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"Blinde Solidarität mit Israel ist ein Fehler"
Für den jüdischen Friedensaktivisten Reuven Moskovitz ist eine Lösung im Nahen Osten nur "von außen" möglich
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Freiburg /Ehrenkirchen (khb). "Ich habe zwei große Befreiungen erlebt. Die erste war die Befreiung aus dem Warschauer Ghetto durch die Rote Armee." Gespannte Stille am Donnerstagabend (2. 2. 2012) im Paul-Gerhardt-Haus in Ehrenkirchen bei Freiburg, als Reuven Moskovitz seinen Vortrag beginnt. Das Pfarramt der Evangelischen Kirchengemeinde hatte in Kooperation mit der Evangelischen Stadtkirche Freiburg und der Evangelischen Erwachsenenbildung den 83jährigen israelischen Friedensaktivisten eingeladen. Unter dem Titel "Israel: Auf dem langen Weg zum Frieden" berichtete der Holocaustüberlebende den über siebzig betroffen lauschenden Anwesenden fast zwei Stunden lang aus seinem Leben und von seiner Arbeit für Frieden in Israel. "Die zweite große Befreiung erlebte ich, als ich den Kniefall von Willy Brandt 1970 im Warschauer Ghetto sah. Er befreite mich von meinem Hass auf die Deutschen."
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Suche den Frieden und jage ihm nach
Reuven Moskovitz, Überlebender des Holocaust und Zeitzeuge kämpft für gerechten Frieden in Israel - Vortrag und Gespräch
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Freiburg/Ehrenkirchen (cb/gh). "Ich bin kein typischer Zeitzeuge des Holocaust", warnte Reuven Moskovitz am Telefon. "Ich möchte nicht stehen bleiben bei dem Betrauern der schrecklichen Dinge, die im faschistischen Deutschland passiert sind. Ich schaue in die Zukunft!" Unermüdlich ist der 83jährige unterwegs zwischen seiner Heimat Israel, seinem Geburtsland Rumänien und Deutschland. Unermüdlich ruft er in Deutschland zu mehr Engagement für den Frieden im Nahen Osten auf, der nur über die Aussöhnung zwischen Juden und Palästinensern möglich wird. Das heutige Israel sei ein Apartheid-Staat, stellt er empört fest und hält angesichts dessen die bedingungslose Solidarität Deutschlands mit Israel für einen großen Fehler.
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Kirchendiener mit Bibel und Motorrad
Nach zweieinhalb Jahrzehnten ging Hermann Junginger in Ruhestand
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Freiburg (gh). Als Hermann Junginger sich in den 80er Jahren sich bei der evangelischen Kirche bewarb wurde noch seine Frau zu den beiden Vorstellungsgesprächen mit eingeladen. Die Kirchenältesten der damaligen
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| Freut sich auf sein Stehpult mit der Bibel und sein Motorrad: Hermann Junginger ging nach 25 Jahren als Kirchendiener in Freiburg in den Ruhestand (Foto: Günter Hammer) |
Ludwigsgemeiden Süd und Nord wollten wissen, wem sie die Stelle geben und wer in leerstehende Pfarrwohnung neben dem Gemeindehaus einzieht. "Wir saßen beim Bewerbungsgespräch vor zwanzig Leuten, das war schlimmer als wenn ein Bischof ausgesucht wird", erinnert sich der 62-Jährige schmunzelnd. Angestellt wurde aber nur er. Als Kirchendiener und Hausmeister für die Ludwigskirche in der Starkenstraße und des Gerhard-Ritter-Hauses, damals noch in der Hauptstraße, nahm er dann seine Arbeit auf. Am vergangenen Sonntag wurde Hermann Junginger nach zweieinhalb Jahrzehnten Dienst, in einem festlichen Gottesdienst in "seiner" Ludwigskirche von Pfarrerin Folkers, dem Ältestenkreis und vielen Gästen in den Ruhestand verabschiedet.
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Evangelisches Jugendwerk lädt ein gemeinsam unterwegs zu sein
Neuer Programmflyer für Kinder und Jugendliche erschienen
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Freiburg (gh). "Leben teilen - Miteinander unterwegs sein" unter dieses Motto stellt das Evangelische Kinder- und Jugendwerk Freiburg sein diesjähriges Jahresprogramm. Die Programmbroschüre "Unterwegs 2012" mit einer Übersicht der Freizeiten, Kurse und Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen ist aktuell erschienen. Sie kann kostenlos im Evangelischen Kinder und Jugendwerk Freiburg, angefordert werden. Außerdem liegt sie in Gemeindehäuser und Kirchen sowie im c-punkt aus. Zusätzlich ist der Prospekt auf der Homepage in fünf verschiedenen Sprachen zur Verfügung gestellt.
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Für singende PädagoInnen und solche, die es gerne werden wollen
Tagesworkshop "Singen mit Kindern"
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Freiburg. Die Freiburger Evangelische Bezirkskantorin Hae-Kyung Jung bietet einen Tagesworkshop "Singen mit Kindern" zum Thema Kinderstimmbildung und Probenmethodik an. Der Workshop findet am 11.02.2012 von 11.00 h bis 17.00 h im Gemeindesaal der Christuskirche (Maienstr. 2, 79102 Freiburg) statt. Dieser Workshop ist besonders interessant für alle diejenigen, die mit Kindergruppen singen oder dies zukünftig tun werden, zum Beispiel in der Schule, Kindergarten oder Kirchengemeinde.
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Evangelisches Gemeindehaus eine Keimzelle der Ökobewegung
Wie und wo der Widerstand gegen die Atomkraft vor 40 Jahren begann
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Freiburg / Weisweil (gh). Man könnte das Haus als eine Keimzelle der Anti-Atomkraft- und Ökobewegung in D
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| Den Gedenkstein mit der Inschrift "Widerstand der Schöpfung zuliebe, 1. Mose 2,15" schuf Bildhauer Frank Lennig, Vogtsburg aus einem schön gemaserten aber sehr harten Kaiserstühler Porphyrstein. Foto: privat |
eutschland bezeichnen. Denn im Evangelischen Gemeindehaus in dem Kaiserstuhldorf Weisweil tat sich vor vier Jahrzehnten Entscheidendes. Der damalige Ortspfarrer des 2000-Seelen-Dorfs, Günter Richter, der heute in Freiburg im Ruhestand lebt, hatte zu einem Vortragsabend eingeladen. Denn "es kursierten ernstzunehmende Gerüchte, dass im benachbarten Wyhler Wald Atomreaktoren gebaut würden", erinnert sich der Theologe. Kurzerhand lud er den Physiker Professor Gerhard Klumb, ein Schüler des Atomphysikers Otto Hahn, zu einem Vortragsabend ein. Das Thema an jenem Dienstagabend, 8. Februar 1972 lautete: "Die Zukunft Weisweils im Schatten der Atomkraftwerke".
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Jetzt aufstehen für Gerechtigkeit
Weltgebetstag konkret!
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Karlsruhe/Freiburg. Weltweit feiern wird der Weltgebetstag 2012 am 2. März gefeiert, dieses Jahr in besonderer Verbundenheit mit den Frauen in Malaysia. "Steht auf für Gerechtigkeit", ist das Motto, mit dem die Frauen dort die Gebetsordnung überschrieben haben. In diesem Jahr können sich die Teilnehmerinnen gemeinsam mit der malaysischen Frauenrechtsorganisation Tenaganita ganz konkret für Gerechtigkeit einsetzen: In einer Unterschriftenaktion fordern das deutsche Weltgebetstagskomitee und Tenaganita die malaysische Regierung auf, die Situation von Hausangestellten in Malaysia zu verbessern. Dort arbeiten viele Frauen und Mädchen unter menschenunwürdigen Bedingungen in einem rechtlich ungeschützten Bereich. "Stehen Sie auf feiern Sie den Weltgebetstag in Ihrem Ort mit und unterstützen Sie die Kampagne für mehr Gerechtigkeit", schreibt die Badische Frauenarbeit.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage Weltgebetstag.de im Downloadbereich unter dem Stichwort "Kampagne 2012".
11.1.12
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Leben nach vorn
Predigt von Dekan Engelhardt am Altjahrsabend
Freiburg (gh). Wer sich Christ nennt glaubt daran, dass, "Jesus Christus sich für uns Zeit nimmt, indem er mit uns aufbrach, uns auf dem langen Weg voran geht und am Ziel auf uns warten wird". Dies sagte Dekan Markus Engelhardt am Ende seiner Predigt am Altjahrsabend in der Christuskirche. Der Theologe predigte über einen Text aus der Zeit der Wüstenwanderung. Er erinnerte dass "wir öfter am Rand der Wüste sind, als es uns im Getriebe unseres Alltags bewusst ist". Vor deutlich kritisierte Engelhardt die Banken die, "statt durch ein seriöseres Geschäftsgebaren ihren ramponierten Ruf aufzupolieren, Leute in einflussreicher Position als 'gehobene Privatkunden' einstufen und ihnen zu unglaublich vorteilhaften Bedingungen Kredit geben. Um sich dann lauthals über Menschen der 'Occupy'-Bewegung zu beklagen".
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Weihnachten und die Sehnsucht
Dekan Engelhardt über das was unter dem Christbaum entschieden wird
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Freiburg (gh). Um das Weihnachtsfest brauchen sich die Kirchen keine Sorgen machen, auch angesichts von all dem "Weihnachtszinnober", den es in den Tagen vor dem Fest gäbe. Dies sagte Dekan Markus Engelhardt bei seiner Predigt im Christvespergottesdienst an Heilig Abend in der Christuskirche. Der Dekan dankte den Marketingstrategen einer Elektro-Markt-Kette, die sich speziell zum Fest einen markanten Werbeslogan ausgedacht hatten. ("Weihnachten wird unterm Baum entschieden"). Der in vielen kirchlichen Kreisen kritisierte Kommerzspruch, sei geradezu eine "Steilvorlage für jeden Prediger". "Dieser Spruch ist theologisch einfach nur wahr!", meinte Engelhardt. Es komme aber auf die Blickrichtung an und was sich unterm Christbaum finden lasse.
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| Friedenslicht |
Freiburg (gh). Nachdem das Friedenslicht aus Bethlehem am 3. Advent-Sonntag in Freiburg angekommen ist, wird es jetzt in Kirchen, Kindergärten, Krankenhäuser und andere Einrichtungen getragen. Beim Gottesdienst im Hochdorfer Katharina-von-Bora-Haus zündet am Sonntag (18. 12. 11) der neujährige Alexander von der Pfadfinder-Gruppe "Die Falken" mit der Friedensflamme die vier Kerzen des Adventskranzes an. Die Gemeinde sang dabei, von Pfarrer Dieter Habel (2. v. r.) und Diakon Joost Wejwer (re.) auf der Gitarre begleitet, "Wir sagen euch an den lieben Advent."
Foto: g hammer
18. 12. 11 |
Pfarrer i. R. Hans Pfeifer in Freiburg beigesetzt
Bonhoeffer-Experte, Gemeindepfarrer und Religionslehrer |
Freiburg (gh). Er galt als einer der Experten zu Leben und Werk Dietrich Bonhoeffers, des Widerstandkämpfers aus christlichem Glauben heraus. Pfarrer Hans Pfeifer, der in seiner letzten Berufsphase Gemeindepfarrer der Christuskirche war, ist bereits am 27. November in Boston (USA) gestorben und wurde in dieser Woche (14. 12. 2011) auf dem Bergäcker-Friedhof beigesetzt. Der Theologe, der über "Das Kirchenverständnis Dietrich Bonhoeffers" promoviert hatte, war unter anderem Mitbegründer und Sekretär der Internationalen Dietrich-Bonhoeffer-Gesellschaft und auch Mitherausgeber der Dietrich-Bonhoeffer-Werke und des Bonhoeffer-Jahrbuchs. Er verstarb im Rahmen einer Reise zu einem Bonhoeffer-Kongress und zu Freunden in Amerika. Hans Pfeifer wurde 81 Jahre alt.
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Unterm Christbaum - wo sonst!
Prälat Schächtele stimmt Werbeslogan zu |
Mannheim/Freiburg (gh). Weihnachten werde "unter dem Baum entschieden", behauptet ein großer Elektrokonzern und wirbt damit großflächig für seine Produkte. Das Slogan ist bei vielen Christen aus der katholischen und evangelischen Kirche nicht gut angekommen. Man wirft dem Elektroriesen vor mit dieser Werbung verkomme das Fest "zu einem Anlass für Konsum und gegenseitige materielle Bereicherung".
Dieser Sichtweise des Spruchs hat jetzt der Prälat Traugott Schächtele widersprochen. In einem Gottesdienst am Sonntag (11. 12. 11) in der Jona-Kirche in der Blumenausiedlung in Mannheim-Sandhofen, stimmte der nordbadische Prälat und ehemalige Freiburger Dekan dem Slogan ausdrücklich zu.
Lesen Sie hier Auszüge aus Schächeles Predigt.
"Weihnachten wird unterm Christbaum entschieden. Ein großer Elektronikmarkt wirbt in diesen Wochen mit diesem Slogan. Und viele regen sich über diesen Satz ordentlich auf. Ich finde, dieser Satz ist durchaus richtig. Es kommt nur darauf an, was sich unterm Christbaum finden lässt. Und worin die Entscheidung besteht. Im Blick auf die Krippe. Oder in den technischen Möglichkeiten des neuen Notebooks. Die Größe der Festplatte entscheidet nicht über Weihnachten. Auch nicht die Geschwindigkeit des Prozessors.
Aber häufig wird sehr wohl unterm Christbaum entschieden, ob wir menschlich miteinander umgehen. Über uns herfallen. Ob wir uns abschotten. Ob wir an Weihnachten die Welt außen vor lassen. Ob wir aus ehrlichem Herzen schenken. Und uns auch aus vollem Herzen beschenken lassen können. Unterm Christbaum wird entschieden, ob wir ernst damit machen, dass Gott Mensch wird. Und wir menschlicher miteinander umgehen. „Mach’s wie Gott werde Mensch!“ Dieser Slogan ist durchaus ein ernst zu nehmender Satz. Gerade unterm Christbaum."
Die komplette Predigt ist hier zu finden
12.12.2011
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| Viele Kirchenleute bei der Anti-Nazi-Demonstration |
Freiburgt (gh). Bei einer Anti-Rassismus und Anti-Nazi-Demonstation am Samstag in Freiburg gingen bei nasskalten Wetter fast 1000 Menschen auf die Straße. Zu der Demonstration hatte ein Freiburger Bündnis gegen Rassismus und Nazi-Terror aufgerufen. Dekan Markus Engelhardt gehörte mit OB Salomon zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs. Der Dekan hatte auch die Evangelischen in Freiburg gebeten teilzunehmen. So waren bei den Demonstranten etliche Repräsentanten der Evangelischen Kirche in Freiburg dabei.
Foto: g hammer
10. 11. 12 |
Zeit und offene Ohren zur Verfügung
Pfarrer Riebeling wird aus der Klinik verabschiedet
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Freiburg (gh). Früher ging er fast täglich von Zimmer zu Zimmer auf "seinen" Stationen. Heutzutage wird er über das Funkgerät gerufen oder immer häufiger auch per eMail angefordert. Pfarrer Konrad Riebeling war 29 Jahre lang Krankenhausseelsorger an der Universitätsklinik. Am kommenden Sonntag, 11. Dezember wir er in einem Gottesdienst ab 9.30 Uhr in der Kapelle der Psychiatrie, Hauptstr. 5 (Eingang Ambulanz) von Dekan Markus Engelhardt in den Ruhestand verabschiedet. Im Anschluss an den Abschiedsgottesdienst wird zu einem Empfang eingeladen.
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Appell gegen Rassismus und Naziterror
Dekan Engelhardt ruft Christen zur Teilnahme an Anti-Nazi-Demonstration auf |
Freiburg (gh). Der evangelische Stadtdekan Markus Engelhardt ruft die Christen, die zu seinem Dekanat gehören, dazu auf sich an der angekündigten Demonstration und der Kundgebung „Gemeinsam gegen Rassismus Schluss mit dem Naziterror“ am kommenden Samstag, 10. Dez., ab 12 Uhr, Platz der Alten Synagoge zu beteiligen. Engelhardt, der neben Oberbürgermeister Dieter Salomon, dem Vorsitzenden des DGB-Kreisverbands Freiburg, Bernd Wagner, sowie dem Vorsitzenden des Migrantinnen- und Migrantenbeirats der Stadt Freiburg, Prof. Miguel Garcia, Erstunterzeichner des Appells ist, lies den Aufruf an alle evangelischen Predigtbezirke und Pfarreien weiterleiten und schreibt auf der Homepage www.evangelisch-in-freiburg.de Zu der Demonstration hat das „Freiburger Bündnisses gegen Rassismus und Diskriminierung“ aufgerufen, dem auch die Stadt Freiburg angehört.
Dekan Engelhardt nimmt zu dem Aufruf wie folgt Stellung
"Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch", dichtete Bert Brecht im Blick auf die gewaltverherrlichende rassistische Nazi-Ideologie. Wie fruchtbar er hierzulande immer noch ist, müssen wir in diesen Wochen sprachlos und entsetzt erfahren. Mitten in unserem demokratischen, weltoffenen Gemeinwesen werden Menschen gejagt und erschossen wie Hasen, aus keinem anderen Grund als weil sie den Jägern nicht "deutsch" genug sind. Wir stehen zwei Wochen vor Weihnachten - dem Fest, das wie kein anderes daran erinnert, das Gottes Licht auf das Kleine, Schwache, Übersehene fällt und allen Menschen, egal welcher Rasse, Klasse und Herkunft eine unantastbare Würde verleiht. Es ist unerträglich, dass dies durch rechte Ideologien und deren verwirrte Handlanger bestritten wird. Dagegen braucht es einen "Aufstand der Anständigen" (Gerhard Schröder). Ich bitte die evangelischen Christen unserer Stadt, dies durch ihre Teilnahme an der Kundgebung am Samstag um 12 Uhr zu bekunden.
Hier lesen Sie hier den Aufruf des Bündnises
7. 12. 11
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Licht verbindet Fremde(s)
Friedenslichtaussendungsgottesdienst in Freiburg
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Freiburg / Karlsruhe. Zwei Pfadfinderinnen der Pfadfinderinnenschaft St. Georg bringen das Friedenslicht aus Bethlehem am 11. Dezember, dem 3. Advent, von Wien nach Freiburg. Dort wird die kleine Flamme, nach einem Zwischenstopp in Karlsruhe, bei der zentralen Aussendungsfeier weitergereicht. Der Gottesdienst bei dem Gruppen aus verschiedenen Verbänden und Gemeinden das Licht entgegen nehmen, beginnt um 14 Uhr in der St. Albert Kirche in Freiburg Bischofslinde. Der Titel der diesjährigen Aktion erinnere daran, "das Licht nicht nur im persönlichen Umfeld oder in der eigenen Pfarrgemeinde weiterzugeben, sondern den Schritt nach außen zu wagen und bewusst auf Fremde zuzugehen" sagt Ortwin Engel-Klemm. Der leitende Referent des Verbandes Christlicher Pfadfinder (VCP-Baden) betont, damit seien nicht nur Menschen gemeint, die fremd in unserer Gesellschaft sind sondern auch „die unbekannten Nachbarn“. Mit der Aussendung des Lichts werde der eigene Horizont erweitert und andere Menschen freuten sich über ein hoffnungsvolles Zeichen, besonders da es vielen Weihnachts-Geschenken an Symbolgehalt fehle.
Nach dem Aussendungsgottesdienst tragen die einzelnen Pfadfindergruppen das Kerzenlicht in Kirchen und Gemeindehäuser aber auch in Altenheime. In vielen Kirchen wird an Heilig Abend die erste Kerze des Weihnachtsbaums mit einer Friedensflamme aus Bethlehem entzündet.
7. 12. 11
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Daumen hoch und "Find ich gut!"
Patienten geben in der Umfrage der Techniker Krankenkasse dem Diakoniekrankenhaus Bestnoten
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Freiburg (mw). Ob medizinische Leistungen, Informationen, Sauberkeit oder Zuwendung der Pflegekräfte: Die Patienten des Diakoniekrankenhauses sind sehr zufrieden. Das zeigte eine Umfrage der Techniker Krankenkasse, bei der im Jahr 2011 rund 21.000 Patienten in 107 Kliniken in Baden-Württemberg ihre Stimme abgaben. Mit einer generellen Zufriedenheit von 81,5 Prozent schneidet das Evangelische Diakoniekrankenhaus weit über dem Bundesdurchschnitt ab. Am Mittwoch wurde Diakoniekrankenhaus daher der TK-Krankenhaus-Award „Klinikus“ und das Qualitätssiegel der TK überreicht.
Abgefragt wurde bei den Patienten die allgemeine Zufriedenheit mit dem Krankenhausaufenthalt, das Behandlungsergebnis, die medizinisch-pflegerische Versorgung, der Bereich Information und Kommunikation sowie ihr Eindruck von Organisation und Unterbringung. Neben den allgemeinen Stärken im Bereich der medizinischen Kompetenz und der guten Betreuung durch die Pflegekräfte wurde von Patienten im Diakoniekrankenhaus insbesondere die Information durch die Ärzte gelobt. Fragen würden kompetent und verständlich beantwortet, lautet das Urteil der Patienten. Auch die Sauberkeit des Hauses wird als sehr positiv bewertet. Im Vergleich zu anderen Häusern wird im Diakoniekrankenhaus auch das Essen als sehr gut empfunden.
Die Befragungsergebnisse sind in dem Klinikführer der Techniker Krankenkasse einsehbar unter www.tk.de/klinikfuehrer. Die Stiftung Warentest hat dem TK-Klinikführer mit einem Spitzenplatz und dem Prädikat „Gut“ bewertet.
Pressemitteilung des Diakoniekrankenhauses vom 30. 11. 2011
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Ökumenischer Gedenkgottesdienst anlässlich der Freiburger Bombennacht von 1944
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Freiburg. Am Sonntag jährte sich zum 67. Mal die Freiburger Bombennacht vom 27. November 1944. 2800 Menschen verloren bei dem Angriff der Alliierten ihr Leben, weite Teile der Stadt lagen in Trümmern. Zum Gedenken an diese Nacht, ihre Ursachen und ihre Folgen, wurde zu einem ökumenischen Gottesdienst ins Freiburger Münster eingeladen, den die beiden Stadtdekane, Markus Engelhardt (evang.) und Wolfgang Gaber (kath.) gestalteten. Dekan Engelhardt hielt die Predigt über einen Text aus dem Lukasevangelium (Kapitel 13, Verse 1 - 5).
Lesen Sie hier die komplette Predigt.
28. 11. 2011
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"Lukas Kompakt" wurde vorgestellt.
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| FREIBURG (gh/urb). Am 1. Adventssontag, wurde das ausgewählte Modell für die Neugestaltung des Evangelischen Gemeindezentrums und des Kindergartens in Freiburg-St.-Georgen der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Projekt, für das es schon seit langer Zeit Vorüberlegungen gab trägt den Namen "Lukas kompakt". Im Anschluss an den Gottesdienst in der Lukaskirche, stellte die Jury, die nach einer so genannten Mehrfachbeauftragung einen ersten Preis vergeben hatte, das ausgewählte Modell vor.
27. 11. 11
Lesen Sie dazu den Beitrag der Badischen Zeitung
Große Pläne für die Lukasgemeinde (veröffentlicht am 30. November 2011 auf badische-zeitung.de)
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Brot für die Welt-Sammlung startet am Sonntag
In Freiburger Kirchen wurden 2010 über 80.000 Euro gesammelt
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Freiburg (gh). Mit dem ersten Advent am kommenden Sonntag startet in den evangelischen Kirchen auch wieder die "Aktion Brot für die Welt". Die 53. Aktion steht unter dem Motto "Land zum Leben - Grund zur Hoffnung". In seinem Aufruf zur diesjährigen Kampagne macht der badische Landesbischof Ulrich Fischer darauf aufmerksam, dass in Entwicklungsländern nur die wenigsten Menschen genügend brauchbares Land hätten. "Kleinbauern haben oft nur winzige Felder, "die nicht alles satt machen können". Der Bischof bittet Unterstützung von "Brot für die Welt". Er nennt ein Unterstützungsbeispiel in Peru bei dem Kleinbauern wieder den Anbau von robusten traditionellen Nutzpflanzen erlernten, und so unabhängiger vom Einsatz gesundheitsschädlicher Pestizide würden, um ihren eigenen Unterhalt bestreiten zu können. Auch ein Beispiel aus Indien nennt Fischer, dabei würden Kleinbauern kompetente Unterstützung zum Schutz ihrer Lebensgrundlage vor Verschmutzung und Enteignung erhalten.
Im Stadtkirchenbezirk Freiburg waren bei der vergangenen 52. Aktion, 2010, in den 21 Predigtbezirken 80.102,46 Euro gesammelt worden. Der höchste Betrag von 15.256,50 Euro kam dabei in der Pfarrei Nord zusammen (Thomas- und Ludwigskirche) zusammen. Im Predigtbezirk der Lukaskirche (St. Georgen) wurden 11.750 Euro gespendet. Gesammelt werden die Spenden immer in den Gottesdiensten an den Adventssonntagen und an Heilig Abend. Viele Spenden werden aber über die verschiedenen Gemeindebriefen eingeworben, die in den Predigtbezirken verteilt werden und denen Überweisungsträger beiliegen. In diesen Gemeindeblättern wird auch jeweils über die Arbeit von "Brot für die Welt" informiert. Auch in den Gottesdiensten des ersten Advents wird das Thema der Aktion Brot für die Welt aufgegriffen.
23. 11.11
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Stadtsynode setzt ihren Weg fort und baut auf Generationengerechtigkeit
Pfarrer Kunath in die Landesynode gewählt
Freiburg (gh). Einstimmig verabschiedete die evangelische Stadtsynode am Samstag im Melanchthonsaal den Entwurf für den Doppelhaushalt 2012/13. Danach sind für 2012 Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 9,7 Millionen Euro und für 2013 in Höhe von 9,9 Millionen Euro vorgesehen. Gleichzeitig wurde auch ein Haushaltssicherungskonzept verabschiedet, das die Situation der Finanzen, des Personals und der Immobilien bis zum Jahr 2019 in den Blick nimmt.
Neuer Delegierter aus dem Freiburger Stadtkirchenbezirk für die badische Landessynode ist Pfarrer Jochen Kunath (43).
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| Telefonseelsorge sucht wieder Mitarbeitende |
Freiburg (gh). Seit nunmehr 35 Jahren hören die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den ratsuchenden und seelsorgebedürftigen Menschen am Telefon rund um die Uhr zu. Die Telefonseelsorge Freiburg sucht aktuell erneut Menschen die sich für diese Tätigkeit interessieren und eine gewisse Zeit mitmachen wollen.
Wer auf der Suche nach einem sinnstiftenden kirchlichen Ehrenamt, das fordert aber auch fördert. Wer von sich denkt die Not von anrufenden Menschen spüren und diese akut oder längerfristig konstruktiv begleiten zu können.
Wer konkrete Erwartungen an eine kompetente Vorbereitung und Begleitung für diese anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgabe hat, der oder die ist bei der Telefonseelsorge unter Umständen genau richtig, so die Leitung der Telefonseelsorge in einer Mitteilung.
Bewerbungen sind möglich unter Telefon: 0761/73201 oder info@telefonseelsorge-freiburg.de - mehr Informationen gibt es auch auf der Homepage www.telefonseelsorge-freiburg.de
17.11.11 |
Freunde der Krankenhausseelsorge treffen sich
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Freiburg (gh). Der "Freundeskreis der evangelischen Krankenhausseelsorge" trifft sich am kommenden Sonntag, 20. November, im Anschluss an den festlichen Gottesdienst, der um 9.30 Uhr, in der Emmauskapelle des Universitätsklinikum beginnt. Bei diesem Jahrestreffen es Freundeskreises werden vier Mitarbeitende verabschiedet. Es sind die Pfarrer Günter Richter, Horst Meyer und die Pfarrerin Elfriede Ahrnke die immer wieder Vertretungen für Gottesdienste in den Klinikkapellen übernommen haben sowie zwei ehrenamtlich Tätige, Professor Michael Charlton, der im Seelsorgedienst eingesetzt war und von der Pflegedienstleitung Edeltraud Bauer, die im leitenden Ausschuss Mitglied war.
17.11.11 |
Stadtsynode tagt
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Freiburg (gh). Bei ihrer Herbsttagung der evangelischen Stadtsynode am Samstag, 19. 11. wird beraten, informiert oder entschieden zur Stadtkirchenarbeit, dem Haushalt des Stadtbezirks, dem Jahr der Taufe sowie einzelnen Immobilienprojekten. Außerdem wird von der Landessynode berichte und ein Freiburger Vertreter oder eine Vertreterin für dieses höchste Gremien der Landeskirche gewählt. Die ganztägige öffentliche Sitzung des lokalen Kirchenparlaments beginnt um 9 Uhr in der Melanchthonkirche, Markgrafenstraße 18 mit einer Andacht und wird ab 9.45 Uhr im Melanchthonsaal eröffnet.
17. 11. 11 |
Buß- und Bettag: Das Gute pflanzen
Landesbischof Fischer predigte in Freiburg
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Freiburg (gh). Die Aufgabe der Kirche sei es „die menschlichen Herzen zu düngen, in die Herzen von Menschen Gutes zu pflanzen, damit daraus böse Worte nicht mehr erwachsen können“. Dies sagte Landesbischof Ulrich Fischer am Buß- und Betttag in der Bergkirche in Freiburg-Opfingen. Fischer predigte über einem Text aus dem Matthäusevangelium (Kapitel 12) in dem es unter anderem heißt: „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über“. Diese Regel gelte für gute aber auch für böse Worte und lasse immer Rückschlüsse auf das „Herz“ des Menschen, auf seine Person zu.
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Seit Jahrzehnten: Konkrete Hilfe für Familien
Evangelische Familienpflege in Freiburg feiert 60-jähriges Jubiläum
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Freiburg (gh). Freiburg hat einen Baby-Boom. Über 500 Kinder kamen in 2010 mehr zur Welt als im gleichen Zeitraum Menschen in der Stadt verstarben. Dies berichteten vergangene Woche die städtischen Statistiker.
Der für die lokalen Politiker zunächst nicht erklärbare Anstieg der Kinderkurve wird auch ein einer ganz anderen stelle als dem Rathaus wahrgenommen. Die Evangelische Familienpflege verzeichnet mehr Einsätze als noch vor einigen Jahren. Und auch die Art der Einsätze seien andere als in früheren Zeiten, berichtet Ulrike Neumann. Die Einsatzleiterin muss mit ihrem rund zwanzigköpfigen Familienpflege-Team besonders bei unvorhersehbaren Notfällen rasch reagieren. Wenn die Mutter plötzlich erkrankt oder der Vater verunglückt ist aber auch bei Risikoschwangerschaften oder Mehrlingsgeburten sind die erfahrenen Familienpflegerinnen zur Stelle und kümmern sich um Kind und Kegel. Fachliche Qualifikation, Flexibilität, Diskretion und Zuverlässigkeit gehört dann zu Merkmalen, die von den Frauen gefordert ist, wenn sie in die Familien gehen.
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In Ruhe krank sein können
Die Evangelische Familienpflege feiert ihr 60jähriges Bestehen
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Freiburg (dö). Mütter und Väter, die Kinder versorgen, dürfen nicht krank werden. Der Wäscheberg verschwindet nicht von alleine, der Kühlschrank will gefüllt, das Essen gekocht, blutige Knie wollen verarztet, Tränen getrocknet werden, die Kleinen müssen vom Kindergarten abgeholt und die Hausaufgaben der Großen im Blick behalten werden.
Im Laufe der Zeit haben sich Familien gewandelt. Die Familiengröße ist geschrumpft, Kinder leben mit allein erziehenden Eltern oder in Patchwork- Familien zusammen.
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Zwischen "bibelmüde" und freiwerden
Evangelische feiern den Reformationstag
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Freiburg (gh). Die Öffentlichkeitswirkung der christlichen Botschaft kann nur dann gelingen, wenn sie "ihren Lauf nimmt hinein in die schier unlösbaren Probleme und Ratlosigkeiten der Politik, hinein in die manchmal so bitteren innergemeindlichen Auseinandersetzen". Dies sagte Altbischof Klaus Engelhardt am Montag (31. 10..2011) in seiner Predigt zum Reformationsfest in der voll besetzen Freiburger Ludwigskirche. Der Start für diesen Lauf müsse in den Gemeinden erfolgen, so Engelhardt.
Der ehemalige badische Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzende stellte eine "Bibelmüdigkeit" in der Evangelischen Kirche fest. Umfragen hätten ergeben, dass das Lesen in der Bibel kein vorrangiges Kennzeichen für die Evangelischen mehr sei. Martin Luther habe hingegen erst durch das Studium der Bibel zu einer inneren und äußeren Freiheit gefunden. Zur Freiheit eines Christenmenschen gehöre "zu sich selbst Distanz gewinnen zu können". Durch diese Erfahrung des Freiheitsevangeliums gelänge es sich und anderen auch "Schwächen und krankhafte Abhängigkeiten einzugestehen". Und auch die christlichen Gemeinden und Konfessionen könnten trotz gemachter Enttäuschungen, durch die Erfahrung der christlichen Freiheit eine "tiefere Zusammengehörigkeit suchen".
Engelhardt erinnerte daran, dass auch Martin Luther unter Depressionen litt. So habe er am Reichstag in Augsburg wegen der gegen ihn verhängten Reichsacht zwar auf der Feste Coburg bleiben müssen, sie aber dort von körperlichen Krankheiten und Depressionen geplagt worden. Der Reformator habe sich geholfen indem er auf Christus, den Gekreuzigten geblickt habe. Luther habe nicht nachgelassen zu erforschen was in der Bibel zu Christus sagt und habe schließlich die den Menschen zugewandte Seite Gottes entdeckt.
Eindrucksvoll musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Herdermer Vokalensemble, geleitet von Carsten Klomp und vom Ensemble "pian und forte" unter Uwe Schlottermüller.
31.10.2011
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Prälatenwechsel in Südbaden
Dagmar Zobel ins Amt eingeführt - Dank an Hans Pfisterer
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| Vor dem Gottesdienst zum Prälaturwechel in Freiburg. Landesbischof Fischer, Prälatin Zobel und Prälat i. R. Pisterer (v.l.n.r.) |
Freiburg (gh/zfk). Mit einem festlichen Gottesdienst wurde am Sonntag Dagmar Zobel in ihr neues Amt als Prälatin für Südbaden eingeführt worden. Landesbischof Ulrich Fischer segnete in der Christuskirche die neue Prälatin für ihre Aufgabe und legte ihr das Amtskreuz an. Zugleich entpflichtet er den bisherigen Prälaten Hans Pfisterer, der in den Ruhestand geht. Pfisterer hatte den Bischof sechs Jahre lang in der geistlichen Leitung unterstützt, er legte nun sein Amtkreuz ab, das künftig seine Nachfolgerin trägt.
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Wechsel in der südbadischen Prälatur
Kantatengottesdienst mit Landesbischof Fischer
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| Prälat Hans Pfisterer geht in Ruhestand foto: gh |
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| Dagmar Zobel wird neue Prälatin für Südbaden foto: zfk |
Freiburg/Südbaden. (gh) Einen Stabwechsel in einem besonderen geistlichen Amt in der Evangelischen Landeskirche gibt es am kommenden Sonntag, 30. Oktober, um 17 Uhr, in der Christuskirche. Die evangelische Prälatur von Südbaden geht in neue Hände über. Prälat Hans Pfisterer, der dieses Amt seit 2005 inne hatte wird in den Ruhestand verabschiedet. In seiner Nachfolge wird Landesbischof Ulrich Fischer die Pfarrerin Dagmar Zobel (Müllheim) zur neuen Prälatin berufen und sie für ihre Aufgaben segnen.
Musikalisch wird der Festgottesdienst von der Christuskantorei, dem Kammerorchester der Christuskirche sowie von Vokalsolisten unter der Leitung von Bezirkskantorin Hae-Kyung Jung gestaltet. Zu hören sein wird Johann Sebastian Bachs Kantate "Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut" (BWV 117). An der Orgel wird Professor Carsten Klomp Orchester und Gemeinde begleiten.
Seit 1999 war die künftige Prälatin für die seelsorgliche Ausbildung angehender Pfarrerinnen und Pfarrer am Predigerseminar in Heidelberg zuständig. Prälaten gelten innerhalb der Evangelischen Kirche als "Seelsorger der Seelsorger". Sie sind somit besonders für die beruflich und ehrenamtlich Tätigen innerhalb der Kirche zuständig. Das Gebiet der Prälatur Südbaden, die ihren Sitz in Freiburg hat, geht von Baden-Baden bis an den Bodensee. Dagmar Zobel ist verheiratet und Mutter von zwei Töchtern, ihr Ehemann Hans-Joachim Zobel, ist Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald.
27. 10. 11
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Reformationstag mit Altbischof Engelhardt
Zentraler Gottesdienst in der Ludwigskirche
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Freiburg (gh). Beim zentralen Gottesdienst der Evangelischen Kirche zum Reformationstag am Montag, 31. Oktober 2011, um 19 Uhr, in der Ludwigskirche, Starkenstraße 8, wird Altbischof Professor Klaus Engelhardt die Predigt halten. Er wird den vorgesehen Text aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 10, Verse 26 bis 33 auslegen. Die Liturgie des Festgottesdienstes gestaltet Gemeindepfarrerin Friederike Folkers.
Musikalisch wirken das Herdermer Vokalensemble und das Ensemble "pian e forte" mit. Unter der Leitung von Landeskantor Professor Carsten Klomp musizieren die Klangkörper mehrchörige Musik der Renaissance.
Altbischof Engelhardt (79) war von 1980 bis 1997 Bischof der Evangelischen Landeskirche in Baden und von 1991 bis 1997 auch Vorsitzender des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sein Sohn Markus Engelhardt (50) ist seit 2007 Dekan des Stadtkirchenbezirks Freiburg.
Der kirchliche Feiertag erinnert an den 31. Oktober 1517. An diesem Tag hat Martin Luther 95 Thesen verfasst, die vor allem gegen den damaligen Ablasshandel und andere Missstände in der Kirche gerichtet waren. Diese Thesen hatte Luther als Wittenberger Theologieprofessor an jenem Tag an seine kirchlichen Vorgesetzten geschickt, sie sollten Grundlage für eine Disputation sein. Der Legende nach soll Luther, der in Wittenberger Stadtkirche auch predigte, seine Thesen mit lauten Hammerschlägen auch an die Kirchentür genagelt haben. Dieses Bild vom Thesenanschlag ist - wie kaum ein anderes - zum Symbol der Reformation geworden. Heute wird der Gedenktag auch als Gelegenheit zur evangelischen Selbstbesinnung verstanden.
24. 10. 2011 |
Aufbruch zu neuen Ufern?
Semestereröffnung der ESG |
Die Aufbrüche von jungen Leuten, die gerade ihr Studium beginnen und Aufbrüche von Menschen, die in einer vermeindlich besseren Welt in Europa leben wollen und über das Mittelmeer flüchten, stellt die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) in den Mittelpunkt des kommenden Wintersemesters. Am Sonntag, 23. Okt. wird das Semester mit einem Gottesdienst in der Universitätskirche eröffnet.
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Kirche kümmert sich um Menschen in Scheidung und Trennung
Ökumenischer Gottesdienst mit persönlicher Segnung
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Freiburg. Trennung und Scheidung - Loslassen und Freigeben lautet der Titel der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der evangelischen und katholischen Kirche in Freiburg.
Von Herbst 2011 bis Frühjahr 2012 geht es bei den insgesamt neun Veranstaltungen um Orientierung und Neuanfänge, um Familien in neuen Situationen, um Loslassen und Freigeben nach einer Trennung oder Scheidung.
Die evangelischen und katholischen Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen laden Menschen in Trennung und Scheidung am Sonntag, 23. Oktober 2011, um 17 Uhr in die Christuskirche, Zasiusstraße/Ecke Turnseestraße, ein. Im ökumenischen Wortgottesdienst mit Gebet und Fürbitten gibt es auch das Angebot eines persönlichen Segens.
Dem Gottesdienst stehen der evangelische Dekan Markus Engelhardt sowie der katholische stellvertretende Dekan Hansjörg Rasch vor.
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| Leihräder für Wohnungslose |
Freiburg (gh). Leihfahrräder in gelb-oranger Farbe können Wohnungslose künftig im Ferdinand-Weiß-Haus ausleihen.
Gegen ein Pfand und eine Mini-Gebühr haben mittellose Menschen so die Möglichkeit ihre Mobilität in der Stadt zu erhöhen. Nach einem Aufruf in Gottesdiensten der Kreuz- und der Auferstehungskirche kamen zehn Gebrauchträder zusammen, die in der diakonischen Einrichtung verkehrsgerecht hergerichtet und angestrichen wurden. Unser Foto zeigt Bürgermeister Ulrich von Kirchbach und die stellvertretende DW-Freiburg-Leiterin Angelika Hägele beim Startschuss der Initiative. Erste Interessierten für die "Flotten Ferdi", wie die Räder genant werden, waren auch schon da. Foto: gh
4. 10. 2011 |
Prädikantenausbildung jetzt an der Hochschule
Neuer Leiter des Prädikantendienstes |
Freiburg, (eh). Die Evangelische Landeskirche in Baden hat die Aus- und Fortbildung der Prädikanten und Prädikantinnen im September 2011 an die Hochschule übertragen. Damit setzt sie auf die Evangelische Hochschule Freiburg auch als binnenkirchliche Bildungseinrichtung. Der neue Landeskirchliche Beauftragte für die Prädikantenarbeit ist Pfarrer Dr. Dieter Splinter. Er lehrt Homilethik und Liturgik an der Hochschule.
Allein im Einzugsbereich der Evangelischen Landeskirche in Baden sind rund 470 Prädikanten und Prädikantinnen aktiv. Sie alle haben nebenberuflich eine anspruchsvolle Ausbildung absolviert.
Dass diese Ausbildung jetzt von der EH Freiburg durchgeführt wird, hat den Vorteil, dass eine intensivere Verbindung von Wissenschaft und Praxis in die Aus- und Weiterbildung einfließen kann. Bisher war die Prädikantenarbeit am Fortbildungszentrum der badischen Landeskirche in der Freiburger Goethestraße angesiedelt.
Prädikanten und Prädikantinnen, die ihre Ausbildung vollständig abgeschlossen haben, werden mit der freien Wortverkündung und Sakramentenspendung beauftragt. Sie taufen und leiten die Feier des Abendmahls.
Männer und Frauen, die Prädikanten bzw. Prädikantinnen in der Evangelischen Landeskirche in Baden werden wollen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie z.B. Wählbarkeit ins Ältestenamt, regelmäßige Teilnahme am gottesdienstlichen Leben ihrer Gemeinde, psychische und physische Belastbarkeit, Bejahung der Ordnungen der Evangelischen Kirche.
Pressemitteilung der Evang. Hochschule Freiburg vom 11.10.11
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Kinder waren von den Bauarbeiten fasziniert
Erweiterungsbau der Kita der Kreuzkirche eingeweiht
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Freiburg (gh). Mit einem wärmenden Fest am ersten kühlen Herbstwochenende wurde am Samstag (8. 10. 11) der Erweiterungsbau der Kindertagesstätte (Kita) der evangelischen Kreuzkirche in der Fehrenbachallee eröffnet. Nach den fast zweijährigen Bauarbeiten, die bei vollem Betrieb durchgeführt wurden, konnten nun zehn Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr zusätzlich in den fünfgruppigen Kindergarten (84 Kinder zwischen drei und sechs Jahren) aufgenommen werden. Die Kosten für den Um- und Erweiterungsbau, zu dem die komplette energetische Sanierung des rund vierzig Jahre alten Hauptgebäudes gehörte, beliefen sich auf 1,147 Millionen Euro.
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Paare und Familien in Krisen begleiten
30 Jahre Psychologische Beratungsstelle - Auschließlich von der Kirche finanziert
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Freiburg (gh). "Frei und geborgen" unter dieses Motto stellt die Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien und Lebensfragen ihr 30-jähriges Jubiläum.
Die Einrichtung der Evangelischen Kirche in Freiburg feiert ihren runden Geburtstag am Donnerstag, 13. Oktober, ab 18 Uhr, mit einem Festgottesdienst in der Melanchthonkirche, Markgrafenstraße 18. Anschließend wird, ab 19 Uhr, zum Festakt im Saal der Melanchthongemeinde eingeladen Ab 20 Uhr spricht der Familientherapeut, Eheberater und Buchautor Martin Koschorke zu dem Thema: "Lasst die Sonne nicht untergehen über Eurem Zorn - wie Sie mit Ihrem Partner glücklich werden ohne ihn zu ändern!"
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Menschen besuchen und begleiten
Qualifizierungskurs zum Besuch pflegebedürftiger Menschen in Gemeinden und im Pflegeheim
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Freiburg. Der Besuchsdienst bei Kranken und Einsamen ist eine christliche Kernaufgabe. In vielen Gemeinden gibt es Frauen (viele) und Männer (wenige), die sich in Besuchsdienstkreisen organisieren und alte und kranke Menschen zu Hause oder in Wohnheimen besuchen. Um Besuche besonders bei pflegebedürftigen Menschen zu reflektieren, sich auszutauschen und Neues zu erfahren, hat die Freiburger Pfarrgemeinde Ost in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Stift jetzt einen mehrteiligen Qualifizierungskurs für erfahrene und neue ehrenamtlich tätige Besuchsdienstleute ausgeschrieben. Die Auftaktveranstaltung ist am Montag, 10. Oktober vom 15.30 Uhr bis 19 Uhr im Ernst-Lange-Haus, Habsburgerstraße 2.
Im Mittelpunkt steht ein Vortrag von Dr. Urte Bejick, unter dem Titel: "Ihr Leben interessiert mich! Erinnerungspflege mit alten Menschen".
Nach den Ausführungen der Referentin für Theologie und Seelsorge beim Diakonischen Werk Baden (Karlsruhe) wird zu vier Workshops eingeladen.
Der eigentliche Kurs ist dann in zehn Einheiten á zwei Stunden gegliedert und startet am Montag 14. November, um 16.30 Uhr, im Evangelischen Stift, Hermannstraße 12. Themen sind dabei unter anderem die eigene "Motivation" zur Besuchsdienstarbeit, und "System und Lebenswelt Pflegeheim". Es werden praktische Übungen angeleitet, "Demenz und Seelsorge" ist ein weiteres Thema, genauso wie beispielsweise die "Kommunikation mit sinnesbehinderten Menschen" Die Kursabende, die auch einzeln besucht werden können, ist für die Teilnehmenden kostenlos. Es wird gefördert von der Gratia Stiftung und der Frauenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Baden. die Leitung des Kurses liegt bei Diakoniepfarrerin Anke Ruth-Klumbies gemeinsam mit zwei Kolleginnen aus der Altenheimseelsorge. Die Leitung des Kurses liegt bei Diakoniepfarrerin Anke Ruth-Klumbies gemeinsam mit den Seelsorgerinnen Pfrn. Ulrike Öhler und Ruth Kummetz.
mehr Infos im Flyer
30. 9. 11
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Jung und offen? Dann Friedensdienst im Ausland
Freiwillig und ökumenisch - Informationsveranstaltng am 5. Oktober |
Freiburg. Ein neues Land und eine andere Kultur kennen lernen, ein soziales Projekt unterstützen und sich selbst in neuen und fremden Lebenswelten weiterentwickeln. Das bieten die Einsätze des freiwilligen ökumenischen Friedensdienstes im Ausland für junge Leute zwischen 18 und 28 Jahren. Wie dieser Friedensdienst in den verschiedenen Ländern funktioniert, welche persönlichen Voraussetzungen es bedarf und welche Unterstützung es gibt, dazu gibt es eine Informationsveranstaltung am 5. Oktober 2011, um 17 Uhr, im Evangelischen Jugendwerk Freiburg, in der Habsburgerstraße 2 (Ernst-Lange-Haus).
Genau 30 Plätze für einen Friedensdienst im Ausland stellt die badische Landeskirche zur Verfügung. Seit etlichen Jahren schon vermittelt der friedenspädagogische Arbeitzweig der Kirche junge Frauen und Männer zu konkreten Projekten, beispielsweise in Italien, Israel und Lateinamerika. Vor Ort können sowohl in sozialen und pädagogischen Bereichen, als auch in der Landwirtschaft oder in Kirchengemeinden vielfältige Erfahrungen gesammelt und Sprachkenntnisse erworben werden.
Die Bewerbungsphase für eine Ausreise im Sommer 2012 beginnt bereits jetzt. Bei der Informationsveranstaltung werden Fragen zur Finanzierung und möglicher Einsatzstellen beantwortet und ehemalige Freiwillige berichten über ihre Erfahrungen im Friedensdienst.
Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Evangelisches Jugendwerk, Habsburgerstraße 2, 73104 Freiburg
Tel.: 70863 30, Mail: jugendwerk.freiburg@kbz.ekiba.de, www.ejuwefreiburg.de
Siehe auch Bericht den Vorbereitungen
Aktuelle Berichte von Freiwilligen
28.9.11
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| Dekan Engelhardt: In der Ökumene geduldig "dicke Bretter bohren" |
Freiburg (epd). Der bevorstehende Besuch des Papstes kann nach Ansicht des Freiburger evangelischen Stadtdekans Markus Engelhardt eine Ermutigung für die Ökumene sein. Zugleich könne er sich vorstellen, dass der Papst in ferner Zukunft als Sprecher einer weltweiten Christenheit fungiert, wie der evangelische Kirchenbezirk Freiburg am Montag mitteilte.
In seinem Grußwort zur Einführung des neuen katholischen Dompfarrers in Freiburg, Wolfgang Gaber, sagte Engelhardt, dass er bei aller protestantischen Distanz zum Petrusamt und zum derzeitigen Papst zu denen in seiner Kirche gehöre, "die sich für die fernere Zukunft einen Ehrenprimat des Bischofs von Rom als Sprecher der einen weltweiten Christenheit vorstellen können."
In Anlehnung an Max Weber sagte Engelhardt den Angaben zufolge, dass das Erreichen der Ökumene ein "geduldiges Bohren dicker Bretter mit Leidenschaft und Augemaß" sei. Dabei dürfe man sich nicht in den Bemühungen gegenseitig überfordern, sagte Engelhardt. "Nicht nur manche für uns schwierige Erklärung aus Rom ist ein Hindernis für mehr Ökumene, sondern auch die Zersplitterung und Kleinkariertheit des Protestantismus."
Papst Benedikt XVI. habe nach Ansicht von Engelhardt auch "protestantische Züge", er sei ein Mann des Wortes und der leidenschaftlichen Schriftauslegung, der Theologie. "Darin ist er in einem Stil viel protestantischer als die meisten Vertreter seiner Kirche. Das fasziniert mich als evangelischen Theologen".
19.09.2011
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Freiburger Dekan:
Erwartungen an Papstbesuch sind überzogen
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Freiburg (epd). Der Freiburger evangelische Dekan Markus Engelhardt sieht dem Besuch des Papstes in Freiburg mit Interesse aber ohne Erwartungen entgegen. Das Selbstverständnis der Römischen Kirche und des Papstes verpflichte Protestanten zu großer Nüchternheit, sagte Engelhardt am Donnerstag dem epd. Freiburg werde auch in Zukunft ein «ökumenisches Biotop» bleiben. «Dies wird durch einen Papst-Besuch nicht tangiert», ist der evangelische Theologe überzeugt.
Er sei dankbar, dass die Ökumene vor Ort weitaus lebendiger und unbelasteter sei als im großen Rahmen, sagte Engelhardt. Zugleich warb er für einen barmherzigen Umgang mit der Person des Papstes. Es sei über- und unmenschlich, in welchem Maß dieser Mensch bei jedem Besuch, der nur wenige Tage dauert, vor Ort mit handfesten «Erwartungen» überzogen werde.
Der Papst besucht vom 22. bis 25. September Deutschland. Stationen seiner Reise sind Berlin, das Bistum Erfurt und Freiburg. Neben Papstmessen an verschiedenen Orten sind eine Rede vor dem Bundestag sowie eine Begegnung mit Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im Erfurter Augustinerkloster geplant. Die viertägige Reise ist der erste offizielle Besuch von Benedikt XVI. in seiner deutschen Heimat. 2005 war er beim Weltjugendtag in Köln zu Gast.
15. 9. 2011
Lesen Sie auch den Beitrag in der Badischen Zeitung:
Dekan Markus Engelhardt: Besuch als Provokation (veröffentlicht am 19. September 2011 auf badische-zeitung.de)
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Neues Programm der Ökumenischen Erwachsenenbildung startet
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Freiburg. Das neue Programm startet Mitte September. Bereits zum zwölften Mal bieten die katholische und evangelische Kirche gemeinsam das umfassende Programm mit Veranstaltungen rund um Themen wie Glaube-Kirche-Sinn, Wissen-Werte-Welt, Beziehung gestalten, Elternbildung, Selbsterfahrung, Kreativität, Gesundheit, Entspannung, Sport, Computer und Sprachen an. Das Herbst und Winter-Programm umfasst mehr als 200 Angebote für Erwachsene.
Mit dem Schwerpunktthema "Vom Wasser" nimmt das Team der Ökumenischen Erwachsenenbildung das lebenswichtige Element Wasser aus ganz unterschiedlichen Richtungen in den Blick, unter anderem bei einer Familienexkursion als Forschungsobjekt, bei verschiedenen Kursen zur literarischen Bedeutung und zu seiner theologischen Bedeutung als elementares Symbol der Bibel.
Das ÖEB-Programm wird gemeinsam vom Katholischen Bildungszentrum Freiburg, der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg, dem Heinrich-Hansjakob-Haus sowie von EHE + FAMILIE herausgegeben. Das Programm wird von Samstag, 10.9., an in ganz Freiburg verteilt und liegt in allen vier Partnereinrichtungen sowie der Stadtbücherei, dem C-Punkt, der Hauptsparkasse und bei Herder/Thalia aus.
Auch im Internet sind unter http://www.erwachsenenbildung-freiburg.de alle Informationen zu den Angeboten und zur Anmeldung zu finden.
5. 9. 11
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Neue Pfarrerin in Landwasser
Am Sonntag erster Gottesdienst im Rahmen der Sommerkirche
Erste gebürtige Freiburgerin, die als Pfarrerin in ihre Heimatstadt kommt.
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Freiburg-Landwasser (gh). Anja Rahmelow ist die neue Pfarrerin des evangelischen Gemeinde in Landwasser. Im Spätjahr vergangenen Jahres war sie vom Ältestenkreis der Westpfarrei in Übereinstimmung mit dem Ortsältestenrat in Landwasser gewählt worden. Am 1. September nimmt sie nun ihren Dienst als neue Seelsorgerin des Predigtbezirks Zachäus auf. Anja Rahmelow wird damit Nachfolgerin des Pfarrehepaars Hasenbrink, das es nach Amerika gezogen hat und mittlerweile in einer Kirche unweit der Hauptstadt Pennsylvanias, Harrisburg, lebt und arbeitet.
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Viele steinige Wege geebnet,
doch große Brocken kommen noch.
Die Sanierung kirchlicher Gebäude in Freiburg
Zukunft des alten Pfarrhauses der Christuskirche noch offen
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Freiburg (gh). Der Evangelische Kirchenbezirk wird an dem langfristig eingeschlagenen Weg mit seinem Gebäudekonzept fest halten. Mehrere kirchliche Häuser sind saniert und renoviert worden und es sei, so der Veraltungschef Friedhelm Roth, bereits "Beachtliches erreicht worden". Doch etliche Projekte sind offen, darunter manch großer Brocken. Auch was mit dem alten Pfarrhaus bei der Christuskirche in der Maienstraße 2 geschieht, ist noch nicht geklärt. Dies wurde bei einem Pressegespräch deutlich, das kürzlich im Ernst-Lange-Haus stattfand.
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Öko-Wärme für Kinder und Jugendliche
Evangelische Jugendhilfe Zähringen investierte in regenerative Wärmeenergie
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Freiburg (gh). Sie laufen jetzt seit genau einem Jahr. Die neue Holzpelletheizung und die thermische Solaranlage der Evangelischen Jugendhilfe in Freiburg-Zin meinem Büro ist es nicht mehr so kalt wie früher". Zufrieden stellt die Geschäftsführerin fest, "die energetische Sanierung der 50er-Jahre-Gebäude hat sich gelohnt".
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Ganz viele Taufen... und zwei Feste für die ganze Gemeinde
Umfrage bei einigen Tauffamilien |
Freiburg (ks/gh).Das Jahr der Taufe, ausgerufen von der Badischen Landeskirche für 2011, traf besonders in der Westpfarrei auf große Resonanz, Viele Familien nahmen die Einladung der Pfarrgemeinde zu einer der beiden gemeinsamen Tauffeste an, so dass dieses Sakrament letztlich 26 Kindern im Alter von einem Monat bis zehn Jahren gespendet werden konnte.
Wir haben mit einigen Personen zu den Tauffesten gefragt.
>>> Lesen Sie hier die interessanten Antworten
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Wird Pfarrstelle bald von Freunden finanziert?
Freundeskreis im Evangelischen Stift gegründet |
Freiburg (gh). Weil im Evangelischen Stift in Freiburg die Finanzierung der Pfarrstelle gefährdet sei, wurde in der traditionsreichen Institution jetzt eigens ein Freundeskreis gegründet. Ziel sei es "die Pfarrstelle zu sichern und die Arbeit in Altenhilfe in der Altenhilfe zu unterstützen", sagte der Vorsitzende des eingetragenen Vereins, Daniel Sander, bei der Gründungsversammlung (3. 8. 2011). Der kommende demografische Wandel wie kein Schicksal dem "wir machtlos ausgesetzt sind", vielmehr wolle der Freundekeis die Entwicklung des Stifts mit gestalten, erklärte Sander, der auch für die CDU im Freiburger Gemeinderat ist.
Im Mittelpunkt der Gründungsversammlung stand eine Podiumsdiskussion unter der Fragestellung "Wollen wir uns das Alter leisten? - Würde versus Kostenfaktor". Dekan Markus Engelhart sagte dabei die evangelische Kirche tue in der Seelsorge in Alten- und Pflegheim "weniger als sie tun sollte". Damit die Würde des Menschen gewahrte werde bedürfe es neben der guten Ausstattung der Heime auch der seelsorglichen Präsenz von Pfarrern und Diakoninnen. Weil eben diese Präsenz besonders im Freiburger Ostern, wo es zahlreiche Alten- und Pflegeheime gibt, nicht immer gewährleistet war, hätte man vor kurzem das Projekt "Altern in Würde" gestartet. Dieses beinhalte, dass sich auch die Träger einer Altenhilfeeinrichtung an den Kosten für eine Seelsorgestelle beteiligen. Engelhardt meinte das Wort "pflegebedürftig" müsse durch den Terminus "pflegeberechtigt" ausgetauscht werden.
Domkapitular Bernd Uhl, von der Erzdiözese Freiburg betonte, dass die Angebote von Seelsorge mit in das Qualitätsmanagement einer Einrichtung gehörten. Auch die Tatsache, dass viele kirchliche Träger ihr Personal in eignen Schulen ausbilde sei von Vorteil. Nirgends sei die "Frustrations- und Burn-out-Rate" so hoch wie in Pflegeberufen, eine qualitativ gute Ausbildung könne hier vorbeugend wirken. Zudem sei eine zuverlässige tariflich gewährleistete Entlohnung wichtig, sie stehe dabei für die Zuverlässigkeit einer Einrichtung. Auch Pflegende könnten "im Prozess der Pflege" seelsorglich tätig sein. "Ein gutes Wort ist Seelsorge", meinte er, vor den etwa fünfzig Anwesenden der Gründungsversammlung.
Die Moderatorin des Abend, Angelika Schmidt, hatte berichtete, dass in Baden-Württemberg zur Zeit etwas 250.000 Menschen pflegebedürftig seinen. Dies entspräche einer Steigerung von 6 Prozent in den vergangen zehn Jahren.
12. 8. 11
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Freiwillig ins Armenviertel
Gesegnet für Friedensdienst in Uruguay |
Freiburg (gh). Zu einem Jahr freiwilligen Friedensdienst in Südamerika wurde am Sonntag Julia Goedecke entsandt. Die 28-jährige Medizinisch-Technische Assistentin, wird die kommenden zwölf Monate in Montevideo, Uruguay in einem Armenviertel arbeiten. Die junge Frau stellte ihre Aufgabe,die sie Kinder und Jugendzentrum leistet, am Sonntag (24. 7. 11) im Gottesdienst in der Kreuzkirche (Stühlinger) vor, und Gemeindepfarrer Dieter Habel segnete sie.
Julia Goedecke wird im Barrio Borro, am Nord-Ost-Rand der Millionenstadt Montevideo in der Obra Ecumémica tätig sein. „Die Obra betreut zirka 100 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 18 Jahren. Die Kinder nehmen an einem umfangreichen Kurs- und Freizeitangebot teil, berichtet sie. Es gäbe schulunterstützende Kurse in Englisch, Mathe und Informatik, Musik- und Bastelworkshops sowie diverse Sportaktivitäten.
Der Freiwillige Ökumenische Friedensdienst (FÖF) der badischen Landeskirche organisiert den Einsatz gemeinsam mit der lutherischen Kirche von Rio de la Plata vor Ort. Die ausgesandten jungen Leute sollen dabei "interkulturelle Erfahrungen in sozialen Projekten und Begegnungsstätten im Ausland" sammeln. Noch im Laufe des August wird Julia nach Uruguay fliegen.
25. 7. 2011
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10 Jahre c-punkt MÜNSTERFORUM
Stadt-Mensch-Gott: Ein geistlich-musikalischer Abend im Freiburger Münster
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| Innenansicht des im vergangenen Jahr eingeweihten renovierten c-punkt, der seither auch in ökumenischer Verbundenheit geleitet und geführt wird. Insgesamt besteht der c-punkt, jetzt seit zehn Jahren |
Freiburg (cp). Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des c-punkts findet am Freitag, 22. Juli von 20-22 Uhr ein geistlich-musikalischer Abend im Freiburger Münster statt. Unter der Überschrift "Stadt-Mensch-Gott" gestalten die Mitarbeitenden des c-punkt Münsterforum zusammen mit Dekan Markus Engelhardt und der Münsterorganistin Barbara Kolberg ein offenes Angebot.
Sie sind eingeladen, bei Wort und Musik zu verweilen, sich von Impulsen und gestalteten Stationen anregen zu lassen und in Zeiten der Stille die persönlichen Anliegen vor Gott zu bringen.
Um 21.45 Uhr werden wir mit einem Nachtgebet den Abend beschließen.
Lesen Sie dazu auch den Beitrag aus der Lokalzeitung
Am Weg der Menschen (veröffentlicht am 21. Juli 2011 auf badische-zeitung.de)
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Pfarrerin und Diakonin starten im Norden
Einführungen in der Ludwigskirche
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Freiburg (gh). "Die Welt ist voll alltäglicher Wunder", dieses Lutherwort ist eines ihrer Lieblingszitate. Pfarrerin Adéla Strobel-Jartimova hat sicherlich schon viele dieser alltäglichen Wunder erlebt. Etwas Wunderbares könnte es auch werden, wenn sie am Sonntag, 17. Juli 2011, um 10 Uhr, von Dekan Markus Engelhardt als neue Pfarrerin der evangelischen Pfarrgemeinde Nord gottesdienstlich eingeführt wird. Hinzu kommt, dass sie bei dieser Einführung in der Ludwigskirche nicht alleine vor den Altar tritt. Denn zusammen mit ihr wird auch die neue Diakonin, Verena Essig, für den Gemeindedienst gesegnet. Im Gottesdienst wird auch die Kantate "Wer nur den lieben Gott lässt walten" von Felix Mendelssohn Bartholdy zu hören sein.
Gemeinsam mit Gemeindepfarrerin Friederike Folkers, die schon seit vielen Jahren Seelsorgerin an der Ludwigs- und Thomaskirche ist, ist nun das Team der hauptberuflich Tätigen, in dem vor kurzem neue gestalteten Pfarramt, wieder komplett. Pfarrerin Strobel folgt Pfarrerin Bärbel Schäfer, die zur Dekanin im Markgräflerland gewählt wurde und Diakonin Essig folgt Angelika Lutz, die in den Religionsunterricht wechselte.
Adéla Strobel-Jartimova ist gebürtig aus der Slowakei. Aufgewachsen in der Stadt Presov hatte sie am dortigen Gymnasium Deutsch als zweite Fremdsprache gewählt. 1995 begann sie dann ihr Theologiestudium an der Evangelischen Fakultät der Universität in Bratislava. Seit zehn Jahren ist die Theologin, die "neugierig auf Menschen und Kulturen" ist, nun in Baden und wurde jetzt vom Ältestenkreis der Nordgemeinde zur Pfarrerin mit Scherpunkt in der Thomaskirche gewählt.
Verena Essig ist die neue Diakonin in der Gemeinde. Die gebürtige Karlsruherin ist Absolventin der Evangelischen Hochschule in Freiburg und tritt ihre erste Stelle als Gemeindediakonin an. Auch die Religionspädagogin, die gerne wandern und joggen geht, hat ein Lieblingszitat, das im Grunde den Kern der christlichen Botschaft ausmacht: "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst".
15. 7. 11
Lesen Sie auch den Artikel aus der Badischen Zeitung
"In der Seele lutherisch" (veröffentlicht am 16. Juli 2011 auf badische-zeitung.de)
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Für eine gewaltfreie Lösung im Vauban
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Freiburg (cw). Die evangelischen und katholischen Seelsorger der "Kirche im Vauban" Pfarrer Martin Auffarth und Pastoralreferent Michael Hartmann wenden sich mit einem offenen Appell zur gewaltfreien Lösung im Konflikt um das Eingangsgelände im Vauban an die Stadträte.
Der evangelische Dekan Markus Engelhardt und der katholische stellvertretende Dekan Hansjörg Rasch begrüßen und unterstützen die Seelsorger in ihrem Anliegen, den städtischen Frieden durch eine Lösung des Konflikts zurück zu finden.
Die beiden Seelsorger nehmen eine zunehmende Polarisierung der Bevölkerung und eine Zuspitzung der Situation im Vauban wahr, die bis zu einer gewaltsamen Räumung führen könnte. Aus diesem Grund fordern sie die Stadträte auf, den vor kurzem einberufenen "Runden Tisch" aus Bürger und Bürgerinnen der Stadt Freiburg als Vermittler zwischen den Parteien zu unterstützen. Der "Runde Tisch" hat bereits neue Voraussetzungen für mögliche Lösungen geschaffen. Die Vertreterinnen und Vertreter von "Kommando Rhino" zeigen sich durch die vermittelnden Gespräche mit dem "Runden Tisch" zu konstruktiven Kompromissen fähig. Die vielfachen Gespräche zwischen Stadt und Besetzern scheinen derzeit an ein Ende gekommen zu sein. Um dennoch eine friedliche Einigung herbeizuführen, ist eine "dritte Kraft", als die sich der "Runde Tisch" sieht, äußerst hilfreich. Damit wäre eine Basis vorhanden, die Stadt, Wagenkollektiv zusammen mit möglichen privaten Grundstücksanbietern zu einer gewaltfreien Lösung führen können.
Hier finden Sie den Brief der Seelsorger an alle Stadträte/innen in Freiburg (pdf-Dokument)
9. 7. 11
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Diakonie-Aktion für Gesundheitsversorgung von Wohnungslosen
Opferwoche der Diakonie - Ferdinand-Weiß-Haus gibt es medizinische Hilfen |
Freiburg (gh). "Lass mich nicht allein" so lautet das Motto der diesjährigen Aktion Opferwoche der Diakonie, die in ganz Baden-Württemberg vom kommenden Sonntag, (26. Juni 2011) bis Sonntag, 3. Juli dauert und mit einer Haus- und Straßensammlung verbunden ist. In Freiburg geht des dabei besondes um Menschen in Wohnungsnot, die nicht allein gelassen werden sollen. Mit einem Gottesdienst in der Kreuzkirche, Fehrenbachallee 50, wird die Aktion am Sonntag, um 10 Uhr, für den Stadtbereich eröffnet. Dabei wird ein Freiburger Projekt, das von der Opferwoche bezuschusst wird besonders vorgestellt: Gesundheisförderung für Menschen in Wohnungsnot im Ferdinand-Weiß-Haus (FWH).
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Aufgetankt beim Kirchentag
Ein persönlicher Erfahrungsbericht |
Beim 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden hat auch eine Gruppe Freiburger Jugendlicher teilgenommen. Studierende die in der ESG engagiert sind waren ebenso dabei wie Mitarbeitende des Jugendwerks. Frank Schrade war einer der Gruppe. Hier sein persönlicher Erfahrungsbericht
Mit dem Sonderzug ging es früh morgens um 6Uhr vom Hauptbahnhof Freiburg los. Eine Gruppe von jungen Studierenden der Evangelischen Hochschule sowie eine handvoll Alleinreisender traf sich gespannt und erwartungsvoll.
Ich hatte mir einiges vorgenommen: Einen Freund in Bautzen besuchen, eine Bibelarbeit mit Jörg Zink und Nina Hagen, die Dresdner Kultband das "Blaue Einhorn".
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Pfingsten: Geistesgegenwärtige ökumenische Wende
Predigt von Dekan Markus Engelhardt im ökumenischen Gottesdienst
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Freiburg (gh). Eine "Art kopernikanische Wende" in der Ökumene forderte Dekan Markus Engelhardt in seiner Predigt zum Pfingstfest am Pfingstmontag (13. 6. 2011) in der Christuskirche. Bei dem ökumenischen Gottesdienst der evangelischen und katholischen Gemeinden aus den Stadtteilen Wiehre und Günterstal sagte Engelhardt: "Ich denke wir haben die jeweils anderen christlichen Gemeinschaften nicht mehr so anzusehen, als ob sie sich um die eigene Kirche als Mitte bewegen, so wie vor Kopernikus die Planeten als sich um die Erde drehend verstanden worden waren." Vielmehr müsste erkannt werden dass "wir mit den anderen Gemeinschaften zusammen" gleichsam wie Planeten um Christus als die Sonne kreisen und von ihm her Licht empfangen. Die Kirchen müssten dabei lernen sich "ein Stück weit" von außen zu sehen.
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Jugendtag 2011: "Die Welt ist bunt - Gott sei Dank"
Das gelungene Frühlingsevent
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MaGençlik günü »Dünya rengarenk - Tanriya sükür« La journée pour la jeunesse »le monde est coloré - Dieu merci!« Giornata per i giovani: »Il mondo è vario, grazie a Dio« День молодежи »Слава Богу, мир разноцветен!!«
unter diesem Motto hatte die Evangeliche Jugend Freiburg am 14.05. 2011 zu einem sportlichen, ökumenischen und interkulturellen Jugendtreffen in die Evangelische Kreuzkirche eingeladen. Mit Musik, Liedern und Texten zu Vielfalt und den Farben des Regenbogens begann der Nachmittag, zu dem Jugendliche aus den verschiedensten Gemeinden, Konfessionen, Religionen und Stadtteilen Freiburgs zusammen gekommen sind. Im Zentrum des Nachmittages stand ein Human-Life-Soccer-Turnier, ein Tischkickerspiel in Lebensgröße, bei dem die jungen Leute selbst die Spielfiguren waren.. Das Aufwärmprogramm mit dem bunten Fallschirm brachte allen viel Spass. Mit von der Partie waren u.a. die Jugendgruppe des Arbeitskreisbehinderter in der Christuskirche (ABC) ("Die Wilden Kerle"), die Jugendgruppe des islamischen Zentrums.("FC vom islamischen Zentrum") und die Katholische Junge Gemeinde (KJG) St.Michael ("Gegen gegen"). Fair play und ununterbrochener Regen begleiteten die aufregenden Spiele, bei denen die wenigen Regenjacken ständig zwischen den Teams hin und herwanderten. Nebenher wurden bunte Urkunden selbst gesprayt und es gab lecker vielfältiges Gemüse mit Schafskäse in Fladenbrottaschen Bei der SiegerInnenerhrung zum Schluss - der erste Preis ging an den "FC vom islamischen Zentrum"- waren alle zwar pitsch nass, aber gleichzeitig sehr zufrieden bei diesem bunten Ereignis mitdabeigewesen zu sein..
14.6.11
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Ein "Ja" zur Taufe
300 Gottesdienstbesucher feierten zehn Taufen
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Freiburg (gh). Bei einem Tauffest der evangelischen Freiburger Westpfarrei, wurden am Christi Himmelfahrtstag zehn Kinder getauft. Vor rund 300 Gottesdienstbesuchern im Rondell im Rosengarten innerhalb des Escholzparks, tauften die vier Westpfarrer sechs Mädchen und vier Jungen im Alter von zwei Wochen bis zehn Jahren. Das heitere Tauffest stand unter dem Motto "Gottes 'JA' zu uns Menschen". Pfarrer Dieter Habel sagte: "Heute herrscht auch im Himmel Freude und es wird gefeiert", denn das 'Ja' zu Gott sei bestimmend für das ganze Leben.
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Tauffeste mit geplanten 27 Taufen
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Freiburg (gh). Ein Tauffest bei dem zehn Kinder im Alter von einer Woche bis zehn Jahren getauft werden sollen, wird am Christi Himmelfahrtstag, Donnerstag 2. Juni, in Freiburg gefeiert. Die Pfarrgemeinde West lädt dabei auch alle Tauffamilien im Anschluss an den open-air-Gottesdienst im Escholzpark (Beginn um 10.30 Uhr im Rondell beim Rosengarten) zu Gegrillten und Kaffee und Kuchen ein.
An vier Taufstationen werden vier Pfarrer im Rahmen des Gottesdienstes die sechs Mädchen und vier Jungen taufen.
Das zweite Tauffest der Freiburger Westpfarrei findest dann am 10. Juli statt. Dann werden auf dem Markusplatz beim Seeparkgelände 17 Kinder getauft werden. Unter den Tauffamilien sind auch Alleinerziehende, die sagen sie könnten sich ein eigenes Fest anlässlich einer Taufe nicht leisten.
Die Gottesdienste stehen unter dem Motto: Taufe: Gottes Geschenk und verstehen sich als ein Teil des Jahrs der Taufe, das in der evangelischen Kirche 2011 ein Schwerpunktthema ist.
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30. 5.11
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Neue Geschäftsführerin für Diakonieverein in Weingarten
Mehr als 100 Angestellte für Kinder- und Jugendarbeit
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Freiburg (gh). Stefanie Rausch ist seit Anfang Mai die neue Geschäftsführerin des Diakonievereins der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde. Die Diakonin und Sozialarbeiterin wurde am Donnerstag (26. Mai), von Dekan Markus Engelhardt im Gottesdienst im Gemeindezentrum der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, Bugginger-Str. 42, in ihre neue Aufgabe eingeführt und gesegnet. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Empfang geladen. Die 36-Jährige ist Nachfolgerin von Wolfgang Stahlberg, der im vergangenen Jahr seien Ruhestand angetreten hatte.
Zum Diakonieverein der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde e.V. im Stadtteil Weingarten gehören drei Kindertagesstätten, das Kinder- und Jugendzentrum, die Mobile Jugendarbeit und ein Nachbarschaftstreff. Außerdem ist im Verein eine Seelsorgerin beschäftigt, die für die Mitglieder da ist. Schließlich kooperiert man auch mit der katholischen Schwestergemeinde St. Andreas und mit der Erwachsenenbegegnungsstätte, dem sozio-kulturellem Zentrum im Stadtteil. Über 100 Mitarbeitende sind bei dem diakonischen Träger angestellt. Vorsitzender des Vereins, der 1970 gegründet wurde, ist seit kurzem Professor Joachim Walter, ehemals Rektor der Evangelischen Hochschule und später Vorstandsvorsitzender der Diakonie Kork.
26. 5. 11 |
Ernst-Lange-Haus eröffnet
Kirche in der Stadt in Freiburg |
Freiburg (gh). Mit einem Tag der offenen Tür wurde am Wochenende (Samstag, 21. Mai) das neue Ernst-Lange-Haus der evangelischen Kirche in Freiburg eröffnet. Das neue Domizil von Dekanat, Schuldekanat, Erwachsenenbildung, Jugendwerk, Pressebüro und der gesamten Kirchenverwaltung war im Februar aus dem alten Haus in der Goethestraße an den neuen Standort in der Habsburgerstr. 2 umgezogen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzen die Gelegenheit, um in dem markanten Gebäude, das auch als "Evangelisches Forum" bezeichnet, wird die Mitarbeitenden und deren Arbeitsplatz kennen zu lernen.
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Ernst-Lange-Haus wird eingeweiht
Neues Domizil für Einrichtungen der Evangelischen Kirche
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Freiburg (gh). Mit einem Tag der Offen Tür wird am kommenden Samstag, 21. Mai das neu bezogene Ernst-Lange-Haus der evangelischen Kirche in der Habsburgerstr. 2 eröffnet und eingeweiht. Von 11 Uhr bis 16 Uhr können in dem dreigeschossigen Haus, das auch den Zusatz "Evangelisches Forum" trägt, alle Räume besichtigt werden. Auf 11.30 Uhr ist ein Empfang für geladene Gäste vorgesehen, bei dem Dekan Markus Engelhardt auch auf den Namenpatron, Ernst Lange, eingehen wird.
In dem markanten Gebäude bei der Straßenbahnhaltestelle "Okenstraße" (Linie 2) haben das Dekanat, das Schuldekanat mit der Medienstelle, die Erwachsenenbildung, der Dienst in der Arbeitswelt (KDA), das Jugendwerk, die Pressestelle sowie die komplette Verwaltung mit den Abteilungen Personal-, Bau-, Finanz, Kindertageseinrichtungen ein neues Zuhause gefunden. Rund 30 Arbeitsplätze sind hier zusammengefasst. Außerdem tagt im Ernst-Lange-Haus der evangelische Stadtkirchenrat und die Stadtsynode hat hier mit der Geschäftsführung ihren Sitz.
Am Tag der Offenen Tür lädt das Jugendwerk auch zu einem "Hausspiel" für Kinder und Jugendliche ein. Am Nachmittag wird mit einer Vernissage eine weitere Funktion des Hauses, die als Ausstellungsort, gestartet. Gezeigt wird Malerei von Wolfgang Mehnert mit Werken in Öl und Acryl. Die Vernissage beginnt um 14.30 Uhr, die Ausstellung ist dann bis zum 2. Juli während der Öffnungszeiten zu sehen.
Für den Vorschlag, das Haus nach Ernst Lange zu benennen, hatte sich die Stadtsynode nach eingehender Debatte entschieden. Ernst Lange (1927 bis 1974) gilt als einer der bedeutendsten Theologen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er wirkte einflussreich auf die evangelische Jugend- und Erwachsenenbildung, war prägend in der Kirchenreformbewegung der 1960er und 70er Jahre und entwickelte eine neue Predigtlehre.
Im Ernst-Lange-Haus / Evangelisches Forum ist auch ein "Raum der Stille" eingerichtet, hier werden Gottesdienste und Andachten mit den Mitarbeitenden und mit Besuchern gefeiert werden. In einem größeren Tagungsraum gibt es Platz für die Veranstaltungen der Erwachsenenbildung. Mehrere kleinere Räume sind für Gruppenarbeit und Gremien vorgesehen. Das Ernst-Lange-Haus ist in der Regel montags bis donnerstags von 8.30 bis 18 Uhr geöffnet, freitags bis 12 Uhr. Erreichbar sind alle Einrichtungen über die zentrale Telefonnummer 0761 70863 0
17. 5. 11 |
| Dagmar Zobel wird neue Prälatin in Südbaden |
Karlsruhe / Freiburb (zfk/gh). Pfarrerin Dagmar Zobel (54) wird als Prälatin für den Kirchenkreis Südbaden den Landesbischof künftig in der geistlichen Leitung unterstützen. Die gebürtige Karlsruherin war zuletzt Dozentin für Seelsorge am Predigerseminar in Heidelberg. Sie übernimmt das Amt von Hans Pfisterer, der zum 31. Oktober 2011 in den Ruhestand tritt.
Dagmar Zobel wurde am Mittwoch vom Landeskirchenrat in synodaler Besetzung in das neue Amt gewählt. "Pfarrerin Zobel bringt neben der umfassenden theoretischen Kenntnis im Bereich Seelsorge eine langjährige und vielfältige Praxis mit", begründete Landesbischof Ulrich Fischer seinen Vorschlag. Vorrangige Aufgabe der Prälaten ist die Seelsorge an den Seelsorgern sowie der Kontakt und die Vermittlung zwischen den Kirchengemeinden und der Kirchenleitung. Dagmar Zobel wird in Freiburg ihren Amtssitz haben und ist für den Kirchenkreis Südbaden zuständig, der von Baden-Baden bis an den Bodensee reicht.
Nach dem Abitur in Karlsruhe studierte Dagmar Zobel zunächst Chemie und Physik, bevor sie Theologie in Heidelberg studierte. Ihr Lehrvikariat sowie ihr Pfarrvikariat absolvierte sie in Pforzheim. Anschließend war sie in Stellenteilung mit ihrem Mann Pfarrerin in Markdorf am Bodensee. Seit 1999 ist sie für die seelsorgliche Ausbildung angehender Pfarrerinnen und Pfarrer am Predigerseminar in Heidelberg zuständig.
Dagmar Zobel engagierte sich neben ihrer Mitwirkung im landeskirchlichen Zentrum für Seelsorge in der Notfallseelsorge und in der Vernetzung der Ausbildungsstätten für Pfarrerinnen und Pfarrer. Einige Jahre war sie im Vorstand der Internationalen Fachkonferenz der Predigerseminare tätig. Dagmar Zobel ist Mutter von zwei Töchtern. Sie ist verheiratet mit Achim Zobel, der Dekan im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald mit Sitz in Müllheim ist.
13. 5. 11
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Fröhliche und gute Arbeit
Am Sonntag wurde das neue Pfarrehepaar Heidler in der Friedenskirche eingeführt.
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Freiburg (gh). Im Mittelbadischen sollte eigentlich Schluss sein, sie wollten nicht weiter in den Süden - aber jetzt sind sie doch in Freiburg gelandet. Angela und Albrecht Heidler wurden am Sonntag, 15. Mai, von Dekan Markus Engelhardt als Pfarrerin und Pfarrer in der Friedenskirche, im Gottesdienst eingeführt. Das Theologenehepaar war im vergangenen Herbst in die Nachfolge von Pfarrerin Ute Niethammer gewählt worden.
Hauptgrund für den Wechsel von Rheinstetten bei Karlsruhe, wo die beiden acht Jahre lang sich die Pfarrstelle teilten, sind die Kinder. Zehn, acht und sechs Jahre sind die beiden Söhne und die Tochter alt, da stehe der Wechsel in weiterführende Schulen an, sagt Angela Heidler. Und zudem sei dies in der Badischen Landeskirche häufig, dass Geistliche nach zehn, zwölf Jahren die Gemeinde wechseln, ergänzt Albrecht Heidler. Aus ihrer ersten Gemeindepfarrstelle hätten sie sich "extrem schweren Herzens" verabschiedet.
"Die Gemeindeversammlung fand ich toll" berichtet dann aber die 39-jährige Pfarrerin, von Ihrer Vorstellung vor den Interessierten aus der Friedensgemeinde und aus der Ost-Pfarrei vor einiger Zeit. Der Predigtbezirk um die Friedenskirche gehört zur Pfarrgemeinde Ost. Eineinhalb Stunden hätten die Leute das Pfarrehepaar zur ihrer bisherigen Arbeit und ihrer Person befragt. "Da war eine große Offenheit spürbar und hohes Interesse am Gemeindeleben", so 43-jährige Pfarrer. Dies habe den Entschluss zur Bewerbung in Freiburg schließlich bestärkt.
Neugierig sind die zwei auch schon auf ihre Pfarrerkolleginnen und kollegen, mit denen sie künftig auch im gerade erst eröffneten gemeinsamen Pfarramt für die Ost-Gemeinden zusammenarbeiten werden. Die gemeinsam genutzten Büroräume liegen beim Pfarrhaus in der Hirzbergstraße um die Ecke. "Da kann man einiges ausprobieren", erwarten die beiden. "Wir sind gewohnt im Team zu arbeiten".
Groß geworden sind beide eher im Norden, sie machte ihr Abitur Hannover, er in Berlin. Studiert hatte das Pfarrehepaar, teilweise zeitversetzt, in Leipzig, Edinburgh/Schottland und in Heidelberg. Nach der gemeinsamen Vikarszeit in Villingen folgte dann die Pfarrwahl auf die erste eigene Pfarrstelle in die Gemeinde Mörsch/Neuburgweier die zu Rheinstetten gehört.
In ihrer Freizeit war die neue Pfarrfamilie an Sonntagen häufig nach dem Gottesdienst im Pfälzer Wald unterwegs. Bei den Halbtagswanderungen waren von klein auf immer die Kinder dabei. Jetzt liegt ein neues Wanderrevier, auch im übertragenen Sinne vor der Tür. "Wir wollen hier eine gute fröhlich Arbeit machen" sagen die Heidlers - und beide strahlen dabei.
12. 5. 11
Lesen Sie hier die Ansprache von Dekan Engelhardt zur Einführung von Angela und Albrecht Heidler.
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Ellenbogengesellschaft soll mit der Diakonie rechnen
Oberkirchenrat Urs Keller heute von Landesbischof Dr. Fischer in sein Amt als Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Baden eingeführt
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Karlsruhe / Freiburg (as/mc) Die heutige Ellenbogengesellschaft müsse mit einer Diakonie rechnen, die sich für Menschen einsetzt, die "unterschätzt und verkannt" werden- so wie oftmals kranke oder behinderte Menschen. Das sagte Oberkirchenrat Urs Keller in seiner Predigt zu seiner Amtseinführung als Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Baden heute in der evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe. Landesbischof Dr. Ulrich Fischer bescheinigte Keller in seiner Einführungsansprache "Managementqualitäten, Leitungskompetenz, politisches Verhandlungsgeschick und wirtschaftlichen Sachverstand".
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"Gedankliche Schlichtheit" des Restrisikos überwinden
Gedenkgottesdienst im Freiburger Münster
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Freiburg (gh). Auch für die Kirchen sei die Zeit nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl "kein Ruhmesblatt" gewesen, denn gelernt haben wir "daraus in den vergangenen 25 Jahren herzlich wenig". Dies sagte Dekan Markus Engelhardt am Ostermontag im Freiburger Münster bei einem ökumenischen Gedenkgottesdienst anlässlich der Atomkatastrophen in Tschernobyl und der Fukushima. Es sei "unverantwortlich gedacht" gewesen, vor dem Leben der jetzigen und künftiger Generationen "lediglich das Menschenmögliche an Sicherheitsstandards in Kernkraftwerken zu etablieren". Denn bereits die Möglichkeit sei vor dem Maßstab des Lebens und der Lebensgefährdung von gleichem Gewicht wie die Wirklichkeit, so der evangelische Dekan. Die tödliche Dimension des verschleiernden Begriffs "Restrisiko" sei für viele Menschen buchstäblich hautnah geworden.
In seiner Predigt zu einem Text aus dem Johannesevangelium (Joh. 11,17-27) sagte Engelhardt rückblickend, "statt Demut vor dem Leben als angemessene Lehre aus der Katastrophe von Tschernobyl war bei uns sehr schnell wieder die alte westliche Überheblichkeit eingekehrt". Die Figur der biblischen Marta habe in ihrer Trauer um den verstorbenen Bruder erfahren, dass wohlmeinende Worte bloße Vertröstung war. Sie wollte sich mit bloßen Worten nicht abfinden und habe sich nach konkretem Handeln gesehnt. Heute müsse mit der trauernden Marta im Blick auf die Energiedebatte gesagt werden, wer sich damit zufrieden gebe, von einem erhöhten Energiebedarf auf die Notwendigkeit erhöhter Energieproduktion zu schließen, zeige "erstaunliche gedankliche Schlichtheit". Wer mit Recht zur Atomkraft "Nein, Danke!" sage müsse mit gleicher Eindeutigkeit zum Energiesparen "Ja, bitte!" sagen.
Tschernobyl habe eine Angst freigesetzt, die geräuschlos um sich gegriffen habe. "Die friedliche Nutzung der Kernenergie hatte einen unsichtbaren Feind des Lebens in die Welt gebracht, der bis heute ein beängstigender Begleiter vieler Frauen und Männer" sei.
Engelhardt würdigte auch die vielen Initiativen, durch die ein Netzwerk von Hilfeleistungen entstehen konnte. 250.000 Kindern seinen bis heute zur Erholung in Gastfamilien in Deutschland aufgenommen worden. "Neue und tiefe Verbindungen sind zwischen Menschen entstanden." Die Katastrophe von Tschernobyl fordere heraus "auf allen Ebenen die Option für das Leben zu suchen und zu ergreifen". Ostern sei der "ultimative Protest" gegen ein "Immer-weiter-so".
Die komplette Predigt von Dekan Engelhardt ist zu finden Sie hier
25. 4. 2011 |
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Nicht überraschungsfest werden
Glocken der Christuskirche läuteten an Ostersonntag nach sieben Jahren wieder
Osterpredigt von Dekan Engelhardt
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Freiburg (gh). Ostern sei die Aufforderung sich nicht im Gewohnten einzurichten und offen zu bleiben für Außergewöhnliches. Dies sagte Dekan Markus Engelhardt bei seiner Predigt am Ostersonntag in der Freiburger Christuskirche. "Werdet nicht überraschungsfest", rief der Dekan den Gläubigen zu, und zitierte dabei ein Wort des katholischen Theologen Johan Baptist Metz. Ostern sei die "Umwertung aller bis dahin geltenden Werte und ist die Überraschung der Welt schlechthin", so Engelhardt.
Der Furcht, von der die Frauen bei der Gottesbegegnung am leeren Grab ergriffen wurden, setze das Ostermorgenerlebnis sein "Fürchtet euch nicht" entgegen. Die Überwindung der Furcht spiele im christlichen Glauben eine Schlüsselrolle.
Erstmals seit sieben Jahren hatten die Glocken der über hundertjährigen Christuskirche im Stadtteil Wiehre die Gläubigen wieder zum Gottesdienst gerufen. Das Geläut war wegen Sanierungsarbeiten seit 2004 nicht mehr zu hören. Jahreslang hatte die Gemeinde für die Instandsetzung gestammelt und zahlreiche Aktionen durchgeführt. Nicht nur Narzissen, auch Glocken einer Kirche könne mit Fug und Recht Osterglocken genannt werden, meinte Dekan Engelhardt. Denn die Aufgabe von Kirchenglocken sei ein durch und durch österliche: sie rufen sonntags zum Gottesdienst. Jeder sonntägliche Gottesdienst sei nach christlichem Verständnis seit alters her ein kleines Osterfest. Bei Furcht, Resignation und Ohnmachtsgefühlen könnten Glocken "mit ihrer unbescheidenen Klarheit eine richtig gute Therapie sein". Christen ließen sich nicht von der Furcht überwältigen, sie lassen sich auf den Geist ein, den Gott gegeben habe.
Engelhardt forderte die Gläubigen auf sich nicht "ein für alle Mal" fest zu legen, "so wie der todesstarre Jesus am Grab festgelegt war". "Traue Gott die österliche Kraft zu, dass er da verändern kann, wie du von anderen nichts Neues mehr erwarten kannst." "Mach dein Leben nicht gnadenlos", ohne Hoffnung und Liebe verkümmere unser Leben, so Dekan Engelhardt.
Die komplette Predigt von Dekan Engelhardt ist hier zu finden
24. 4. 2011
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Karfreitag und das mitgenommene Leben
Dekan Engelhardt verurteilt den Spott über Ex-Dekan Stoffel
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Freiburg (gh). Wer an Karfreitag auf die beispiellose Leidensgeschichte schaue, bei der ein "ausgezogener Mensch am Kreuz hing" und "Gott selbst bloßgestellt wurde", der bleibe nicht zurück in einem Leben voller Anklagen und Selbstvorwürfe. Dies sagte Dekan Markus Engelhardt in seiner Predigt über einen Text aus dem Lukasevangelium (Lk. 23,33-49) zum Karfreitag in der Freiburger Christuskirche. Die Passionsgeschichte sei mehr als das ergreifende Beispiel eines Gerechten, der selbst im schlimmsten Leiden seiner Sache treu geblieben sei. Und sie sei mehr als ein "aufrüttelnder Appell zur Solidarität mit den unschuldig Leidenden" sagte der Dekan. Das Leiden Jesu am Kreuz sie vielmehr die "Umwertung aller Werte" die in der Bibel Vergebung der Sünden genannt werde.
Engelhardt erinnerte in der Predigt an seinen katholischen Amtsbruder Claudius Stoffel, der in der vergangenen Woche, an einem alkoholbedingtem Verkehrsunfall, auf sein Amt als Dompfarrer und Dekan in Freiburg verzichtet hatte. Zu dem Amtsverzicht könne man zwar verschiedener Meinung sein, doch sei es "erschreckend und abstoßend wie katholische Christen, die sich selber als besonders 'romtreu' bezeichnen, im Schutz der Anonymität des Internets mit sprungbereiter Feindseligkeit über Claudius Stoffel hergefallen sind". Mit kaum verhüllter Häme und Schadenfreude habe man versucht einem "missliebigen" Dekan die Würde zu nehmen. "Aber seine Würde liegt Gott sei Dank nicht in ihren, sondern eines anderen Händen", so Engelhardt.
Es sei keine Schande, sich unter dem Kreuz wieder zu finden, so wie das Volk, das am Karfreitag an der so genannten Schädelstätte dabei stand und einfach dem Geschehen zusah. Die Leute, (Lukas redet vom "Volk") hätten bei dem was vor ihren stattfand, wenigsten keinen Hohn und Spott über den Gekreuzigten geschüttet. Sie hätten sich an die Brust geschlagen und so ihre Betroffenheit zum Ausdruck gebracht. Sie wurden so mitgenommen in die Geborgenheit der Liebe Gottes, durch alle "Peinlichkeiten und Ängste hindurch", sagte der Geistliche. Es gäbe nichts war in einem "mitgenommenen Leben" nicht wertvoll und sinnvoll sei, denn es werde „mitgenommen in das neue österliche Leben".
Hier finden Sie die komplette Predigt von Dekan Engelhardt
22. 4. 2011
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| Dekan Engelhardt im TV-Südbaden-Talk |
| Freiburg (gh). Zur aktuellen Situation der Ökumene in Freiburg, besonders nach dem Amtsverzicht von Dompfarrer Claudius Stoffel, wurde Dekan Markus Engelhardt in den Südbaden-Talk eingeladen. Im Privatsender TV-Südbaden, der über Kabel und Satelit zu empfangen ist, wird die Aufzeichnung am Donnerstag, 21. April ab 18.30 Uhr zu sehen sein. Engelhardt wird dabei während einer Fahrt mit der Freiburger Straßenbahn von dem TV-Jornalisten Stefan Pawelek interviewt. Titel der Sendung: "Ein Pfarrer - Mensch und Vorbild". Die Sendung wir regelmäßig im TV-Südbaden-Programm wiederholt und auch im Senderarchiv abrufbar.
mehr bei TV-Südbaden
20. 4. 2011
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Landessynode stimmt Erweiterungsbau für die Evangelische Hochschule Freiburg zu
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Bad Herrenalb/Freiburg (zfk). Die Evangelische Hochschule Freiburg soll erweitert werden. Die Landessynode beauftragte das Kirchenbauamt der Landeskirche, einen Erweiterungsbau mit großem Hörsaal, Mensa, Seminarräumen und Büros konkret zu planen. "Denn wir platzen derzeit aus allen Nähten", sagte Rektor Reiner Marquard.
"Der Beschluss der Landessynode ist die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit", unterstrich der Theologieprofessor. Die in den 80er Jahren gebaute Hochschule wurde für rund 500 Studierende geplant, eingeschrieben sind derzeit aber 850 Studierende. Im September übernimmt die EH Freiburg zusätzlich die Prädikantenausbildung der Landeskirche.
Wegen des Platzmangels muss auch in Kellerräumen und Containern auf dem Campus unterrichtet werden. Der kubusförmige Erweiterungsbau, der nach dem Willen der Landessynode inklusive Planung nicht mehr als 6,2 Millionen Euro kosten darf, verschafft der Hochschule ein Drittel mehr Platz. Dort können dann auch Fachtage veranstaltet werden, die nach den Worten Marquards in den Bachelor- und Master-Studiengängen immer wichtiger werden. "Wir kommen mit den neuen Räumlichkeiten auch dem Bedarf einer veränderten Hochschulkultur nach", sagte der Rektor.
Ziel sei es, den Erweiterungsbau auf dem Gelände der EH im Freiburger Stadtteil Weingarten zum Wintersemester 2013/14 zu beziehen, sagte Marquard. Er unterstrich die Bedeutung der Hochschule für die Landeskirche: "Sie versteht sich als Teil des kirchlichen Auftrags zur Selbstreflexion des christlichen Glaubens, deren wichtigster Auftrag die wissenschaftliche Bildung derer ist, die dann wieder in weiteren Bildungsvollzügen aktive und prägende Rollen übernehmen."
Schwerpunkt der Hochschule sind die Bachelor-Studiengänge. "Wir vermitteln angehenden SozialarbeiterInnen, GemeindediakonInnen sowie FrühpädagogInnen eine praxisnahe Berufsausbildung", erklärte Marquard.
16. 4. 11 |
| Engelhardt: "Stoffel war Glückfall für die Ökumene" |
Freiburg (gh). Zum Amtsverzicht des katholischen Stadtdekans Claudius Stoffel, nimmt Markus Engelhardt, evangelischer Stadtdekan in Freiburg, wie folgt Stellung:
"Der Rücktritt meines katholischen Amtsbruders Dompfarrer Claudius Stoffel stimmt mich zutiefst traurig. Zugleich habe ich hohen Respekt vor seiner souveränen Entscheidung. Claudius Stoffel und ich sind, beide vom Bodensee kommend, nahezu zeitgleich vor vier Jahren als Dekane unserer Kirchen nach Freiburg gekommen. In diesen Jahren ist zwischen uns eine persönliche und ökumenische Beziehung gewachsen, wie ich sie mir besser und beglückender nicht hätte wünschen können. Die vielen gemeinsamen Gottesdienste, die wir zu den unterschiedlichsten Anlässen vor allem im Münster gefeiert haben, bleiben unvergeßlich und waren für mich immer wieder eine geistliche Erfüllung, weil ich Dekan Stoffel als einen großartigen Prediger und spirituell sensiblen und umsichtigen Liturgen erlebt habe. In einer kühl gewordenen ökumenischen Großwetterlage ist Freiburg wirklich ein "ökumenisches Biotop", in dem ein lebendiges Miteinander zwischen den Kirchen gedeihen und gelebt werden kann. Die katholische Stadtkirche in Freiburg ist uns Evangelischen neugierig, verläßlich und auf gleicher Augenhöhe begegnet. Dies ist nicht zuletzt ein persönliches Verdienst von Claudius Stoffel, wofür ich ihm dankbar bleiben werde. Er war ein Glücksfall für die Ökumene in unserer Stadt.
Es ist der Herzschlag evangelischen Glaubens, daß jede Person vor Gott und vor den Mitmenschen mehr ist als die Summe ihrer Taten, ihrer Erfolge und ihrer Scheiterns. Diese biblische Einsicht gilt jetzt gerade auch Claudius Stoffel. Für die Evangelische Kirche in Freiburg und ganz persönlich wünsche ich ihm für die neuen Wege, die er jetzt gehen wird, Gottes Bewahrung und die Solidarität der Menschen, die ihm verbunden sind."
13. April 2011
Lesen Sie auch in der Badischen Zeitung: Alkoholfahrt: Dompfarrer Stoffel tritt zurück (veröffentlicht am 13. April 2011 16:47 Uhr auf badische-zeitung.de)
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Tschernobyl und Fukushima
Gedenkgottesdienst im Freiburger Münster am Ostermontag |
Freiburg (gh) Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und Gemeinden (ACK) in Freiburg lädt gemeinsam mit den Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen am Vorabend des 25. Gedenktages der Atomreaktor-Katastrophe von Tschernobyl und nach dem Gau von Fukuschima zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst ins Freiburger Münster ein. Das wurde bei der Vollversammlung der ACK am Mittwochabend, (6.4.11) bekannt gegeben. Der Gottesdienst am Ostermontag, 25. April 2011, beginnt um 17 Uhr. Eine gemeinsame Gruppe bereitet den Gottesdienst vor. Beteiligt sind auch der katholische stellvertretende Dekan Hansjörg Rasch und Stadtdekan Markus Engelhardt (evangelisch).
7. 4. 2011
mehr aktuelle Infos hier
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Evangelisches Engagement im Bermudadreieck
Internet-Auftritt und Straßenkontaktarbeit für Freiburger Party-Szene
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Freiburg-Stadtmitte (na). Schon seit August 2010 sind ehrenamtliche Suchtpräventionsberater des von Freiburger Kirchen getragenen Downtown-Street-Teams Freitag und Samstag Nacht im Freiburger Bermudadreieck unterwegs, um mit Discobesuchern in Kontakt zu kommen und vor Gefahren zu warnen. Nun ist auch die Präventions- und Lebenshilfe-Homepage www.downtown-freiburg.de online, mit der ein schneller szenerelevanter Zugang ins Hilfenetz ermöglicht werden soll.
Nach mehrjähriger Planung und Schulungsmaßnahmen wird das Team mit seinem Webauftritt jetzt sichtbarer als es in den vergangenen Monaten gewesen war. "Wir brauchten diese Phase, um unsere Mitarbeiter zu schulen und erste Erfahrungen zu machen" erklärt der 50jährige Sozialarbeiter Thiemo Stoephasius, der das Team leitet, die Strategie.
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Ein bißchen wie Kino mit Gott
Jugendwoche Jesus-House geht mit vollem Paulussaal zu Ende
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| Freiburg-Stadtmitte (na). Vier Abende lang machten Jugendgruppen aus verschiedenen Kirchen und Freikirchen im Freiburger Paulussaal den christlichen Glauben zum Thema. Das Besondere daran: Ein Großteil der Veranstaltung wurde aus der Stuttgarter Porsche-Arena in über 400 Orte übertragen. In Freiburg versammelten sich bis zu 250 Jugendliche an den Abenden, um auf "music & message" aus Stuttgart zu hören. Am Samstag (2. 4.) war die Veranstaltungsreihe zu Ende gegangen. Mit beteiligt war auch die Personalgemeinde "dreisam3", die zur Evangelischen Kirche in Freiburg gehört.
Gott, Glaube, Liebe, Hoffnung. Das waren die Themen der vier Abende.
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Neuer Name:
Ernst-Lange-Haus / Evangelisches Forum
Stadtsynode kümmert sich auch um Gebäudebestand und zieht positive Bilanz zur Strukturreform
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Freiburg (gh). Das markante Gebäude am Anfang der Habsburgerstraße, in das vor kurzem verschiedene Einrichtungen der evangelischen Kirche eingezogen sind, wird nach Ernst Lange, benannt. Er gilt als einer der bedeutendsten praktischen Theologen der Nachkriegszeit mit klarer ökumenischer Prägung. Dies beschloss die Freiburger Stadtsynode bei ihrer Frühjahrstagung am Samstag (26. 3. 11) im Gemeindezentrum der Matthäuskirche. Das neue "Ernst-Lange-Haus" wird in der zweiten Zeile im Untertitel "Evangelisches Forum" bezeichnet.
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Pfarrerin Niethammer wird als Schulpfarrerin eingeführt
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Freiburg (gh). Pfarrerin Ute Niethammer, die neun Jahre lang Gemeindepfarrerin im Predigtbezirk Friedenskirche der Ost-Pfarrei war, wird nun als Schulpfarrerin gottesdienstlich eingeführt. Am kommenden Sonntag, 26. März 2011 wird Schuldekan Manfred Jeub in der Markuskirche, Am Hägle 11, die hauptamtliche Pfarrerin im Religionsunterricht für ihre neuen Aufgaben segnen. Beginn des Gottesdienstes, bei dem auch ihr katholischer Kollege Matthias Haueisen mitwirkt, ist um 9.30 Uhr. Pfarrerin Niethammer, die bereits am Schuljahresbeginn ihren Dienst begonnen hat, wird ein halbes Deputat am Wentzinger-Gymnasium einnehmen und dort von der fünften Klasse bis zur Oberstufe unterrichten. Mit der zweiten Deputatshälfte ist sie Mitarbeiterin der landeskirchlichen Frauenarbeit mit Sitz beim Oberkirchenrat in Karlsruhe.
In Freiburg gibt es 28 hauptamtliche evangelische Religionslehrerinnen und Religionslehrer im Dienst der Landeskirche, die in allen Schularten unterrichten. Darunter sind zwölf Pfarrerinnen und Pfarrer. Auch Gemeindepfarrerinnen und pfarrer sowie Gemeindediakoninnen und diakone, sind jeweils mit Teildeputaten für Religionsunterricht beauftragt. Weitere hauptamtliche Religionslehrerinnen- und -lehrer stehen im Dienstverhältnis mit dem Land..
23. 3. 11
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Stadtsynode tagt
Name für neues Haus, Jahr der Taufe und Freiburger Weg im Mittelpunkt
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Freiburg (gh). Vier große Themen werden bei der ganztägigen Frühjahrstagung der evangelischen Stadtsynode am kommenden Samstag, 26. März, ab 9 Uhr, in der Matthäuskirche, Sundgauallee 31, besonderes Gewicht einnehmen. Zunächst wird es um die Namensgebung für das neue Haus der evangelischen Kirche in der Habsburgerstraße 2 gehen. Der Ausschuss Stadtkirchenarbeit legt dazu drei Vorschläge vor.
Sodann werden die Pfarr- und Personalgemeinden über den Stand der Planungen zu ihren Gottesdiensten und Veranstaltungen zum Jahr der Taufe berichten. Das Thema „Taufe“ ist im laufenden Jahr ein besonderer Schwerpunkt in der Gemeindearbeit aller evangelischen Gemeinden.
Schließlich werden am Nachmittag die Ergebnisse der Evaluation des so genannten Freiburger Wegs vorgestellt. Im vergangenen Jahr war mit einer Umfrage in den Pfarreien nach einer Bewertung der durchgeführten Strukturmaßnahmen innerhalb der Evangelischen Kirchen Freiburgs gefragt worden. Das mit der Umfrage beauftragt Institut der Evangelischen Hochschule wird nun die Ergebnisse vorstellen.
Nach wie bedürfen die Immobilienfragen in der Kirche besonderer Anstrengungen So wird sich die Synode am Vormittag mit einem Vorschlag des Finanzausschusses beschäftigen wonach eine „befristete Vorwegentnahme der Grund- und Regelzuweisung zu Gunsten des Baubudgets“ von jährlich rund 350.000 Euro beschlossen werden soll. Ziel ist es die im Immobilienkonzept genannten Gebäude in im laufenden Jahrzehnt fitt zu machen.
Weiterhin wird bei der Sitzung des Kirchenparlaments der Zeitplan für die Umsetzung der Zielvereinbarungen aus der Bezirksvisitation vorgestellt und es sind einige Nachwahlen für verschiedene kirchliche Gremien geplant.
22. 3. 11 |
Landesbischof in Ethikkommission der Bundesregierung berufen
Fischer will Konsens über Atom Ausstieg
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Karlsruhe (zfk) Landesbischof Ulrich Fischer will sich in der neuen Ethikkommission der Bundesregierung für einen breiten gesellschaftlichen Konsens zum Atom-Ausstieg stark machen. Fischer erinnerte daran, dass die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) seit langem auf einen Ausstieg aus der Kernkraft und auf den forcierten Ausbau der Erneuerbaren Energien dringe.
Der badische Landesbischof ist von Bundeskanzlerin Angela Merkel als Vertreter der evangelischen Kirche in die Ethikkommission Sichere Energieversorgung berufen worden. Fischer sagte, er freue sich über die Ernennung und werde in der Kommission die von der EKD seit Jahren vertretene Position zur Atompolitik vertreten.
Die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima habe die Grenzen aufgezeigt, die dem Menschen gesetzt seien, unterstrich Fischer: "Sie zwingt uns Demut auf." Fukushima habe gezeigt, dass es sich bei der Atomkraft um eine Technik handele, die der Mensch in letzter Konsequenz nicht beherrschen könne. Dies sei nicht hinnehmbar, denn die Atomkraft könne eine tödliche Dynamik entwickeln.
Fischer begründete seine tiefe Skepsis auch mit der ungelösten Endlager-Frage. Mit dem Atommüll hinterlasse man kommenden Generationen eine Altlast, deren Schwere gar nicht abzuschätzen sei.
22.3.2011
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Gebet am Tag nach dem Erdbeben in Japan
Ewiger Gott,
wir machen Worte in diesen Tagen,
und spüren doch, daß Worte nicht fassen können,
was in Japan geschehen ist und noch geschehen könnte.
Jetzt, wo wir wieder deiner Passion gedenken,
merken wir ganz existentiell, daß es stimmt:
unser wirklicher Ort ist in der Tiefe, ganz unten.
Vor dich bringen wir die Schrecken dieser Tage:
Alles, wofür wir die Worte nicht finden,
alles, was uns den Glauben an dich,
deine Liebe und dein Da-Sein nehmen will.
Wir befehlen dir die vielen Menschen in Japan an,
die unsagbares Leid getroffen hat.
Die Toten nimm auf in dein österliches Leben.
Den Hinterbliebenen schenke Trost und Hoffnung.
Allen, die den Leidtragenden zu Hilfe kommen,
gib du Kraft, Geduld und Klugheit.
Und uns laß endlich anerkennen und danach tun,
daß wir nicht Herren der Natur sind,
sondern nur ein Teil von ihr.
Ach Gott,
unbegreiflich und verborgen erscheinst du uns.
Wir verstehen dich nicht - sprich du zu uns.
Wir sehen dich nicht - zeige dich uns doch.
Wir zweifeln an dir - halte uns in unserem kleinen, schwachen Glauben.
Wir lassen dich nicht,
du segnest uns denn.
Amen.
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Vorbereitung auf Tauffeste im Westen
Zum "Jahr der Taufe" werden die Tauffamilien beim Tauffest eingeladen
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Freiburg (gh). Genau 597 Kinder hat die Pfarramtssekretärin gefunden. Petra Eschmann, die im Pfarramt der evangelischen Westgemeinde arbeitet, hat ihre Kartei gründlich durchforstet. Sie entdeckte in den Unterlagen Kinder deren Familie (mindestens ein Elternteil) zwar der evangelischen Kirche angehören und hier registriert sind, die jedoch nicht getauft wurden - warum auch immer. Und da die Badische Landeskirche 2011 zum "Jahr der Taufe" ausgerufen hat, war für die Sekretärin, die Pfarrer im Westen, gemeinsam mit dem Ältestenkreis der Entschluss rasch gefasst. "Weil die Taufe etwas ganz wertvolles ist, das wir als Kirche haben, organisieren wir ein großes Tauffest und laden alle Familien mit ihren Kindern dazu ein", so der geschäftsführende Pfarrer Dieter Habel.
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EKD-Präses Göring-Eckhardt besucht Goethe II.
Kritik an Kürzung der Arbeitslosenunterstützung |
Freiburg (gh). "Menschen die draußen sind haben jetzt, nach den Kürzungen des Haushaltstitels, noch weniger Möglichkeiten auf den Arbeitsmarkt zurück zu kehren." Dies stellte die Grüne-Bundestagsabgeordnete Katrin Göring-Eckardt bei einem Besuch des Freiburger Arbeitslosentreffs fest. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags zeigte sich am Donnerstag in Freiburg sehr interessiert an der Arbeit des Arbeitslosentreffs und Gründerzentrums Goethe II. Die Abgeordnete der Grünen/Bündnis 90 besuchte gemeinsam mit der Grüne-Landtagsabgeordneten Edith Sitzmann die Einrichtung der Freiburger Diakonie. Göring-Eckardt, die auch Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland ist und Präsidentin des kommenden Kirchentags in Dresden freute sich darüber, dass die Diakonie mit ihrer Einrichtung in Freiburg vor allem von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Menschen schon so lange in hoher Qualität begleitet. Zugleich sprach sie sich mit Sitzmann dafür aus, die von Bund und Land beschlossenen Kürzungen in diesem Bereich zurück zu nehmen.
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Eingezogen - Brot und Salz
Die bezirklichen Einrichtungen in der Freiburger Stadtkirche haben ein neues Zuhause |
Mittlerweile herrscht im neuen Haus der Evangelischen Kirche in Freiburg emsige Geschäftigkeit. Überall wurden Büros eingerichtet, Kisten ausgepackt, Ordner in Regale gestellt und PCs und Telefone angeschlossen. Am Mittwochmorgen kamen Kolleginnen und Kollegen der Krankenhausseelsorge vorbei und überreichten den neuen Bürobesitzern Brot und Salz, als Zeichen des Wohlergehens im neuen Haus .
Alle nehmen war, dass der neue Standort viele neue Chancen bietet. "Man läuft sich häufiger über den Weg", stellte jemand freudig fest. Und in der Tat sind die gelegentlich vermissten Begegnungen "zwischen Tür und Angel" und die kurzen Weg große Vorteile im Haus Habsburgerstr. 2. Neu sind auch einige Telefonnummern: die Erwachsenenbildung ist jetzt unter der Nummer 0761 70863-42 zu erreichen und das Jugendwerk hat die Nummer 0761 70863-31. Die zentrale Vermittlungsnummer ist nach wie vor die 70863-0
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Umzug im Februar
Dekanat und alle andern Bezirkseinrichtungen ziehen in die Habsburgerstraße
Freiburg (gh). Die Evangelische Kirche zieht um. Alle bezirklichen Einrichtungen werden künftig unter einem Dach in der Habsburgerstr. 2 vereint sein. Wegen es Umzugs sind die Bezirkseinrichtungen in der Zeit vom 8. Februar bis 13. Februar gar nicht oder nur sehr schwer zu erreichen. Am Montag 14. Februar sollen, wenn’s gut geht alle wieder per Telefon, Fax und eMail angeschlossen sein.
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"Theologisches Büro" unter einem Dach.
Eröffnung am 9. Februar - Pfarramtsbetrieb läuft schon
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Freiburg (gh). Theologen und Religionspädagogen zumal in der Gemeindearbeit verbringen einen erheblichen ihre Arbeitszeit am Schreibtisch, sie schreiben Predigten, machen Unterrichtentwürfe und erledigen Formalitäten. Das ist nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist, dass die sechs Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die zwei Gemeindediakoninnen der Pfarrgemeinde Ost künftig alle ihre Schreibtische in einem einzigen Dachgeschoss stehen haben. Im Obergeschoss des Gemeindehauses der Friedenskirche wurde eine Art "gemeinsames theologisches Großraumbüro" eingerichtet. Am kommenden Mittwoch, 9. Februar, werden die neuen Büroräume in der Hirzbergstraße 1 mit einem kleinen Empfang, um 18 Uhr, eingeweiht.
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Seelsorge für Senioren stärken
Projekt "Altern in Würde" startet - Altenseelsorgerin wird eingeführt
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Freiburg (gh). Im Freiburger Osten gibt es 16 Seniorenheime für etwa 2.000 Menschen. Weit überwiegend sind es Frauen (80 Prozent), die in den Häusern der verschiedensten Träger leben. Rund die Hälfte aller Bewohnerinnen und Bewohner sind evangelischen Glaubens. "Die Pfarrgemeinde Ost sieht seit langem hier eine Herausforderung", sagt Pfarrerin Anke Ruth-Klumbies. Jetzt wird mit landeskirchlichen Mitteln und mit Unterstützung des St Marienhauses das Projekt "Altern in Würde" gestartet. Dazu ist eine halbe Stelle für eine Altenseelsorgerin vorgesehen und die Erweiterung der seelsorglichen Angebote. Auch ehrenamtlich Mitarbeitende sollen gewonnen werden.
Ruth Kummetz ist die neue Altenseelsorgerin. Sie hat ihren Dienst im St. Marienhaus in der Talstraße und in St. Johann in der Kirchstraße bereits begonnen. Zudem ist sie wie bisher im Wichernheim der Evangelischen Stadtmission tätig. Am Freitag, 4. Februar wird sie in einem Gottesdienst in der Kapelle des St. Marienhauses, Talstraße 31 von Dekan Markus Engelhardt in ihre neue Aufgabe eingeführt und gesegnet.
Das Projekt "Altern in Würde" ist in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Marienhaus St. Johann e.V. für seine Altenhilfeeinrichtungen entwickelt worden und beinhaltet eine duale Kostenträgerschaft der Seelsorgestelle. Die Pfarrgemeinde Ost konnte für drei Jahre einen Projektkostenzuschuss einer Viertelstelle durch die Evangelische Landeskirche Baden erhalten.
Damit ist die Stelle Pilotprojekt im Land und dient als best practice Projekt zum Vorreiter möglicher weiterer Kooperation im Sektor Altenheim. Die Pfarrgemeinde Ost möchte mit diesem Projekt ihre seelsorgliche Arbeit stärken und in Altenheimen qualifiziert vertreten.
26. 1. 11
Lesen Sie auch den Bericht aus der Badischen Zeitung:
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(veröffentlicht am 04. Februar 2011 auf badische-zeitung.de)
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