die Stelle in Freiburg angesprochen. „Ich wollte wieder in eine Stadtgemeinde gehen“, so Franke zu seinen Gründen den Hochschwarzwald zu verlassen. Die Nähe zur städtischen Kultur und die „hohen Ansprüche an die Theologie“ hätten ihn besonders gereizt.
Hinzu käme, dass die neue Organisationsstruktur innerhalb der evangelischen Kirche in Freiburg zwar eine „große Baustelle“ sei, doch „Möglichkeiten für Kirche der Zukunft“ böte. Das neu gebildete Gruppenpfarramt der Freiburger Ost-Gemeinde brächten neuen Chancen der Teamarbeit mit sich. So hat der neue Pfarrer, der im Predigtbezirk der Petrus- und Paulusgemeinde für etwa 4.700 Evangelische zuständig ist (von Merzhauserstraße, Unterwiehre, Hauptbahnhof bis Siegesdenkmal), künftig sein, im Moment, noch recht kahl eingerichtetes Arbeitszimmer in der Maienstraße zusammen mit den Pfarrern der Christuskirche. „Hier können wir alles zentral nutzen können Synergien gewinnen“, meint Franke. Freilich wird er regelmäßig im Gemeindehaus der Petruskirche in der Lorettostraße zu finden sein, Sprechstunden halten und neben den Gottesdiensten hier auch Veranstaltungen gestalten.
Den Schwerpunkt seiner Gemeindearbeit will der neue Geistliche auf die Kinder- und Jugendarbeit legen und besonders für junge Familien da sein. Dass er nun auch für die Freiburger Innenstadt der evangelische Pfarrer sein wird, registriert er mit schmunzeln: „Da staune ich selbst ein bisschen“.
Pfarrer Franke, für den der sonntägliche Gottesdienst Inspiration und Kraftquelle „wie ein Art Zündkerze“ ist, beschäftigt sich neben der Theologie auch intensiv mit Malerei. Seine Diplomarbeit hatte er über Joseph Beuys geschrieben und seit einiger Zeit ist er auch an einem Gemeinschaftsatelier im Stühlinger beteiligt. Im Hochschwarzwald war er auch an Ausstellungen mit eigenen Werken beteiligt.
20. 9. 07
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