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"wellcome" für Babies in Freiburg
Diakonie kümmert sich um Familien mit Neugeborenen
Freiburg (gh). Im Ratssaal, der guten Stube es Freiburger Rathauses wurde am Freitag (6. 2. 09) der erste badische Standort für das Projekt „wellcome – Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt“ aus der Taufe gehoben. Träger des neuen Hilfsangebots ist das Diakonische Werk in Freiburg, das zwei Sozialpädagoginnen mit die Koordination beauftragt hat. „wellcome“ werde künftig „das Netzwerk der frühen Hilfen für Familien ergänzen“, betonte Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach. Er hob die Bereitschaft und das Engagement von ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hervor, die ganz praktisch mit Hilfen und Begleitung für Mütter und Väter mit ihren Neugeborenen da sind. Nach einem Aufruf in der lokalen Zeitung hatten sich im Laufe der Woche bereits 20 Personen für die ehrenamtliche Tätigkeit interessiert. Auch Familien, die die neue Hilfe beanspruchen wollen hätten sich bereits gemeldet. Die Badische Frauenarbeit der Landeskirche hatte wellcome für Freiburg initiiert und unterstützt das Projekt.

Es mache „einen tiefen und guten Sinn“ dass gerade die Diakonie die Trägerschaft für das Wellcome-Projekt übernommen habe, sagte der Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Markus Engelhardt. Angesichts „einer Zeit, in der „Familie“ einen tiefgreifenden Bedeutungswandel erfährt und längst nicht mehr in jedem Fall das bürgerliche Sicherheitskorsett bietet, das wir mit dem Begriff „Familie“ immer noch verbinden, sieht er Kirche und Diakonie besonders herausgefordert. Wenn Gott, „ein Freund des Lebens“ sei, dann müsse sich dies „greifbar, anschaulich spiegeln in einer Welt und Gesellschaft, die in ihrer unterschwelligen Einstellungen teilweise erschreckend kinder- und familienunfreundlich“ geworden sei, so der Dekan.

„Als Kinderbeauftragte der Landesregierung habe ich mir zum Ziel gesetzt, dass die Interessen von Kindern und ihren Familien in allen Politikfeldern berücksichtigt werden“, sagte baden-württembergs Sozialministerin Monika Stolz. „Baden-Württemberg soll zu einem Land werden, in dem sich Kinder und Familien wohl fühlen.“ Es müssten dabei nicht immer neue Angebote geschaffen werden, häufig reiche das bessere Vernetzen der bestehenden Unterstützungsmöglichkeiten für Familien mit Kindern aus. Mit insgesamt 30 000 Euro Anschubfinanzierung unterstützt das Ministerium den Aufbau von wellcome-Teams in Baden-Württemberg in 2009. „Ich bin mir sicher, das Geld ist gut angelegt“, sagte die Ministerin.

"wellcome" wurde 2002 in Hamburg gegründet. Seit 2007 ist Bundeskanzlerin Angela Merkel Schirmherrin auf der Bundesebene. Für Baden-Württemberg hat Sozialministerin Stolz die Schirmherrschaft übernommen. In Württemberg gibt es bereits acht wellcome-Standorte. Das Projekt hat seit der Gründung bereits mehrere Sozialpreise erhalten, beispielsweise den HansaMerkur-Preis für Kinderschutz (2005).

Mehr Informationen unter www.wellcome-online.de

6. 2. 09





Kirchen bei der Baby-Messe dabei
In Freiburg steht die Taufe im Mittelpunkt
Freiburg (gh). Mit einem gemeinsamen Informations- und Beratungsstand werden sich die evangelische und katholische Kirche bei der Messe "Baby + Kind" in Freiburg präsentieren. Am 7. und 8. Juni findet die Erlebnis- und Einkaufsmesse, erstmals in der Neuen Messe beim Freiburger Flugplatz statt. Und weil die Kirchen zu Kind und Familie auch einiges zu sagen haben stellt der Stand das Thema "Taufe" in den Mittelpunkt unter dem Stichwort: "Mit Gottes Segen - von Anfang an".
So sieht der gemeinsame Stand der Kirchen auf derdiesjährigen Babymesse aus.
Daneben gibt es für Familien kompetente Beratung und Informationen zu den zahlreichen Angeboten der Kirchen für Schwangere, Klein- und Vorschulkinder (Kindertagesstätten) sowie zur Familien- und Elternbildung. Neben dem Kirchenstand, an dem es auch eine Kinderecke mit Beispielen für Kindergebete und Kinderlieder geben wird, stehen auch Vorträge auf dem Programm der Messeveranstaltung. Hier werden den Referentinnen und Referenten auch über religiöse Erziehung und kirchlicher Begleitung informieren und die verschiedenen Fragen beantworten.

Die Messe Baby + Kind fand in den vergangenen Jahren bereits in Offenburg statt. Dort hatte es einen Stand der evangelischen Kirche (Kirchenbezirk) gegeben, der immer viel Beachtung bei den Messebesuchern fand. Der Stand in Freiburg wird ökumensich von einer Mitarbeiterin des katholischen Seelsorgeamt sowie und dem Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit im Evangelischen Kirchenbezirk Freiburg organisiert.



Von den Kirchen werden auf der Baby-Messe folgende Kurzvorträge angeboten:

Samstag, 7. Juni 08
11 Uhr
Den Alltag und den Feiertag gestalten.
Wachsein für religiöse Erfahrungen mit Krabbelkindern.
Inge Gramling, Gemeindediakonin in der Pfarrgemeinde Ost / Christuskirche in Freiburg

13 Uhr
"Mama, weißt du, wer Gott ist?" -
Kurze Gedanken und Ideen zur religiösen Erziehung in der Familie
Judith Weber, Pastoralreferentin, Seelsorgeeinheit Freiburg Nord

Sonntag, 8. Juni 08
12 Uhr
"Wo bleibt unsere Partnerschaft?" -
Babys stellen die Paarbeziehung auf eine harte Probe
Rudolf Mazzola, Pastoralreferent, Familienreferat im Erzb. Seelsorgeamt, Freiburg

15 Uhr
"Alles beginnt mit dem Staunen ..."
Spuren des Religiösen rund um die GeburtAnja Berkmann, Pastoralrefentin, Referentin für Taufpastoral im Erzb. Seelsorgeamt, Freiburg

17 Uhr
Mit Kindern leben - mit Kindern glauben.
Vom Alltag einer Kindertageseinrichtung: Regina Schmidt, Leiterin d. Kiga "Haus Kunterbunt" der Ev. Friedenskirche + Heidrun Jansen-Czaja, Leiterin Päd. Fachbereich beim Ev. Kirchengemeindeamt Freiburg


Den Flyer mit dem ausführlichen Programm finden Sie hier im pdf-Format

28. 4. 2008



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Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenbezirks Freiburg